Sonnenfinder aus Teilen der Grabbelkiste bauen

Selbstbau Sonnenfinder

Aus den Teilen des 8 x 15 Suchers, der bei meinem Blauen Bresser 60 / 360 mm von 1984 beilag, einen Sonnenfinder bauen!

Der Sucher hat nur eine 15mm große verkittete Linse, die noch durch die Fassung und eine weitere Innenblende vignettiert wird!

Die Abbildung ist entsprechend Furchtbar

Für den Sonnenfinder braucht man nur den Halter!

Der Sonnenfinder soll an mein C8, also musste der Radius für den ca. 230mm Tubus, durch ein Futterstück angepasst werden.

Dazu habe ich mehrere Lagen von 3mm Bastel Kunststoff zusammengelebt darin eingebettet sind zwei 4 mm Einziehmuttern mit Modellbau - Kleber eingeklebt zum Anschrauben des Halters.

 

Hier das Futterstück unter dem Halter mit den 2 Radien. > Hier nun bereits fest anmontiert!

In die vordere Öffnung wurde aus dem selben Bastelkunststoff eine mit 3 mm gelochte Scheibe eingeklebt wurden.

  

Vor die andere Öffnung wird eine weiße durchscheinendes Papier / oder Folien Scheibe eingesetzt.

Hier noch als Provisorium zu sehen, da ich mir noch besseres Material besorgen muss!

Nur 2 Stunden Arbeitszeit, mit normalem Heimwerker - Ausrüstung, wurden für den Sonnenfinder aufgewendet!

In der Draufsicht sieht man das 60 x 40 breite und 80 mm hohe Sonnenfinder sich Platz an vielen Teleskopen finden kann!

Der Sonnenfilter ist ja sehr leicht und soll unter dem oberen Fassungsring am C8 mit Klettband befestigt werden.

Dort hat man ihn besser, ohne Verrenkungen im Blick, als auf der sonst üblichen Sucherposition!

 

Hier der fertige Sonnensucher am C8, neben dem nun in Celestron - Farben lackiertem

Supersuchermontiert.

 

 

 

Das C8 ist auf meiner Parkmontierung zusehen, damit kann man es in der Wohnung oder Garage sicher einem Leinensack unterbringen!

 

  

Aber auch für Wartungsarbeiten, Justier sowie Zusatzanbauten ist das eine sehr nützliche Halterung!

 

 


Bau eines selbstleuchtendes Fadenkreuzokular

Bau eines selbstleuchtendes Fadenkreuzokular

 

Nach vielen Anfragen zur richtigen Aufstellung von Teleskopen, ohne oder mit nur einfachen Nachführungen, habe ich begonnen diesen Astrokollegen, aus den oft beiligenden 20mm Kellner Okularen ein Fadenkreuz Okular zu bauen. Das geschah im Austausch 15 - 20mm Kellner Okular zu mir, und Fadenkreuz Okular zurückgeschickt!

Als Fadenkreutzmaterial habe ich Kunsthaar ca. 0,08mm verwendet!

Bis mir auf einem Geschenkpaket zu Wheinachten, einige aufgeklebte Nachtleuchtende Sterne auffielen, die je nach voheriger Licht - Aufladung bis zu 0,5 Stunden leuchteten!

Schon 3 Tage später, habe ich die in der Heißklebepistole aufgeschmolzen und mit einer Pinzette daraus Fäden gezogen, und siehe da, nach eingen Versuchen gelangen mir ca. 0,08 - 0,14mm dicke Fäden die leuchteten!

Das Aufschmelzen glingt auch in einem alten Löffel, Alufolie über der Herdplatte oder mit dem Gasfeuerzueug!

 

Hier mit dem Feuerzueg erhitzt!

Das hintelässt Rußspuren, die nach dem Ausziehen, als leichte winzige Fläckchen auf den Fäden bleiben, die aber die spätere Funkion nicht so sehr stöhren!

Die passende Fadendicke von 2 zuverwendenen Stücken, kann man leicht mit einer 10 fach Lupe, von mehreren gezogenen Fäden aussuchen!

Heute 14.7.2019 habe ich festgestellt, das es je Hersteller unterschiedliche Helligkeiten gibt, je nach dem wieviel Partickel Leuchtmittel in der Schmelze eingarbeitet sind!

Meine Neuen Sterne sind fasst Doppelt so Hell!

Sofort, wurde damit so ein einfaches 20mm Kellner Okular bestückt, hier mit ca. 0,16mm Fäden zur besseren Demonstation zusehen.

Dafür muss man das innere Kunststoff - Blendrohr rausschrauben, das so weit gekürzt werden muss, bis die Fäden auf dem scharfen Blendenpunkt liegen,  ( in dem man dieses Blendrohr, flach auf 200ter Schleifpapier immer drehend herunterschleift, bis die Fäden scharf zusehen sind!

Dann werden die Fäden wie im Bild oben, zuerst an zwei 90° auseinanderligenden Punkten, mit Sekundekleber angeklebt und trocknen lassen.

Sind die trocken, dann nacheinander nun die Fäden überkreuz, an den zwei anderen Punkten straffziehen und kurz festhalten, bis auch diese Klebestellen getrocknet sind!

 

Überstände der Fäden abschneiden und fertig ist das Fadenkreuz Okular!

Nach einigen Versuchen haben sich Fäden von 0,08 - 0,14mm als bester Kompromiss zwischen Helligkeit und Dicke herausgestellt! Da sich die Leuchtpartikel, beim Strecken zu sehr verteilen und sonst das nachleuchten nur ca. 15min. anhält!

Das Leucht - Fadenkreuz - Okular, eignet sich sehr gut zum genauen Ausrichten eines Suchers am Stern und auch der Montierung, nach der Scheiner Methode!

In dem man bekannte Sterne, am Nord - Süd - Faden hoch und runter laufen, oder am Ost - West - Faden, parallel nach Recht und Links laufen lässt!

Link zur Scheiner Methode!

Ich nutze die Prozedur an allen Teleskopen im Feld, selbst zum Einorden der Astro 3 Montierung am 70/700mm Lidl Teleskop, die mit einfachem Nachführmotor ausgeüstet ist. Das dauert im Schnitt ca. 15min. danach bleibt ein Stern oder Objekt bis zu 2 Sunden im Gesichtsfeld!

So das eine Beobachtungpause nicht jedesmal ein neues Aufsuchen zur Folge hat!

wird noch fortgesetzt!

 

 

 

 

 

 

 

 

 


G2 - Astro - Tipp 8

G2 - Astro - Tipp 8

Einstellen eines Justierlasers Zum richtigen justieren muss der Justierlaser fest und wackelfrei montiert werden.

Das gelingt am einfachsten auf einer Drehbank, (hat nicht Jeder!) oder in der 1,25" / 2" Reduzieung z. B. fest mit einem -V- Förmig ausgesägtem Brett ca. 3cm Breit gegen einen Türrahmen mit einer Schraubzwinge geklemmt.

Die verschiedenen Hersteller, hier ein paar Beispiele: > http://ecx.images-amazon.com/images/I/310sw7IqwkL.jpg http://www.apm-telescopes.de/media/images/info/tuBlug3.jpg http://www.teleskop-express.de/shop/Bilder/shop/GSO/ts-newtonian- <

haben leichte Abweichungen in der Laserdicke wie auch bei einfachen Okularaufnahmen, die man ausgleichen muss: Geringstes Verkippungen des Justierlasers im OAZ lassen den Laserpunkt wandern, wenn man z.B. die Befestigungsschraube im OAZ anzieht.

Der Lichtkegel wird vom Fangspiegel im Winkel von 45° anschnitten, desshalb muß der FS um einige Millimeter in Richtung Hauptspiegel versetzt werden. Dadurch verschiebt sich der Reflexpunkt des JL ca. 3 - 7 mm, auf dem Fangspiegel nach oben, ist also nicht mittig zum FS.

Der Justierer wird mit einer Lage Papier von den klebbaren Notizblöckchen beklebt und mit Tesafilm auf den Innendurchmesser der Reduzierungsklemme gebracht. Dieser sollte sich jetzt gerade noch ohne Gewalt drehen lassen.

Die Klemmschrauben oder den Klemmring nicht benutzen beide verkippen oder verschieben den Justierlaser. Justierlaser mit dem Lichtpunkt auf einem Bogen Karo oder Millimeterpapier in größerer Entfernung min. 6m projizieren.

Den Punkt auf dem Papier anzeichnen und den Justierlaser 30° weise drehen und immer wieder den Punkt anzeichnen, justieren und anzeichnen.

Justiert wird über die drei Madenschrauben mit dem hoffentlich beigefügtem Imbusschlüssel, aber in immer nur geringen Beträgen verstellen, damit der kleine Laserzylinder Innen nicht wieder gänzlich lose wird. Das macht man so lange bis sich nur der Punkt dreht und keinen Kreis mehr auf dem Papier beschreibt.

Zum Schluss alle Justierschrauben leicht umlaufend in noch kleineren Beträgen festziehen, ohne das sich wieder was verstellt. Fertig!

Das wars, denn mit falsch eingestellten Justierlasern, die ich allzu oft bei Jungen Astrofreunden gesehen habe, wird das justieren eines neu erworbenen Newtons zur einer unendlichen Geschichte.

Für optische Beobachtungen genügt aber auch diese Lösung: Die ist auch mein Fvorit!

http://www.spheretec.de/10024.php

 


G2 - Astro - Tipp 7 > Tubus - Turbolenzen - Seeing und Feuchtigkeit!

G2 - Astro - Tipp 7

Tubus > Turbolenzen; Seeing und Feuchtigkeit!

Berichtet über meine Erfahrungen der letzten Jahre, im Umgang mit Feuchtigkeit, an und im Teleskop und der Montierung!

Es gab mal eine Firma Astro Spiegel Optik Honigsee, die mit Schlierenfotografie die Qualität ihrer Spiegel auf Messen Im Falcoult -Test und Sterntest vorführte, Dort haben die auf dem Stand bei der Fotokina, mal unter einen 200mm Spiegel, ein zuvor mit der Hand warmgeriebenes 5 DM Stück unter den Strahlenverlauf gelegt!

Dort war dann diese "Luftlinse" die sich in Form wie eine Kerzenflamme darstellte sichtbar!

Das ist also eine Tatsache! So wie hier bei einem C11 bei einem noch zuwarmen Spiegel zusehen!

http://www.g2-astronomie.de/phpbb2/userpix/3_C11Gert21_1.jpg @ W-Rohr

Die könnte man seitwärts wegsaugen, wird aber dann nur verbogen, ( ist also nicht besser als von hinten ) bis der Spiegel nichts mehr an Wärme nachliefert!

Also heißt es doch, herstellen des thermischen Gleichgewichts des ganzen Tubus mit allen enthaltenen Teilen ist das wichtigste, dabei brauchen große dichte Teile, die längste Zeit, also Spiegel und Metallteile! Macht man das Waagerecht wird es unregelmäßig zwischen Tubusunter,- und Tubusoberseite geschehen! Stellt man den Tubus, wie schon genannt senkrecht, ist beste Temperaturanpassung möglich!

Dem Spiegel kann man durch absaugen helfen, um das ein paarminuten schneller zuerreichen, was ca. 15 -30 Min, dauern kann. die Metallteile sind dann schon längst fertig!

Beim Newton ist absaugen nach unten besser, da die kalte Luft von Weltraum sowieso nach unten fällt und man sonst dagegen anblasen muss! Man Zieht sich so, auch nicht noch extra Bodenfeuchtigkeit in den Tubus!

Für einen geschlossenen SC ist es sowieso am besten, wenn Er Himmelwärts auskühlt, natürlich mit leichter Taukappe, das verhindert die Nasen im defokussiertem Bild.

Wenn nicht von hinten abgesaugt wird brauch das eben mehr Zeit, ist bei frühem Aufbau bis zur Beobachtung, aber kein wirklicher Grund, das SC System als hierin allzu Nachteilig zu bewerten!

Bei Metalltuben, in der kalten Jahreszeiten sollte man dann nach der Temperaturanpassung, ein Isoliermantel ( aus Auto Sonnenschutz - Isomatten ) anlegt werden! Denn bei pernamenter Tubus Isolierung dauert das Auskühlen ja sonst noch erheblich länger!

Newton Carbontuben in Sandwichs - Bauweise oder z.B. ein 4-5" Carbontuben für 3 Linsigen APO - Refraktoren, brauchen deshalb auch länger als die Metalltuben, dabei fast so lange wie ein 5" SC oder MAK!

Ich ziehe beim SC und Newton immer noch ein Tuch oder die Tubusmütze über die Taukappe vor der Frontöffnung, wenn am Abend noch zuviel Feuchtigkeit nach unten fällt, bleibt so die Schmidtplatte oder Fangspiegel trocken!

An den wirklich Taunassen Herbsttagen bei vorher gutem Sonnenschein, stelle ich die Teleskope nur mit einer großen Stoffabdeckung raus, bis um ca. 21 - 22 Uhr der größte Teil der Festigkeit, nach merklichem Temperaturabfall bis zum Boden heruntergekommen ist!

Und um diese Zeit sind auch Beobachtungen bei erträglicher Durchsicht erst richtig möglich! Danach habe ich keine wassertriefende Teleskope oder Montierungen, sondern nur ein feuchtes Tuch ( hergestellt aus Bettbezug ) für den Wäsche Trockner, dass nach der Beobachtung, nun wieder genug trocken ist und zum wegpacken dient!

Ich nahm dazu einen zuerst auf linksgedrehten Plumeau oder Steppdecken Bezug, daraus konnte man gleich 2 Teleskopbezüge und einen für die Montierung, mit nur zwei 2cm breiten mit Zwirn genäten Doppelten Längsnäten herstellen. Schneidet man den Bezug nun zwischen den Doppelnaten durch, hat man die 3 Stoffhüllen schon fertig, Das erspart zusätzlich Näharbeit, als erst aus einen großem Tuch einen Sack nähen zu müssen!

Dann Bündelsaum zum Zuziehen nähen und wenn gewollt oder nötig, ist noch ein Reisverschluss sinnvoll. Nur noch Alle wieder auf Rechts drehen und fertig! 

Man kann die große Montierungshülle, am einem geeignetem Teil davon so mit Reißverschluss versehen, das man den Bezug sogar auch an der Montierung beim Betrieb belassen kann! So bleibt auch die Montierung überwiegend trocken! Die große Stoffhülle, soll dazu unten an der Säule mit Schnur zugezogen werden können! So ausgerüstet haben mein 125/1300mm LK Refraktor + mein C8, und Montierung Jahre lang von 1983 bis Heute in der Sternwachte schadlos überstanden! und sieht immer noch fasst wie Neu aus!

Das C8 bis heute mein meist genutztes Teleskop ist, auch wenn ich mit dem 12" Dobson daneben, viel mehr Öffnung habe!

Bei wirklich klaren Mondlosen Nächten, kommt der 12" Dobson dann bei hochstehenden Planeten, den Galaxien und Gasnebeln, besondrs im Früjahr rund um Jungfrau und Löwe zum Einsatz!

Mit dem C8 schaue ich aber erst mit Augenklappe für das freie Auge, nach Allem was damit sichtbar ist, weil dort viele Objekte automatisch nachgeführt, entspannter beobachtet werden können!

Was fasst eine habe Größemklasse schwächere Objekte erfassen lässt, da das Auge sich nun im Okulargesichtsfeld beruhigt, den Deteils so viel besser wittmen kann!

 


G2 - Astro - Tipp 6

G2 - Astro - Tipp 6

Teilkreise! benutzen als > "no - money - Goto"

An Alle die gerne mal die Teilkeise an ihrem Teleskop benutzen möchten.

Ein Beispiel um DeepSky Objekte einzustellen. Wir haben als Vorbereitung ja schon, das Teleskop eingenordet, mit Kompass (Dosenlibelle oder Wasserwaage) in die Waage gesetzt.

Die Polhöhe wird auf die geografischen Breite des Beobachtungsortes eingestellt, den Deklinations Teilkreis dann auf 0° > waagerecht und 90° > senkrecht eingestellt.

Ein " Leitstern - Align > Stern" wird nun als Ausgangspunkt ein heller Stern in der Nähe des gesuchten Objektes eingestellt.

z.B. für die nicht mit dem freien Auge sichtbare Spiralgalaxis > M66 im Löwen, nehmen wir Regulus, seine Koordinaten entnehmen wir einem Sternkatalog, Planetariumsprogramm oder einer Astro – App! also ( +12° 13´ ) , wird am Deklinations ( Höhen )Teilkreis einstellt!

Regulus, wird erst mit dem Sucher aufgesucht und dann in die Mitte eines 20 – 10 mm Okular - Gesichtsfeldes oder mitten ins Fadenkreuzes gesetzt, bei nun eingeschaltetem Nachführungsantrieb.

Dann vergleicht man die im Sternkatalog angegebene Deklination, ( +12° 13´ ) mit der auf dem Teilkreis angezeigten. Stimmen die Werten nicht überein, muss die Fernrohraufstellung berichtigt werden.

Also ( +12° 13´ ) am Teilkreis einstellen und dann, nur durch nivellieren der Stativbeine, den Stern zurück auf das Fadenkreuz hohlen, aber nur wenn vorher die Polhöhe nicht richtig eingestellt war.

Je genauer man Das und die folgenden Schritte macht, je genauer sind die eingestellten Objekte nachher im 28 - 35 mm Großfeld Okular dann nahe der Mitte zusehen.

Nun wird an der Rektaszensionsachse der Teilkreis gelöst, ( mit der kleine Madenschraube ) und der Teilkreis mit der Hand drehen bis der Wert von Regulus ( 10h 5m ) am Index eingestellt ist. Dann sofort mit der Madenschraube den Rek.Teilkreis wieder festsetzen!

Bei einigen Montierungen, hat der Teilkreis keine extra Feststellschraube, lässt sich aber mit der Hand verdrehen und wird dann durch die Reibung in der Passung der Achse, durch den Antrieb wieder mitgenommen)

Regelus ist nun im Okular mittig zusehen und wird durch den Antrieb dort gehalten.

Direkt danach Stundenachs > Rek. - Klemme lösen, um das Teleskop von Hand zubewegen!

Die Stundenachse muss nun zügig mit dem Teleskop, soweit gedreht werden, bis der Stundenwinkel von M66 ( 11h 17m) am Indexring der Stundenachs ( oder Teilstrich) ablesbar ist. Dann schnell wieder festklemmen!

Nun wird die Deklinations - Achse gelöst, um von Hand das Teleskop auf die Deklinations - Höhe von M66 > > ( +13 ° 17` ) zu bewegen und wieder festklemmen. 

Die gesuchte Galaxis wird nun in einem 32mm Plössl oder 60°- 80° Großfeld = Weitwinkel = Ww. im Okular - Gesichtsfeld sichtbar zu finden sein.

Bei bedarf muss man M66 oder jedes andere so eingestellte Objekt, mit dem Handanrieb in die Bildfeldmitte holen!

War Sie seitlich zu sehen, korrigiert man den Rektaszension - Teilkreis ( Stundenkreis ) wieder durch lösen der Madenschraube, dein Rek. = Stundenteilkreis genau auf > 11h 17m < einstellen!

Dann sofort mit der Madenschraube den Rek.Stundenteilkreis wieder festsetzen, so das Er sich mit dem Stundenachsen - Antrieb ohne großen Verzug, wieder mit dreht.

Es kann so jetzt beliebig lang beobachtet werden, denn der geklemmte Teilkreis wird ja durch den Antrieb mitgenommen und zeigt seine eingestellte Position am Himmel.

Während sich die Erde unter M66 weiter dreht. es sind so nur geringfügige Korrekturen bei höheren Vergrößerungen nötig!

Ein neues Objekt wird eingestellt indem man die Achs - Klemmung löst, das Teleskop zügig auf den neuen Stundenwinkel dreht und anschließend die Stundenachse wieder klemmt.

Die neue Deklination einzustellen nicht vergessen!

So kann man sich am Himmel von Objekt zu Objekt weiterhangeln, wobei jeweils das alte Objekt als Leitstern dienen kann. Minimale Aufstellfehler des Teleskops, fallen mit dieser Methode kaum ins Gewicht.

Möchte man aber in eine ganz andere Richtung schauen, geht man das Teleskop schnell dort hin und Klemmt wieder

Geht das schnell genug ist eine Korrektur des Stundenkreis Rek. nicht nötig 

Ist das Objekt nicht im Gesichtsfeld, sucht man sich dort wieder eine neuen Leitstern, also den sogenannte " Leitstern - Align " mit bekannten oder den nachgeschauten Koordinaten aus.

Wer es mal damit versuchen möchte, dem wünsche ich einen schönen und interessanten Beobachtungsabend!

Die ganze Prozedur, kann man auch vorher am Tage an 3 weite entfernten verschiedene weit von einander entfernten Landmarken, trainieren: Z.B. von Ost bis West eine Kirchturmspitze; das Kirchendachende vom Kirchenschiff; die Stom  Mastspitze und Baumspitze schräg darunter; der Handy Funkmast auf dem Hügel und das Tankstellen Reklameschild seitwärts weit darunter!

So haben wir 6 Objekte mit verschiedenen Koordinaten, Die Kirchenspitze soll nun unsr erster Leitstern sein, da 15° Abstand zueinander = 1 Stunde sind, können wir den Positionen von Ost bis West die Rek. Werte für unseren Übung zuordnen.

Deklinationswerte ergeben sich ja durch die verschieden Höhen der Landmarken. Auch hier muss man sich beeilen die . - Werte für die Leitsternmarken einzustellen, nur das sich jetzt nicht der Himmel dreht, sonder die Montierung flott von den eingestellten Landmarken weg bewegt!

Einziger Unterschied wir haben nicht viel Zeit da neu angefahrene Objekt in der Okularmitte zu betrachten bevor der Antriebes Die aus dem Okulargesichtfeld gerückt hat!

Also ist prezises flottes Handeln bei den Einstellungen an der Stundenscheibe gefragt und schnelles einstellen der Dek. ( = Landmarkenhöhe ) und kontrollieren am Okular nötig!

Aber das schult Uns, um hier im hellen beim Training, reibungslos und Bedingungssicher zu werden, dann kommt uns das in der Nacht dann vol zu Gute!

Wer es kann, Der verwendet die Teilkreise auf die "akademische Weise durch ausrechnen der Sternzeit usw", siehe die speziellen Anleitungen dazu im Montierungshandbuch oder im Web.

Ich aber habe so 12 Jahre lang, Hunderte von Objekten von > 6 mag. - 11,8 mag. = ( Magnitude = Sterngrößen / Sternhelligkeiten ) die ich sehen wollte, aus dem Jahrbuch " Der Sternen Himmel " von Robert A. Naef, unter " Auslese lohneder Objekte" und den Koerdinaten aus dem " Atlas of the Heavens > Atlas Coeli 1950.0 " sowie dem großem " Atlas stellarum 1950.0 " von Hans Vehrenberg, mit dem Koedinaten Netz entnommen und mit den Teilkreisen so eingestellt und aufgesucht!

Auch wurden mit dem " Naef " so die 4 größten, Objekt aus dem Astridengürtel Ceres ; Pallas; Juno; und Vesta, zwischen Mars und Jupiter aufgesucht. Mansche fand ich mehrmals, Alle aber erst nach ca. 7 Jahren!

 


G2 - Astro - Tipp 5

G2 - Astro - Tipp 5

Einfache SCT Kollimation durch die Duncan Methode!

http://www.astrovox.gr/forum/download.php?id=17658&sid=646453d99bbd6eef6845f3d3254b6ff9

Frei übersetzt:

Anleitung zum Selbstbau dieser Justier - Schablone nach der Duncen - Methode: Schneiden Sie eine Kreismaske in Größe der Korrekturplatte, entfernen Sie die weißen Bereiche und den Kreisausschnitt für die zentrale Fangspiegelfassung. Etwas kleinerer Durchmesser Schrauben aber frei zugänglich!

Früher habe ich den Deckel von einem großen Kunststoffeimer, für eine dauerhafte Maske verwendet, der genau richtig auf einen 8-Zoll Meade SCT passte. Finden Sie einen ziemlich hellen Stern in Zenitnähe, oder verwenden Sie einen Picostar / künstlicher Stern.

Nun setzt man die Maske, so über die zentrale Fangspiegelfassung mit den Brücken gegenüber den Kollimationsschrauben wie auf der Skizze. Verwenden Sie eine 400x Fache Vergrößerung und Sie werden, im defokussiertem Fokus die gebogene Bilder der Lücken sehen.

Stellen Sie nun den Fokus ein und Diese werden > Flip > zunehmend in Linien gewandelt, die dann die Abweichung der Linien zur Mitte zeigen. Drehen Sie an den einzelnen gegenüberliegenden Schrauben, um diese Linie aufs Zentrum hin zu bewegen. Entsprechend auch auf die Anderen anwenden um Diese wenn nötig vom Zentrum zu entfernen bis alles Zentrisch ist.

Variieren Sie den Bildwinkel mit der Fokussierung je nach Bedarf. Wenn sie sich alle Linien im Zentrum treffen, ist Kollimation erreicht. Wenn Die sich gleichmäßig durchkreuzen sind Sie in der perfekten Bildschärfe. Entfernen Sie nun die Maske. In einem ausgekühltem SC können Sie nun schön, auch die gut definierten Beugungsringe / Airy Scheibe, um den fokussierten Stern sehen

G2 Zusatz:

Das alles kann man auch mit einer lichtempfindlichen Planetenkamera und Picostar oder einer mit Weißer LED angeleuchtetem 4mm Kugellager Kugel aus ca. 20m Entfernung auch schon am Tag auf dem Monitor anzeigen, was die Kollimation und auch die Fokussierung sehr erleichtert. Danach kann man sich ein Fokusierokular für die Planetenkamera mit einem TS - Okularstellring herstellen!

So lässt sich dieser Typ Maske vielseitig verwenden, so auch an MAK; Newton und Refraktoren und auch das verkippen am OAZ müsste erkennbar sein!

 


G2 - Astro - Tipp 4

G²-Astro Tipp 4

Wie geht exaktes Ausrichten für Montierungen ohne Polsucher

Man richtet ein Teleskop so wie früher zur Erdachse aus!

Wo Poslsucher und Goto wenig verbreitet oder noch gar nicht verfügbar waren. wurde mit einfachem Kompass und Fadenkreuzokular ausgerichtet! Fadenkreuz - Okular Selbstbau:

http://www.emling-online.de/faden.html

Da Montierungen, ohne Polsucher bei Einsteigern und als Reisemontierung weite Verbreitung finden, hier eine einfache Aufstell - Prozedur dafür. z.B. auf Nordhalbkugel so:

Mit dem Kompass an 2 Punkten von 3m Distanz auf einer Linie auf dem Boden in Nord - Südrichtung einmessen und anzeichnen. Diese 2 Punkte also mit einer Linie verbinden. 1 m vor dem Nordende dieser Linie, wird eine ca. 2m lange Linie rechtwinklig zur Nord - Südlinie, auf dem Boden gezeichnet.

Zwei Beine vom Stativ werden auf dieser Linie gestellt. Das dritte Süd - Stativbein, liegt gegenüber einer Markierung > großes ( N ) oder einer Festststellschraube für Horrizontales drehen ( zur Erdbeobachtung ) am Montierungssockel. Dieses Süd - Stativbein kommt nun auf die Nord - Südlinie in Richtung Süden, das ( N ). oder der Horizontal - Schraube, zeigen dann die Nordseite an!

Die Montierung sollte nun direkt über der Kreuzung der beiden Linien stehen, die etwas geneigte Stundenachse zeigt mit der Höhenachse (Deklinationsachse) und der Telekopaufnahme zum Pol (in den Fall hier nach Norden).

Das ist auf beiden Erdhälften gleich!

Jetzt muss an der Polachse die genaue geographische Breite des Beobachtungsplatzes eingestellt werden. Diesen bekommt man über internet z.B. bei google Earth. Auf der Südhalbkugel endsprechend verfahren, das dritte Montierungsbein zeigt dort aber nach Norden! Mit dem Fadenkreuzokular, kann man nun an hellen Sternen nach der Scheinermethode, an allen Plätzen der Erde, das Teleskop so genau ausrichten, dass damit sogar Sternfeldfotografie möglich ist.

Hier 4 nteressante Links zum Aufstellen und Beobachtungshilfe, für Kleines und Gotoloses Gerät: > https://13parsec.de/index.php/einsteiger-guide/montierung-einscheinern?showall=1 http://www.waa.at/apo/frt/main.html#K5

https://www.baader-planetarium.de/montierungen/htm/scheiner.htm

https://www.ursusmajor.ch/tipps-tricks-hinweise/einscheinern-einer-aequatorialen-montierung/index.html

 

https://lexikon.astronomie.info/

Ich hatte lange Jahre so meine kleine Reisemontierung, mit einachsiger Nachführung so ausgerichtet, um Fotos mit bis zu 200 mm Objektiven zu machen. Ein 3m Gliedermaßstab um das Bodenkreuz auch auf der Ferienhaus Terrasse auszulegen half mir dabei!

 


G2 - Astro - Tipp 4

G²-Astro Tipp 4

Wie geht exaktes Ausrichten für Montierungen ohne Polsucher Man richtet ein Teleskop so wie früher zur Erdachse aus! Wo Poslsucher und Goto wenig verbreitet oder noch gar nicht verfügbar waren. wurde mit einfachem Kompass und Fadenkreuzokular ausgerichtet! Fadenkreuz - Okular Selbstbau: http://www.emling-online.de/faden.html Da Montierungen, ohne Polsucher bei Einsteigern und als Reisemontierung weite Verbreitung finden, hier eine einfache Aufstell - Prozedur dafür. z.B. auf Nordhalbkugel so: Mit dem Kompass an 2 Punkten von 3m Distanz auf einer Linie auf dem Boden in Nord - Südrichtung einmessen und anzeichnen. Diese 2 Punkte also mit einer Linie verbinden. 1 m vor dem Nordende dieser Linie, wird eine ca. 2m lange Linie rechtwinklig zur Nord - Südlinie, auf dem Boden gezeichnet. Zwei Beine vom Stativ werden auf dieser Linie gestellt. Das dritte Süd - Stativbein, liegt gegenüber einer Markierung > großes ( N ) oder einer Festststellschraube für Horrizontales drehen ( zur Erdbeobachtung ) am Montierungssockel. Dieses Süd - Stativbein kommt nun auf die Nord - Südlinie in Richtung Süden, das ( N ). oder der Horizontal - Schraube, zeigen dann die Nordseite an! Die Montierung sollte nun direkt über der Kreuzung der beiden Linien stehen, die etwas geneigte Stundenachse zeigt mit der Höhenachse (Deklinationsachse) und der Telekopaufnahme zum Pol (in den Fall hier nach Norden). Das ist auf beiden Erdhälften gleich! Jetzt muss an der Polachse die genaue geographische Breite des Beobachtungsplatzes eingestellt werden. Diesen bekommt man über internet z.B. bei google Earth. Auf der Südhalbkugel endsprechend verfahren, das dritte Montierungsbein zeigt dort aber nach Norden! Mit dem Fadenkreuzokular, kann man nun an hellen Sternen nach der Scheinermethode, an allen Plätzen der Erde, das Teleskop so genau ausrichten, dass damit sogar Sternfeldfotografie möglich ist.

Hier 4 nteressante Links zum Aufstellen und Beobachtungshilfe, für Kleines und Gotoloses Gerät: > https://13parsec.de/index.php/einsteiger-guide/montierung-einscheinern?showall=1 http://www.waa.at/apo/frt/main.html#K5

https://www.baader-planetarium.de/montierungen/htm/scheiner.htm

https://www.ursusmajor.ch/tipps-tricks-hinweise/einscheinern-einer-aequatorialen-montierung/index.html

 

https://lexikon.astronomie.info/

Ich hatte lange Jahre so meine kleine Reisemontierung, mit einachsiger Nachführung so ausgerichtet, um Fotos mit bis zu 200 mm Objektiven zu machen. Ein 3m Gliedermaßstab um das Bodenkreuz auch auf der Ferienhaus Terrasse auszulegen half mir dabei!

 


Bau eines selbstleuchtendes Fadenkreuzokular

Bau eines selbstleuchtendes Fadenkreuzokular

Link zum Bastel - Tipp

http://www.g2-astronomie.de/astro-selbsbauteile-2/