G2 - Astro Tipp 3

G2-Astro Tipp 3

Guter Einblick oder ständig Fokussieren ! / ?

Nach vielen Anfragen, Diskussionen bei Astrotreffs oder an Beobachtungsabenden, möchte ich hier von meinen Erfahrungen zum Fokussieren berichten! Dazu schrieb ich mal auf einen solchen Hilferuf wie: Ich kriege nicht richtig scharfgestellt, ich suche ständig durch drehen den besten Fokus! Der Grund für oft zu schnelle Urteile: Mein Teleskop ist sicher nix! Hat nicht alle Ursachen nur in der Optik oder Mechanik! Martin Elsässer sagte öfters richtig, wie wichtig ein gut positionierter und ruhiger Okulareinblick ist! Dass wird zwar zur Kenntnis genommen, aber oft dann sein eigenes Verhalten am Okular unterschätzt! Die Position für den besten Einblick hat sehr enge Grenzen! Die meisten Okulare sind da sehr unterschiedlich empfindlich, was die Einblickposition betrifft. Man kann sich aber selber helfen den sicheren Einblick besser zu halten, dazu sollte man: 1. eine Sitzgelegenheit benutzen, in der Höhe verstellbar, denn wir schanken im Stehen doch sehr, damit man wirklich auch die Chance hat das Augen in der richtigen Position und zwar parallel + gerade über Okulareinblick bringen kann.

Nachgeführte Teleskope sind hier stärker im Vorteil als manche glauben, es entscheidet oft, ob ein Detail gesehen wird oder nicht! Ein nicht verstellbare Hocker führt dazu, das Du meisten schräg auf das Beugungsscheibchen blickst, der ja als Kegel ankommt, spitz durch Fokuspunkt als Kegel wieder rauskommt, wenn das Auge jetzt nicht gerade da draufblickt, schaust Du immer auf die Fläche eines Kegelschnittes, der auch noch in Bewegung ist! So erwischst Du nur äußerst selten den Schärfepunkt!

Bild wird noch gegen ein Besseres ersetzt!

a = beste position Zentral von Oben auf den Lichtkegel! b = ergibt einen Kegelschnitt vom Kichtkegel, erzeugt unschärfen man ist gewillt ständig nachzufokussieren! c = außerhalb der Lichtkegelachse, so sucht man ständig nach der richtigen Einblickposition   2. Das Freie und das beobachtende Auge frei von Störungen aus dem Umfeld zu halten. Dazu kann man eine Augenklappe, für das freie Auge, eine dunkle Umgebung für das sehende Auge schaffen, z. B. mit einer Sichtblende Tuch oder schwarzer Schirm um auch Streulicht aus der Ferne abzuhalten. Oder bei einem hellen Newtontubus ein Stück schwarze Velourfolie in einem weiten Bereich um den Okularauszug kleben. Von komplett schwarzen Tuben halte ich aber nix, da ich schon +70° C bei Astrotreffs darauf gemessen habe, und dann ein sonst hervorragender ED nun einen Bilderbuchmäßigen Dreiecks Asti zeigte! So am Okularauszug positioniert, mach ich es schon seit Jahren, wenn ich Mondformationen + Planeten beobachte! oder zeichne! Warum der Aufwand? > Erst wenn das Auge bei der Beobachtung, weitgehend frei von solchen Ablenkungen ist, stellt sich der richtige Seheindruck ein. Denn der Schärfepunkt vom Auge wandert stetig unkontrolliert von Detail zu Detail im Okularfeld umher. Bei mir beruhigt Es sich das nach ca. 15 - 20 Minuten. Die Augenklappe, ermöglicht es Dir erst vollkommen unverkrampft, ohne das andere Auge zu lange zukneifen zu müssen, für längere Zeit zu beobachten. Von Minute zu Minute merkt man dann geradezu, wie dem Auge immer mehr Details offenbar werden. Und jede Teleskopgröße hat da Bereiche, wo das zum Tragen kommt!

Bei Jupiter die Wolkenstreifen, der große Rote Fleck oder die Monde selbst neben dem Planeten, in der Beweungung schon nach 20- 30 Minuten erkennbar und die Mondschatten vor den Jupiterwolken.

Und man wundert sich z.B. warum einem die Sichtung der Jupitermonde über den Wolkenstreifen, anders als die Schatten von Diesen, so oft nicht gelungen ist, obwohl es mit der Teleskopöffnung doch leicht möglich sein sollte!

Ob am Planeten, Mond oder Kugelsternhaufen es ist immer das Gleiche, da das Auge nicht mehr hin und her springt im Sehfeld, erfasst man nun Details die man zuvor nie gesehen hat. Es scheint so als hätte man Öffnung dazu gewonnen, in Wirklichkeit aber hat man erst jetzt das Mögliche mit seinem Teleskop gesehen. Deshalb ist hier der geschubst Newton im Nachteil, der das Auge nicht zur Ruhe kommen lässt! Das kann man mit immer mehr Öffnung nur bedingt wettmachen, da hier dem Auge zuviel Helligkeit angeboten wird, oder das stärker wirkende Seeing, wieder die Details verschluckt! Die zunehmenden Seeingprobleme reduzieren dann zunehmend wieder die Einsatzfähigkeit der größeren Öffnung! So zum Beispiel am Mond, mit dem "Kleinen Mondatlas" von Antonin Rükl http://www.amazon.de/Kleiner-Mondatlas-Mondkarten-jedes-Fernrohr/dp/3938469161 Mit dem arbeite ich schon seid 1985 und habe immer noch nicht alles gesehen, was darin aufgezeigt wird. Auf dem Mond zeigen sich Rillen und Buckel, winzige beleuchtete Bergspitzen. Man kann durch die Beschreibungen den Mond nach den kleinsten mit dem Teleskop noch sichtbaren Kratern suchen. Heute, wenn man will auch mit noch besseren Mondkarten aus dem Web!. . . . . . Bei den Kugelsternhaufen, treten die helleren Sterne über dem Zentrum stärker hervor und vermitteln so, mit den Lichtschwächeren zum Rand der Kugel hin, den plastischen Eindruck. Ja das ist ein wirklicher Kugelsternhaufen er schwebt dierkt vor dem Hintergrund. Lezteres wird mit dem Binoansatz erst richtig plastisch! Hört sich vielleicht so an, als muss man den Faktor "ruhiger Einblick" nicht wirklich, so wichtig nehmen! Es gibt Leute die haben weniger Probleme, weil sich ihr Auge darauf einstellt den Fokus zu finden, oder Sie merken oder wissen es garnicht, dass es noch besser geht! Aber wer es einmal so bei einer guten Durchsicht erlebt hat, wird genau den Sehgenuss immer wieder suchen.   Dann kan man sowas mit klenem Teleskop zeichnen! Hier die Mond – Zeichnung vom 11.09.2014 aus Hürth – Germany von 23 Ur 15 – 23 Uhr 50 Die Krater Cleomedes; Burckhardt, Peirce + Swift, mit Vergrößerung von 100 -194 Fach Wie komme ich darauf? Der Tipp, von einem Uhrmacher hier vor Ort brachte mich darauf, der sich extra eine einstellbare Lupen Brille mit einklappbaren 2x; 4x; 8x; Vergrößerungen, mit einer totalen Augenabdeckung für das andere Auge angefertigt hat! Weil Ihm die Details verschwammen, da das Auge mit der Klemmlupe immer zutränte und Er dadurch immer wieder eine zeitlang absetzen musste! Seitdem kann Er sich Stundenlang auf die Restaurierarbeit konzentrieren! Den gleichen Tipp bekam ich 1971 von Hans Oberndorfer an Bayerischen Volkssternwarte München, > https://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Oberndorfer  > bei einem seiner Astronomie - Kurse dort! Ich hatte mit dem 114/900mm Quelle Newton Jahrelang Mond und Planeten beobachtet und Schwierigkeiten gehabt das zu sehen, was in den Astrobüchern und Zeitschriften für diese Öffnung als Sichbarkeitsgrenzen beschrieben wurde. Erst mit den oben geschilderten Maßnahmen, zeigte sich sofort am ersten Abend ein durchschlagender Erfolg! So gelang meine erste Sichtung von Ganimed´s Mondkugel über den Wolkenbändern, mit dem nachfolgendem Mondschatten 45min später! Es gelang mir neben den Mondkrater Sabine und Ritter, die drei Krater der ersten Mondfahrer sicher zu finden, Armstrong, Aldrin und Collins!

Später mit meinem 125 / 1300 Lichtenknecker Refraktor und beseren Okularen, fand ich kleinste Kater in anderen Kratern, Rillen, schmale und auchextrem flache Täler und Buckel. Ich begann Ihre Dimensionen einzuschätzen und deren Maße in anderer Fachliteratur zu suchen. wurde ich nicht fündig begann ich mit einem alten Messokular aus Metzlar den Schattenlängen die Berghöhen oder Rillenbreiten auszumessen. und mit bekannten Rillen - und Krater - Maßen zu vergleichen. was recht genau gelang wie ich später an besseren Mondatlanten feststellen konnte! Dann folgten die Beobachtungen, mit dem gebraucht von Vehrenberg angeschaftem Orangen C8 in gleicher Weise, fasst bis zum Exzess wurde auch damit ausgelotet was geht!

Die nächsten Jahre stöberte ich auf dem Mond allem nach was ich an Interessantem, in dem kleinen Mondatlas von Atonin Rükl und aus anderen Quellen fand! Jetzt mit größer Optik 12" Newton, geht es wieder von neuem los die Grenzen auszuloten. Aber schon die ersten Beobachtungen zeigten, er wird sicher weniger von Zuhause aus eingesetzt, eine Nachführung dafür muss auch her! Ich weiß dadurch jedenfalls recht gut, ab wann und ob ich etwas sehe, und kann sofort beurteilen, ob ein flüchtiger Einblick eines Interessierten, an meinem Telskop die Details erfasst hat oder nicht! Auf Nachfragen nach dem Detail, ( kleiner Krater links oder die Rille darunter ) stellt sich immer heraus, nein das sah ich nicht! Bei nochmaligem sehen mit der Anleitung, kam dann der Seherfolg! Ich wünsche Euch viel Erfolg, auch es mit dieser Methode mal auszuprobieren. nach diesen Grenzen zu Suchen!

 


Justierbarer - Halter für Leittrohr und Super - Sucher!

Bau eine leichten Justierbaren Leitrohr Halters für SC´s und MAK´s

für einen Astro - Freund, wurde am 150mm MAK, die Alu C - Pofilschine 13,5 x 22,5 x 6,25 x2,75mm mit Endlos Schlauchschellen Band + 2x Klemme für Schlauchklemme befestigt.

Die Damals angebotenen Haftschalen für Zusatz, Leitteleskopen oder Sucher, waren mit zu klobig, beschädigten oft die Tuben, mit ihren Stellschrauben und waren mir dafür auch zu teuer!

Ich wollte was schlankeres haben, das sich auch feinfühliger und sicherer verstellen lässt, als mit den 3 Stellschrauben pro Schelle, die man andauernd nach jedem kleinen Stoß, wieder justieren muss!

Als Halteschiene am C8 nutze ich deshalb eine 22mm Alu C - Schiene

Hier am C8 konnte ich die Halteböcke für den Tragriemen zur Befestigung der C - Schiene nutzen!

 

Oben sind die beiden Justier,- und Feststellschrauben zusehen, die sich an der Tragschiene in der A - Achse nach Rechts und Links abstellen kann!
Unten in der Mitte - Oben ist eine Sechskannt Albstellschraube zur Höhenverstellung der B - Achse zusehen.
Darunter ist die Feststell,- und Halteschraube ( Inbus ) an der der Tragschiene zusehen!

 

Hier die Einzelteile der Halte und Justiereinrichtung für die 22mm Alu C - Schiene.

    

justierbarer Rohrschellenhalter

 

Als Rohrschellen, kamen mir diese schlanken, leichten Kunststoff - Rohrschellen aus einem Baumarkt in die Finger, die waren Elastisch und zugleich Standfest durch großen Fuß.
Wie lange würden sie bei Temperatur Schwankungen und UV - Licht aus dem Sonnenlicht ohne brüchig zu werden halten?

Link zu den Schellen?

Ich nahm sie trotzdem mit und setzte diese als Teleskopschellen, für einen 50 / 600mm Tasco 6T Refraktor an meinem LK 125 /1300mm Refraktor, als Nachführ - Teleskop ein!

   

Nach nun 35 Jahren im Rahmen eines Bastelprojekts für einen Supersucher am C8, nahm ich mir auch die Leitrohrhalterung von damals vor, um sie nun für das C8 anzupassen.
Dabei stellte ich fest, das die Kunststoffschellen in ihrer Funktion vollkommend unbeschadet die Jahre überstanden hatten.
Sie waren noch genauso elastisch und Standfest wie Damals, keine Spur von Rissen oder Zerbröseln, nur etwas Lackabrieb der von mir aufgesprühten Farbe!
So konnte ich sie dann auch wieder am C8 einsetzen, und brauchte hier also die schon erprobte technische Lösung, nicht zu verändern!

 

Hier sind die Rohschellnebefestigung und der Justierber - Halter mit der Nutmutter zusehen.

Hier die fertige Anordnung der Schellen auf der Halteschine.

 


 

Der nun so voll auf das Fadenkreuzbild vom C8 einjustiert werden kann, um in beiden Teleskopen die selben Objekte Mittig im Okular zusehen!

Auch an anderen Teleskope wie RC´s oder MAKSUTOV´s werden sich Gewindebohrungen zur Befestigung dieser Schiene finden.

Wenn nicht, dann wird ein Halter so für einen Gewindeträger gefertigt, um mittels Endlos - Schlauchschelle, diesen sicher und flachbauend am Tubus befestigen zu können, ohne das dort am Tubus Schaden entstehen kann!

 

Hier sind nun beide Okularhalter - Enden der Teleskope 25,4 + 36,4mm und 2“ am C8 zu sehen

 

  

Hier ist am 24,5mm Okularauszug ist eine 25,4 mm / M36,4mm selbstbau Kombi - Okularaufnahme montiert, einmal mit eingestecktem 25,4mm Zenitprisma links und mit eingeschraubtem Klick - Lock Halter, 1.25“ Zenitprisma und 1,25" 9mm Okular rechts.

Außer den Einsatz, von recht guten 23,6 mm Mikroskop - Okularen als Erweiterung zu den 24,5mm beiliegenden Teleskop - Okularen, ist so mit dem Adapter auf 36,4mm über ein Zenitprisma auch gute 1,25" Okulare verwendbar.

Alle 1,25" Okulare mit max. 23,5mm Eintrittsblende sind direkt uneingeschränkt verwendbar, sowie alle Weitwinkel Okulare, in denen eigene Barlowlinsen verbaut sind, sofern man damit in den Fokus kommt!

Erst dadurch wurde vielfach die Grenzen der visuellen Beobachtung mit so kleinen Teleskopen erreicht!

Klar auch früher gab es sehr gute 24,5mm Okulare, die aber damals teurer als so manches diese Teleskope waren und deshalb wenig Verbreitung fanden!

Das konnte ich damals erleben, als ein Bekannter mit seinen 24,5mm Pentax Okular Kollektion vorbei kam, und damit eine Tür aufgestoßen wurde, wenn es um Detailerkennung an Mond und Planeten geht!

Aber auch Er hat was an Erfahrung mitgenommen, als Er erstaunt feststellte, was so ein 50/600 oder 60/910mm Kaufhaus - Röhrchen aus Japanischer Produktion zu leisten in der Lage ist!

Den 60 / 910 mm Quelle Refraktor kauf ich mir als Leitrohr war seine Antwort.

Da wir Beide entgegen vieler Andere sehr gut mit dem genau justiertem klappbaren Sucher zurecht kamen, erspare ich mit den 50 mm Sucher!

 

 

 

 

 

 


Ein DeepSky - Supersucher

Ungenutze kurze FH von 60/340 - 90/500 mm als Supersucher einsetzen!

Der Ausbau eines kurzen FH - Refraktor zum DeepSky - Supersucher!

Greade die 6" - 11“ SC´s und 6" - 7“ MAK sind oft mit 30 - 50mm Suchern aus gerüstet, die dann durch Leuchtpunktfinder ersetzt oder ergänzt werden.
Man wünscht sich aber oft, neben der Sucherfunktion auch eine Weitfeld - Beobachtung am Himmel, mit variableren Vergrößerungen.

Nun kann man sich einen größeren Sucher mit Okularwechsel anschaffen, oder man nimmt das, was man noch im eigenen Fundus hat, oder für kleines Geld im Web erwerbbar ist.

Denn oft hat man da, so wie ich noch einen 60/340mm; 70/350mm; 80/480mm oder auch sogar 90/500mm FH - Refraktor, mit nur einem 1,25“ Auszug, die aus früheren Zeiten für den Urlaub benutzt wurden!
Die sind vom Gewicht her noch gut mit einfacher Halterung dort montierbar!

Diese eignen sich mit hervorragen für Beides in Kombination, mit 90°Amici-Prisma
> Teleskop-Express: TS 1,25" Amici Prisma - 90° Ablenkung - aufrecht & seitenrichtig <
und 3 Fach Okularrevolver,
> 1,25" Okularrevolver 3-fach Multi Eyepice Revolver Teleskop Okular Spektiv | eBay <
oder 4 Fach Okularrevolver!
> OkRevBa | Baader 1,25" Q-Turret Vierfach Okularrevolver - für 4 <

Dort kann man dann ein Fadenkreuz Okular mit oder ohne eingeschraubtem 0,5 Reducer als Finder und z.B. mit den leichten TSWA 20mm 70°, 12mm 70° oder TS-1,25“- UWAN 7mm, 82° weitere 2 oder 3 Okulare als Weitfeld - Teleskop einsetzen!
Oder auch die guten leichten hier
> Explore Scientific 70° Okular 15mm-ES-0218715 <

Auf einer Seite im Sucherschuh und am Tubus vorne, über eine 60 / 90mm Tubusschelle an einer Bandschelle mit spezieller flacher ( Foto ) Nivellierplatte / Schrauben zum einjustieren auf den selben Stern befestigt.

Ich habe speziell nicht die bekannten Justierrohrschellen benutzt, da diese zu hoch bauen, viele Punkte zum Hängebleiben haben, oft die Tuben beschädigen
( eindrücken ) und so dauernd nachjustiert werden müssen!

Hier die justierbare Halterung für Leitrohre und Supersucher auf dem C8

http://www.g2-astronomie.de/justierbarer-halter-fuer-leittrohr-und-super-sucher/

Zuerst habe ich die Okulare dabei immer ausgetauscht, ein Kollege hatte aber den Einfachen 3 fach Revolver, und damit ging dann der Wechsel von Sucher zu DeepSky - Fernrohr hervorragend!

Meine 8 - 24mm oder 7 - 21mm Zoomokulare, können für mein Empfinden die Objekte nicht besser zeigen!

3 oder 4 leichte Okulare, werden von den einfachen Okuarauszügen ( bei mir alle aus Metall ) noch gut getragen, mit 2 schwereren 17 + 8 mm Hyperion Okularen + 20 oder 27mm Fadenkreuzokular war der OAZ vom 60/340mm FH aber schon grenzbelastet!

So schließt sich damit ein Lücke vom Sucher über Weitfeldteleskop zum SC Teleskop auf einfache nutzbringende Weise!

Hier der fertige Supersucher am C8, in Celestron – Farben Lackiert, daneben ist der Sonnenfinder montiert.

 

Das C8 ist auf meiner Parkmontierung zusehen, damit kann man es in der Wohnung oder Garage sicher in einem Leinensack unterbringen!

Aber auch für Wartungsarbeiten, Justier sowie Zusatzanbauten, ist das eine sehr nützliche Halterung!

Zum Sonnenfinder > http://www.g2-astronomie.de/sonnenfinder-aus-teilen-der-grabbelkiste-bauen/

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Spezielle Bildberichte

Hier wird noch ein Bild - Bericht eingestellt !

hier eine Zeichnung an dem 127/1500 MAK mit dem ja DeepSky eigentlich garnicht geht!

Mombasa März 2012

47 Tucane, mit den hellsten erkennbaren Einzelsterne, im näheren Umfeld, vor und in dem 2. hellstem Kugelsternhaufen am Südhimmel!

 

 


G2 - Astro Tipp: 2

G2 - Astro Tipp: 2

 

Wenn der Auszug wackelt oder nicht mittig zur optischen Achse sitzt.

Die Okularauszüge, bei preiswerten Einsteiger Web + Kaufhausteleskopen, wackeln besonders oft schon von Anfag an oder nach kurzem Gebrauch.

Besonders aber wenn schwereres Zubehör (wie schwere Okulare, Binoansatz oder Kameras) verwendet wird. Bei Billiggeräten sind oft keine Zentrierungshilfen verbaut, dann wird das einfach mit ausreichen zähem Fett, mit Plastik oder Filzstreifen versucht mittig zu halten.

Die in ihnen verbauten Kunststoffplättchen, die zum zentrieren gedacht sind, brechen oder verschleißen sehr schnell, was dann zu mehr Spiel und starkem kippeln am Auszug führt. Wird nun das Spiel am Auszugsrohr durch Verschleiß zu groß und nur durch nachjustieren der Befestigungsschrauben am Auszugantrieb behoben, schiebt man das Innenrohr aus der Mitte.

Die Folge davon ist, das Okular sitzt nicht mehr auf der optischen Achse. Aber meist wird schon das kippeln, des nur mit einer Schraube gehaltene Okulars von Einsteiger nicht sofort wahrgenommen.

Es ist aber vorhanden und führt zu einer schlechten Abbildung z.B. am Planeten, da man ja jetzt nicht auf das runde Abbild des Lichtkegels schaut, sondern auf einen leicht schrägen Kegelschnitt was dann zu Unschärfen führt und man so die vorhandene Abbildungschärfe des Teleskops verschenkt. Man ist von der Teleskopleistung enttäuscht.

Der Tipp kann das Fokuskippen bei Ganzmetall - Okularauszägen dauerhaft und justierbar eliminieren. Hier ein Foto - Beispiel, an einem Quelle Refraktor 60/910 mit Klappspiegelsucher. Der Okularauszug aus Aluguss ist recht stabil und hat ein verchromtes Innenrohr aus Metall. Der kann dann so wie auf der Skizze und dem Foto verbessert werden, Links auf dem Foto sieht man den Okularauszug mit den montierten Nylonschrauben und das verchromte Tauchrohr

 

         

 

 

Ich habe meinen 1975 so umgebaut, danach war das Tauchrohr erstmals mittig zur optischen Achse, wackelfrei und leichtgängig und arbeitet bis heute noch sehr gut. An Mond und Planeten setze ich sogar 1,25" Plössel Okulare + Barlow mit einem Adapter 24,5 mm auf 1,25" ein, wenn ich nur kurze Zeit beobachten will, steht fertig aufgebaut in meiner Sternwachte, ist in fünf Minuten auf der Terrasse im Einsatz und ich möchte Ihn nicht missen. Wer G²-Astro Tipp 1 + 2 an seinem Einsteiger oder Kaufhausteleskop anwendet wird mit besseren Bildern und ruhigerem Einblick belohnt.

Nachtrag: Heute wird auch oft verchromter Kunststoff bei Fernost Okularauszügen verwendet, der verschleißt zu schnell und kann deshalb nicht mit der hier gezeigten Methode mit Schrauben ausgebaut werden. Hier lässt sich nur durch häufiges austauschen der Kunststoffstreifen (mehrere Lagen Tesafilm) oder Teflonstereifen Abhilfe schaffen und das vorhandene Spiel reduzieren. Oder ein besserer Okularauszug bei einem Teleskopmarkt preiswert aus der Bastelkiste erwerben und anbauen. Das geht aber nicht bei Cat Teleskopen die dort eine Festeigbaute Linse im Okularauszug haben!  


Motor für EQ1 - 2 und Astro3 = EQ3-1

G2 - Astro Tipp 9 > Neuer Motorhalter...

der die Teleskopbewegung nicht behindert!

Viele von Euch nutzen als " Einsteiger " oder "Alte Hasen als Sammler " Teleskope, die auf den Montierungen EQ1 - 2 und Astro3 / Lidl Mont = EQ3-1 montiert sind!

Diese Montierungen kann man sehr leicht ohne großen aufwand stabilisieren, damit eine nutzbringende Beobachtung möglich ist!

Aber auch mit Motorantrieb versehen, damit auch ein entspannteres beobachten ermöglicht wird, ohne das dauernd Hand angelegt werden muss!

Dabei zeigt sich folgender Nachteil der vorgesehener Motor - Montage egal ob es der einfache Motor mit Regelpoti oder die Schrittmotor Steuerung mit Handfester, wie hier im Bild.

 

 

 

Selbst die Polhöhen - Achsschraube musste dafür ausgetauscht werden wenn man die Schnecken Achse nicht absägen möchte! Man sieht wie viel Teleskopweg zum Schwenken dadurch verloren geht!

Die lange Fotositzung in diesem Bericht war der Anlass für folgenden Basteltipp! > Was sieht man mit dem Teleskop - Typ? und dann bei >

Auch das geht mit dem “ Lidl – Scope “ an DeepSky Fotos

http://wp.g2-astronomie.de/category/tipps-tricks/was-sieht-man-mit-dem-teleskop-typ/

 

 

 

 

 

 


Astro - Zeitzeugnisse mit Bleichstift und Papier

 

Astro - Zeitzeugnisse mit Bleichstift und Papier

 

Sonneflecken

 

Jeder der mit einem Teleskop zum Himmel schaut, sollte einmal mit Bleistift und Papier aufzeichnen was er da sieht!
Denn Er ist Zeitzeuge, eines Wimpernschlages in der Milliarden von Jahren langen Entwicklungsgeschichte des Universums,

Den festzuhalten sich lohnt!

Jetzt kann man heute leicht sagen, da mach ich einfach mal ein Foto und gut is!
Stimmt aber nur bedingt, denn man beraubt sich selbst einer tollen Erfahrung, nämlich dem!
Ich war live mit eigenen Augen dabei!
Als z.B. 2 Jupitermonde ziemlich nahe beieinander, vor der Jupiterscheibe zogen und ihre Schatten auf den Wolkenbändern projizierten.
Oder man konnte mit ein paar Strichen und Punkten, spontan und ohne großes Fotoequipment und Aufbauzeit, schnell auf Papier festhalten, als sich eine Supernovae in M101 zeigte.
Bild unten!

Ganz nebenbei lernt man genau und gut hinter dem Okular positioniert zu beobachten.
Das schärft auch die Beurteilungsfähigkeit, von auftretenden Fehler an Gerät, Umfeld und der eigenen Nachlässigkeit durch Ungeduld!

die Mond - Zeichnung vom 14.05.2011 aus Hürth - Germany
von 21:40 - 22:15 Uhr

Image

Hier die Mond - Zeichnung vom 11.09.2014 aus Hürth - Germany
von 23:15 - 23:50 Uhr

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Die Krater Cleomedes; Burckhardt, Peirce + Swift
Mit Vergrößerung von 100 -194 Fach

Planeten Zeichnungen aus Mombasa / Kenia: Zum Bericht:

>http://www.g2-astronomie.de/urlaub-in-mombasa-kenia/

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Venus
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Mars

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Jupiter

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Saturn

 

DeepSky

Ermutigt durch die Planetenzeichnungen, holte ich eine vor Tagen begonnene Skizze von M42 wieder hervor und zeichnete, dass mit verschiedenen Vergrößerungen gesehen dazu.
Dadurch entstand quasi eine "DHI Zeichnug " indem ich zuerst versuchte die Sternörter aufzuzeichnen und danach die Ansichten in den unterschiedlichen Vergrößerungen dazu fügte.
Zum Einsatz kamen hier Okulare mit Brennweiten von 3,6 mm - 40 mm, mit bis zu 80° Gesichtsfeldern, sowie Filter und ein 0,5 Reduzer in 2"
Beobachtet wurde an insgesamt 4 Abenden, zu je 2 Sitzungen von 30 Minuten, mit Augenklappen für das freie Augen um Ablenkung und Ermüdung zu begränzen.
 

M42

Supernova in M101 Aus dem Stand auf ein Briefumschlag gezeichnet!

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Beobachtet mit 22" Newton bei einem privaten Astrotreff.
Erst die Sternpunkte im Urzeigersinn nach Stärke, Helligkeit und passendem Abstand gezeichnet, dann die Spirale mit weichen Strichen und Kringeln, dann die Verdichtungen in den Spiralarmen platzieren und verwischen.
So kommt man dann, ziemlich nahe an den Bildeindruck im Okular heran!

Eine wiedergefundene Zeichnung!

Komet: Hyakutake März 1996

Image

Es wurde dazu auch mit verschiedenen Filtern beobachtet.

 

Neuere Zeichnungen!

Galaxien Zeichnung vom 22. 03. 2012 in der Eifel, auf einer Wiese bei Ahrbrück

M63 mit meinem 12" / F5 GSO Dobson am 22.03.2012 bei Neumond und sensationell guter Durchscht, bei nur + 3° bis - 2° C.

Galaxie M63 im Sternbild Jagthunde gegen 22:30 Uhr bei 100X - 187 X und von 230X - 375X und im Filterrad zum schnellen wechsel, Kotunium; Leer und CLS Filter um feine Details hervorzuheben!

Eigendlich sollten es mehrere Zeichnungen werden, aber nach 2 Stunden war ich sowas von durchgefroren, das Finger zitterten und die Füße tippelten one mein Zutunauf dem Boden!

Als ich zu Boden schaute, fand ich zwischen meinen Füßen eine etwa 30 cm Hohe dichte Nebelschicht! Kein Wunder das Zittern, wenn mir die Kälte buchstäblicht an den Beinen hochkrabbelte. Abbruch, so kurz nach meinem Kenia Aufenthalt, war das nicht auszuhalten!

Schade um die gute Nacht, aber der Eine musste heute reichen! Dann im Auto bei heller Belechtung, die Überaschung wie gut M63 geworden war!