114/900mm - 130/650mm Einsteiger Newton

Die 114/900mm Modelle als Einsteiger Newton!

Hallo Astrofreunde

Einiges muss aber nun dazu gesagt werden, meine letzten 3 Astromesse besuchen haben mir deutlich gezeigt, das für mich nur noch 3 dort gesehene Modelle den minimalen Anforderungen genügen!

der TS Optics Starscope 1149
der Bresser Teleskop N 114/900 EQ Galaxia
der
Orion Dobson Teleskop N 114/910 SkyQuest XT4,5 Classic DOB > als
stabilster für den visuellen Einsatz wie ich mich im Vergleich gegen den
TS Optics Starscope 1149 bei einem Astrofreund überzeugen konnte!
Parallaktisch montiert brachte erst eine EQ5 auf einem Vermessungsstativ vergleichbare Stabilität!

Hilft
eine gegossene Metallfassung vorne und die Spiegelfassung hinten dem
Tubus die Form zuhalten, ist das bei den Kunstoff gefassten oft
umgekehrt!
Auch die Flucht der Optischen Bauteile zu halten gelingt dann bei der Fertigung wohl nur noch selten!

Wer noch einen Vixen SP 114/900 mit 1,25" Metall - Okularauszug findet, kann sich bis auf die Dicke Spinne darüber freuen!

Einige mit Vixen bezeichnete Tuben sah ich schon mit anderer Spinne, war das eine original Vixen Variante?
Man sollte die Händler ermutigen auch weiter Metallgefaste zu ordern!

der Omegon Teleskop N 114/900 EQ-1 > unzureichend montiert
der National Geographic Teleskop 114/900 AZ Reflektor > fast schon eine Zumutung

Gibt es da noch andere die man da einordnen kann?

Oder die 130/650mm als Einsteiger Newton!

Es wäre auch Zeit einen visuellen 130/800mm als ausreichend hoher Dobson für Einsteiger anzubieten!

In
Belgien konnte ich einen KSON 130/800mm mit 2" OAZ auf selbstgebauter
Dobsonmontierung im vergleich mit TS 114/900mm und 150/1200m Skywatcher
erleben!

Ich war erstaunt wie weit dieser Vor dem 114mm lag und wie Nah der an den 150mm ran kam.
Alle
Objekte oder Details die der 114 nicht mehr oder nur noch indirekt
erkennen ließ, wurden im 130mm voll erkannt, wurden heller und mit
größerem Umfeld gesehen!

Bei gleicher Höchstvergrößerung sogar Kontraststärker an Kugelhaufen und PN´s sehr deutlich!
Für
Einsteiger wichtig, auch dieser kommt mit guten Plössl aus und erreicht
mit den preiswerteren 70° - 80° Okularen schon Höchstform!


Die Letzte mit dem LK 125/1300mm Refraktor

Okularvergleich am LK 125/1300 Refraktor

ich hatte am 29.09.2017 meine letzte Beobachtung mit dem Lichtenknecker LW 125 / 1300 mm gemacht, weil ein junger Astrofreund mit seinen neuen Bresser Okularen zum vergleichen kam.

Er hatte sich die 10mm + 20 mm 60° Plössl und die neueren 70° Plössl - Varianten zukommen lassen, die Er an seinem Lidl Teleskop wohl schon getestet hatte.

Nun wollte Er wissen wie die sich an einem Skywatcher Evostar 120/1000 mm machen den Er sich für eine geerbte GP DX hohlen möchte.
Also kam Er zu mir, welche Er behalten und welche zurückgesandt werden sollten!

Die mitgebrachten Bresser Okulare mit 10mm und 20mm in 60° + 70°, zeigten ein gutes Einblickverhalten, helles und Klares Bild und gute bis sehr gute schärfe bis zum Rand!
Mit ganz leichten Vorteilen in einem ca. 8% - 12% empfundenen Bereich, ( gerechnet auf jeweils ein angenommenes 50mm Gesichtsfeld ohne erstmal Rücksicht auf die realen Bildfelder zu nehmen) auf der Achse! gegen meine 10 + 18 mm Baader Orthos

Der Junge, konnte das zuerst nicht feststellen, erst nach dem ich es im gesagt hatte ( achte mal auf die gefühlten 4 - 6 mm im Zentrum ), konnte Er es beim 10 mm leicht wahrnehmen den kleineren Bereich beim 18 mm nicht!

Dann kam seine Anmerkung he ! auf so minimale Unterschiede achtet Ihr?
Das ist es mir aber nicht Wert, das ich auf den bessere Einblick verzichten soll!

Dann habe ich diese ins Bino gesteckt so konnte der Gesichtsfeld Unterschied direkt gezeigt werden!
Auch da machten die Okulare mit 60° + 70° eine recht gute Abbildung und sind vom Preis her sicher eine Alternative, für das was so im Set angeboten wird und Den der hart rechnen muss!

Die Entscheidung welche Er behalten soll die 60° oder die 70° entschied Er dann wieder
mit dem besserem Einblick beim 10mm das 70° Okular und beim 20mm das 60°, da es die minimal gleichmäßigere gute Abbildung im gesamten Gesichtsfeld hätte.

Mit Hinweis die sind fasst Beide gleich gut verwendbar wären, was ich nur bestätigen konnte!

Ich fragte ob Er noch was Zeit hätte ich wolle dann mal eine Mondzeichnung damit anfertigen,

Also steckt ich, nach einander die beiden 10mm Okulare in den 5" Refraktor und begann die Region um Archimedes zu beobachten, das ging recht gut mit beiden kam ich gut mit dem Einblick zurecht!
Auch für mich bei 130 X besser als mit dem meinen alten LK - Ortho, nur minimal besser als mit dem Baader!

Man könnte höher vergrößern, also jetzt mit der Q-Turret Barlow 1,3 fach = 195X da zeigte sich dann ein Vorteil bei dem 70° Gesichtsfeld und das Bild immer noch gut scharf zum zeichnen!

Da geht noch was, aber mit 2,25 Fach + 292,5 x brauch ich nicht versuchen!

Aber mit der S64 > 3 Fach Barlow + 20mm 70° das geht, das 195X bei bequemeren Einblick so wie ich es ja oft mit der 18mm Bader Ortho oft gemacht habe, was gerade beim zeichnen doch hilfreich ist, weil man wirklich noch entspannter einblicken kann!

Auch der Junge Sternfreund, fand diese Variante sehr gut um länger den Einblick zu halten und sagte, da kann man ja so eine 3Fach Barlow für Planeten Fotos und fürs Zeichnen am Teleskop gut nutzen!

Ich holte dann noch mein Barlowloses 17mm 70° WA Okular was 229 X brachte, das aber nur blickweise scharf abbildete, die Luftunruhe setze uns hier die Grenze!

Dann fertigte ich diese Mondzeichnung weiter an, bis durchziehenden starke Wolken, die Feinarbeiten und die Arbeit an der Bradlay + der Fresnell Rille verhinderten!

Fazit: Das war ein informativer Abend, der wirklich brauchbare Okulare zu angemessene Preis für Planeten und Mondbeobachtungen bereitstellt!


Montierungs - Halter für die MTO Russentonne

Montierungshalter für die MTO - Russentonne und Ferngläser zur Montage auf Astro 3 = EQ3 - 1 bis zu Vixen GP + EQ5 Montierungen !

 

Für einen Astrofreund, soll ich so einen Halter fertigen, für alle die Interesse haben, könnte ich auch einen herstellen!

MTO - 11CA - MAKSUTOV > Zweipunkt - Haltering, zur Montage auf Prismen - Schienen für 65,- Euro

mit Sucherhalter 75,- Euro

Hier das Prinzip vom Zweipunkt - Haltering für die Russentonne und Ferngläser!

 

 

Zusätslich kann ein Halter für Leuchtpunktsucher und verschiedene Peilsucher daran montiert werden!

 

Mit schonende Objektiv - Auflagen aus Lederpads!

Damit kann die Russentonne an ihren beiden Fotogewinden, stabil auf vielen Montierungen montiert werden!

Für die Russentonne wird die > ps14-vixen-level-prismenschiene.jpg < mittig am Haltering befestigt.

 

Bei den Ferngläser wird Sie an einem Ende, an das Fernglas, dann an dem Fotogewinde oder der Mittelstange befestigt! ungefähr so >

> ⊕(⊕ <

aber ein ca. 270° Kreissegment

Eine Teleskopmontierung kann dazu auch in Azimutposition betrieben werden!


2 Dobson 8" und 12" via C8 was zeigen Sie!

Kleiner privater Leistungsvergleich!

12" Dobson GSO Newton;
8" Dobson GSO Newton
C8 SC - Celestron

Da ich beide Geräte ein 12" Dobson sowie ein C8 / 2000 SC habe, wollte ich nachprüfen, wer und wann Vor und Nachteile bei der Beobachtung, von Planeten und an DeepSky hat.

Ein Astrofreund kam noch mit seinem 8" /1200mm Newton und seinen Okularen dazu.

Alle Teleskope hatten 3 Stunden Zeit zum Temperaturausgleich, wurden justiert und waren mit Kfz Fensterfolie isoliert.

Geprüft wurde mit Okularen der mittleren Preisklasse, so wie sie bei Vielen im Gebrauch sind.
Plössel, Planetari 68°, und Uwa`s von 70 - 84°

Am C8 wurden die Brennweiten, vergleichbar folgendermaßen reduziert:

auf 1500 mm mit einem 0,75 Reducer von Intes
auf 1200 mm mit dem Alan Gee Telekompressor: Korrigiert Bildfeld und Coma.

Die Newton wurden auch mit dem MPCC Coma Korrektor bestückt, für bessere Randabbildung und der Vergleichbarkeit wegen, damit auch hier zusätzliches Glas im Strahlengang ist.

Testbeobachtungen von 2 Beobachtern separat notiert, dann hier zusammenführend geschildert, an jeweils einem Beispiel!
Beobachtet wurde an 2 fast gleichen Abenden/ Nächten. im Oktober 2012

Es wurden hier kein Okular, oder Reducer/korrektor - oder spezieller Teleskop - Test durchgeführt, sondern wir wollte es selbst wissen was geht mit dem C8 im Vergleich!

Planeten Jupiter:
Oktober 2012 beide 8" Teleskope mit 1200mm Bw. zeigten mit 6mm TS Expanse + TS Planetary = 200 x die selben Wolkenstrukturen und der GRF
konnte gleich gut erkannt werden.

In beiden war die Helligkeit gleich, mit minimalem Gesichtsfeldunterschied, der Newton zeigt das Bild leicht kälter.
Monde klar begrenzte Scheibchen bei luftruhigen Momenten!

Am 12" und C8 mit 1500mm Bw. bei 250x, sonst gleich wie oben, zeigten beide Teleskope die selben Wolkenstrukturen, hier stärker wahrgenommen und der GRF konnte gleich gut beobachtet werden, mit minimalem Vorteil beim 12" Newton, sogar die Bugwellen vor dem GRF wurden erkannt.

Monde klar begrenzte Scheibchen mit Helligkeitsstrukturen bei Ganymed.
Im 12" Newton mit einem erheblichen Zuwachs an Helligkeit, und ganz schwachem Schärfevorteil!

Erst der Einsatz eines variablen Dämpfglases, brachte deutlich erhebliche Vorteile beim 12" Newton, in Form von Schärfe und Kontrastgewinn, kleine Details treten jetzt deutlicher hervor und die Farben sind kräftiger, auch in Ihrem unterschieden zueinander.

Beim C8 kostet das Dämpfglas mehr an Helligkeit, was die Detailerkennung in den Bändern erschwerte, der Kontrast scheint minimal reduziert und die Farbneoncen gemindert.
Bei den Monden leidete die Randschärfe und die Heligkeitsstrukturen waren kaum mehr wahrnehmbar.

Wurde die Isolierung der Teleskope entfernt, begannen die Monde sofort leicht an zu tanzen, die kleinsten verloren Ihre Scheibenform und zeigte sich im 12" Newton mit stärkerer unregelmäßiger Bewegung.

Nun DeepSky, mit zu den Objekten passenden Okularen > Die Plejaden:
Beide 8" mit 1200 mm Bw., und SWA 33 mm 70° bei 31x ; 2° 15` und 6,3 mm AP.

Objekt passt zu ca. 95% zur Übersicht gut ins Bildfeld, in beiden 8" Teleskopen, bis zu Rand klar definierte und ruhige Sterne, wenn auch dort sehr, sehr minimal vergrößert.
Im Newton, ohne Coma Korrektor Sterne zum Rand hin vergrößert erscheinend aber nicht störend.

An den Plejaden:
C8 und 12" Newton bei 1500 mm Bw., selbes Okular bei 39x ; GF 1° 47` und 5 mm AP
Objekt passt zu ca. 80° noch ausreichend ins Gesichtsfeld zum Gesamtblick ist minimale Nachführung erforderlich.
Klar definierte und ruhige Sterne bis zum Rand, wenn auch sehr minimal vergrößert.
Im 12" Newton, ohne Coma Korrektor bis 85% zum Rand gut, dann geschwächt erscheinend und nicht mehr ganz Rund.

Dopelsternhaufen h & x:
Bei 1200 mm Bw. bringen beide 8" Teleskope mit 10 mm 82° bis 20 mm 55° Okularen sehr gute Ergebnisse und punkten hier auf gleicher Höhe.
Beide mit noch sehr guter Randschärfe.

Bei C8 + 12" Newton bei 1500 mm Bw. beide Teleskope bringen mit 12 mm 80° bis 20 mm 60° Okularen hervorragende Abbildungen bis zum Rand.
Beide entfalten mit 12 -14 mm bei => 80° Okularen, den besten Anblick von Objekten dieser Größe.
Werden die Haufen einzeln betrachtet kann man bis auf 187,5X mit 8 mm bei 80° Okularen gehen ohne den Haufeneindruck zu verlieren.

Jetzt kommt die Öffnung von 12" mit dem Zuwachs an Brillanz so langsam zum tragen, zeigt der größere Newton doch die farbigen Sterne leicht heller und farblich stärker vom hellgrau abgesetzt.
Newton leicht härter in der Sternabbildung, obgleich beim F5 Newton die leichten Randschwäschen in der Korrektur erkennbar bleiben.

Galaxien M81 / 82:
Bei 1200 mm Bw. bringen beide 8" Teleskope mit 11 mm 80° bis 18 mm 60° Okularen sehr gute Ergebnisse und liegen auch hier auf gleicher Höhe.
Im Newton leicht härter in der Sternabbildung!

Großfeld Okulare ab 18 mm mit min. 65° Gesichtsfeld punkten hier, da die Erkennbarkeit von Galaxien - Details schon möglich ist.
Die beiden Objekte aber schon weit genug vom Bildfeldrand entfernt sind, um nicht unter den geringen Unschärfen zu leiden.

Die Galaxien einzeln, bis 9 mm ab 60° sehr schöner Anblick mit Strukturen in beiden 8" Teleskopen gut sichtbar.

Bei C8 + 12" Newton bei 1500 mm Bw. und 13 mm 82° sind gerade noch um Beide im Bildfeld zu sehen, wer mehr Raum zum Rand braucht, der geht
auf 16 mm zurück oder auf 100° Okulare
Das größere Lichtsammelvermögen des 12" Newton ist bei Galaxien und Nebeln am deutlichten erkennbar!

Einzeln betrachtet geht es gut bis 7 mm bei 65° - 80°, wobei man ab hier am C8, schon deutlich den Helligkeitsunterschied der Galaxis, im Vergleich zum 12" Newton wahrnimmt.
Die Definition leidet hier fasst mehr, an der geringer werdenden Helligkeit und den Kontrastunterschieden daraus, als am Auflösungsvermögen.

Ab dem Bereich und bei flächenhaften Objekten, punktet dann eindeutig der 12" Newton mit seiner Öffnung, der dann in der Objekthelligkeit noch ein paar Magnituden - Stufen weiter kommt.

Wir haben für uns als Beobachter gezeigt, was alles mit SC´s an Beobachtung machbar ist, dass man so ausgerüstet, den SC oder MAK Teleskopen, die Planeten und DeepSky Tauglichkeit, nicht so generell abgesprochen werden kann, wie es oft den Fragestellern vehement proklamiert wird.


Der 114/900mm Newton als Dobson

Der 114/900 als Dobson Umgebaut oder fertig gekauft!

Aus meiner Erfahrung, kann ich sagen, dass bei meinen Astrotreff die Kid´s in dem Alter, von 8-12 Jahren, Diese bei mir immer zu dem 114 / 900 mm Selbstbau Dobson drängten!
Weil alles deutlich größer und der mehr Details zeigte, als jeder Feldstecher, oder die andren Teleskope von 50 - 80 mm auf ihren wackeligen Montierungen!

In der Handhabung ( = Aufstellung ) auch keinerlei Probleme machten und mit dem Leuchtpunktsucher auch das Auffinden von Objekten leichter war als mit den mickrigen 30mm Suchern
Es geht hier nicht um das Sehen der Objekte alleine, sondern auch um das selbstständige aufstellen der Teleskope und hier sind die Wackelmontieungen nicht gerade Erfolg versprechend im Umgang!

Mit dem Feldstecher bereitete durchweg das ruhige betrachten große Schwierigkeiten und das auffinden von bestimmten Objekten gelang kaum, von 15 > 8-9 Jährigen Schülern konnten nur wenige die Jupitermonde wahrnehmen und nur einer konnte M13 finden! Aber auch Der konnte ihn nicht im Blickfeld halten!

Mit dem Dobson und dem Leuchtpunktsucher, war das nach einer ersten Hinführung Allen gelungen, Jupiter , Saturn Mond. M13 und M57 zu finden zu halten und ausgiebig zu beobachten!
Das zeigte sich sehr schnell an den Fragen zu den gesehenen Detail an Mond und Planeten! Besonders die Aufleuchtenden Bergspitzen in der Kratern und an Gebirgen, sowie die erkannten Bewegungen der Jupitermonde an diesen Abenden!

Das kann man, wie in den Foren geschehen kritisch diskutieren, dennoch bleibt aber eine erlebte Tatsache!

Deshalb halte ich den 114/900 Dobson für das geeignete Einsteigerteleskop! Aber in dem Alter besser als Dobson verwendet, hergestellt, aus einem TS Starscope 114/900mm Newton Einsteigerteleskop auf Astro 3/ EQ3-1 Montierung > ca. 180,-Euro

Es ist mit normalen Heimwerker - Werkzeug, sehr leicht möglich eine solche Dobson - Montierung daraus herzustellen!

Oder als fertig Gerät!
Orion XT4,5 Classic Dobson Teleskop-Set > fand ich Im Web zwischen ca. 252,- bis 299,- Euro!

http://www.astroshop.de/orion-dobson-teleskop-n-114-910-skyquest-xt4-5-classic-dob/p,13768

Vor kurzem konnte ich feststellen, das 3 dieser Orion Teleskope bei meinem Ronchi Gitter Test, allesamt bessere abschnitten, als 2 Neuere 114/900mm Newton in viel Kunsstoff gefasste, die in einer Senioren Gruppe, schon vorhanden waren!

Lediglich ein 4 Jahre alter TS Starscope 114/900mm Newton konnte da mitthalten!
Das Ronchibild zeigte bei den 3 sauber abgegrezte feine grarade Beugungslinien zwischen den 4 Ronchi Linien!

Bei den anderen Newton waren liese Linien nicht so klar definiert und nicht frei von leicht welligen Störungen!

noch in Arbeit

Dazu wird ein Baubericht in der Katogorie Selbstbau eingestellt


Festigkeit von Einsteiger Teleskopen!

EQ 1 + EQ 2 bis Astro 3 / EQ3 - 1 > Heute mit den viel zu schwachen Stativen!

Mancher kann und will keinen Dobson, mit dem man auf engen Balkonen nicht mal bequem über die Brüstung schauen kann!

Ein Mond und Planeten - Beobachter - Zeichner, braucht mindestens eine Montierung feinfühlige 2 Achsen - Hand - Nachführung!

Da sind einmal die EQ 1 + EQ 2 mit Tangetialverstellung in Dek: nur max. 20! Die schwingen noch stärker wenn das Gewicht auf der Gegendruckfeder in einer Hohlschraube liegt

Dreht man diese Feder mit der Hohlschraube zu stark zusammen ist die Nachführung stärker <= 10° eingeschränkt und schwergängig, oder es ruckelt sogar wenn die Federringe ineinander springen!

Für Beide gibt es einen einfachen, regelbaren Nachführmotor oder Schrittmotorsterung mit Handtastatur!

 

EQ 2 auf vestärktem Alustativ!

Astro 3: Die es ja in 2 Varianten gab:

Einmal mit Tangetialverstellung in Dek: nur max. 20° wie bei der EQ 1 - 2

Und dann mit 2 Schneckenradantrieben In RA. und Dek. mit gleichmäßig leichtgängiger Hand - Nachführung, die man leicht auch in 1 oder 2 Achsen motorisieren kann!

Auch für die Astro 3, gibt es den einfachen, regelbaren Nachführmotor oder eine Schrittmotorsterung mit Handtastatur!

Der Schwachpunkt liegt bei den Stativen, ich habe hier 4 der Alustative die den Teleskope früher und bis heute beigegeben sind.

Erst beim Aufbau aller diese Teleskope, ist mir aufgefallen, alle sehen der Bauform nach gleich aus, es wurden aber vollkommen unterschiedlich dimensionierte Aluprofile verwendet,

Dann ließ ich das Stativ von dem, bei meinem Sohn stehenden 60/910mm Quelle Revue Refraktor, nachmessen das ich mal verstärkt hatte.

So wie sich die verwendeten Gewinde unterscheiden, sind auch die Maße der Alu Profile über die Jahre geschrumpft.

a) > 5/16 Inch > 7,9375 mm > 8mm = trägt ein 90/1000 oder einen 114/900 Newton brauchbar, mit Beruhigungsmaßnahmen recht Brauchbar!

b) > 1/4 Inch > 6,3500 mm > 6mm = Kommt mit 60 - 70 mm Teleskopen gerade so zurecht

c) > 3/16 Inch > 4,7625 mm > 5mm = Konnte das Teleskop nie ausreichend stabil halten

d) > Nr. 8 UNF > 4,1656mm > 4mm = Eigentlich nicht mehr als Stativ, für das damit verkaufte Spielzeug Teleskop verwendbar!

Hier schlägt der poppige Anblick endgültig eine Sinvolle Brauchbarkeit als Teleskop!

Alle basieren der Profilform nach, dem HAL140 Stativ von Vixen nach und sollte so schon mal gleiche Stabilität vorgaukeln!

Das es den Herstellern nicht um den Anwender geht, sondern ausschließlich, wie kann ich mit schönen farbigen Abbildungen auf der Verpackung und früher in Prospekten heute im Web, den Konkurrenten mit einem niedrigerem Preis Ausstechen!

In einem weiteren Bericht werde ich das mit Bildern und dem Torsionsverhalten zeigen!

Eine alte EQ1 - EQ2 oder die Astro 3 / Lidl - Montierung, auf einem alten Tasco Stativ oder noch besser dem Vixen HAL 90 - 140 Stativ ( von dem ein Teil vom Bein, so breit wie die das ganze Stativbein von > d ) .

Diese brachten erst darauf, mit einem 70 - 90mm Refraktor oder 76/700mm + 114/900mm Newton dort erst das, was die schönen Bilder und vollmundigen Beschreibungen versprachen!

Auf einer 120mm Holzsäule trägt die Astro 3 visuell locker einen 4" F10 Refraktor, einen 150/1500mm MAK oder einen 150/750mm Newton,

selbst ein 150/900mm Newton konnte noch so wie > a) verbnessert gut zur visuellen beobachtung genutzt werden!

Ein schwereres Gegengewicht nahe der der Montierung, ist da besser als 1kg Zusatzgewicht am langen Hebel!

Ich schreibe noch mal was zu den Stativen und der Astro 3, bin noch daran am probieren, was man da an Stabilität für einem 150/750mm Newton darauf damit geht!

Ich kann von EQ 1 - 2 über Astro - 3 / EQ 3-1 ; New Polaris + EQ 3-2 bis zur EQ -5 alle Stative und Geräte darauf testen!

 

Ich hatte hier eine Anfrage von einem Rentner, der solch einen Newton günstig erwerben kann! Eine 110 mm Holzsäule brachte dann genügend Ruhe in das Gespann 150/750mm Newton auf der Astro 3, die nun in beiden Achsen angetriben ist! > durch 4 Kanal Funksteuerung Frequenz > 433,92 MHz und kleinem Handsender mit 4 Richtungstasten!

 

hier schon mal die Bilder der verschiedenen Stativbeinen nach den Vixen HAL 90 -140 - Vorbild!

3_P1040009_1.jpg

Von Oben nach unten:

HAL90 - Stativ von Vixen ; Quelle Revue Stativ ; Lidl Stativ ; Tasco/Quelle Holzstativ ; Das Erste NexStar Stativ

Alle basieren der Profilform nach dem HAL90 - 140 Stativ von Vixen ganz rechts nach und sollte so schon mal gleiche Stabilität vorgaukeln!

Mit den Rohrmaßen kurz unter dem Montierungs - Anschlussholmen gemessen:

Breite: 70,5mm x 30,3mm > das ausgezogene Stativbein: 39,4mm x 30,5mm > Anschlussholme, Stativbein - Klemmen und Standspitzen aus Metall!

So wie sich die verwendeten Gewinde unterscheiden, sind auch die Maße und Wandstärken der Alu Profile über die Jahre geschrumpft!

Quelle Revue Stativ zum 60/910mm Refraktor 2. von rechts:

Breite: 72,5mm x 29,4mm > das ausgezogene Stativbein: 36mm x 29,4mm > Anschlussholme, Stativbein - Klemmen und Standspitzen alle stabil verschraubt, sind aus ausreichend stabilen Kunststoff, über all die Jahre hatte ich keine Probleme damit!

Schrauben > 5/16 Inch > 7,9375 mm > 8mm = trägt ein 90/1000 oder einen 114/900 Newton brauchbar, auf 8mm Schrauben und mit 6 x 3D > U- Scheiben und griffigeren Flügelmuttern in der Steifigkeit merkbar verbessert und mit Beruhigungsmaßnahmen recht brauchbar!

Trägt klaglos 114/900mm und 130 650 mm Newton, dann auch ein NexStar SLT mit der 100/1000mm Russentonne und Bino

Lidl Stativ zum 70/700mm und den ersten 76/700mm Newton selbes Aussehen, wie das mir später gelieferte Erste NexStar SLT Stativ ( im Bild ganz links ) aber mit anderen Rohr Abmessungen!

Breite 53mm x 26,6mm > das ausgezogene Stativbein: 30mm x 26,6mm > Anschlussholme, Stativbein - Klemmen und Standspitzen aus recht schwachem Kunststoff, machten aber über die Jahre, außer der mangelnden Steifigkeit, keine Probleme!

Schrauben > 1/4 Inch > 6,3500 mm > 6mm = Kommt mit 60 - 70 mm Teleskopen gerade so zurecht, nachgearbeitet am Spiel der Antriebe und Gangbarkeit verbessert > Justage und mit U - Scheiben unter den Schrauben, sowie eine 18mm starke Holzscheibe unter dem Anschlussholmen 3_EQ2_Gegenplatte_1.jpg mit 8mm starker Mittelschraube zum Montierungsfuß, bringen eine spürbare Verbesserung!

So konnte auf der unten im Bild gezeigten EQ2 Montierung, sogar einem alten 80/1200mm Meade FH und einen 98/1000mm Selbstbau Newton, ( in mit Firnis und Auspufflack lackiertem Teppich - Papprohr 3,8Kg ) visuell gut tragen!

Das Erste NexStar Stativ aus der NexSLT_Gallerie.jpg > ursprünglich auf dem Kleinen Alustativ völlig unzureichend!

Was aber auch zu vielen anderen Optiken von 50/ 600mm über 80/800mm bis zu Cat - 114/1000 + 114/900mm Newton unter EQ1 + EQ2 Montierungen verkauft wurden + noch werden!

Breite: 50mm x 24mm Anschlussholme, > das ausgezogene Stativbein: 28mm > Anschlussholme, Stativbein - Klemmen und Standspitzen

Schrauben > 3/16 Inch > 4,7625 mm > 5mm = Konnte das Teleskop nie ausreichend stabil halten und findet sicher selbst nachgerüstet bei 60mm - 70/700mm Brennweite die Nutzbare Grenze weil die Kunststoff - Anschlussholme, Stativbein - Klemmen und Standspitzen nochmals schwächer ausgeführt sind

Tasco/Quelle Holzstativ: So erreicht Es, selbst verbessert nicht mal, die Stabilität des alten Tasco/Quelle Holzstativ im Urzustand >

Breite: 56,8mm x 27,6mm > das ausgezogene Stativbein: 30mm > Anschlussholme aus Holz; Stativbein - Klemmen aus Metallblech und Standspitzen aus Gummi, die mit Reifenlack selbst über die Jahre und massiver Sonneneinstrahlung überstanden haben!

Minimal Stativ: Aber es geht sogar noch schlechter wie ich mir in Einem Kaufhaus ansehen durfte, eigentlich nicht mehr als Stativ, für das damit verkaufte 70/350mm bunte Spielzeug und 70/900mm Teleskope verwendbar!

kein extra Foto = Optisch genau wie Das Erste NexStar Stativ:

mit noch mal kleineren Maßen und Schrauben > Nr. 8 UNF > 4,1656mm > 4mm = konnte ich erkennen und dünneres Material und Ausführung der ausgezogene Stativbeine sowie die Anschlussholme, Stativbein - Klemmen und Standspitzen, benutzt wurden!

Hier schlägt der poppige Anblick endgültig eine Sinnvolle Brauchbarkeit Stativ für ein Teleskop!

Ich befürchte aber das in dem Segment, die Teleskope den unzureichenden Stativen angepasst werden und nicht umgekehrt!!!

Der Bericht wird noch mit Schwingungstests vorgesetzt, damit man sieht wo das herkommt und dort verbessern kann!

Warum das alles?

Es sind einfach zu viele dieser Teile in Umlauf, das die Jeder einfach aus Frust, in die Tonne hauen kann!

Quelle Revue Stativ zum 60/910mm Refraktor damit wurden diese Fotos der Sofi 2004 gemacht

http://www.g2-astronomie.de/phpbb2/viewtopic.php?t=14

Die Stativbeine noch mal direkt nebeneinander

und die Anschlussholme mit den neuen Schrauben an der EQ2 Montierung

 

Hier der Quelle Revue 60/910mm Refraktor mit dem Klappspiegelsucher, der bei mir bestens funktioniert, unter dem70/700mm Lidl - Skylux - Refraktor beide sind hier mit selbstgebauten Sonnenfiltern zusehen, die anstellen oder unter der Tubus Verschlusskappe fest und Lichtdicht in der Taukappe sitzen können!


Link - Sammlung!

 Links & Tipps: zu interessanten Themen und Seiten!

1. Wissenswertes aus der Astronomie http://www.astro-okulare.de/index.htm

 > Erstellt von Dr. Carsten Reese, weiter bertieben von http://www.astroshop.de/

 

2. Newton - Justage http://www.seeing1.de/2a_justage.html#justeinst

3. Links zu interessanten Berichten von Wolfgang Höhle

http://www.zellix.de/selbstbau/wolfg.htm

4. Sternfreunde Münster e.V. http://www.sternfreunde-muenster.de

/weblinks.php?t=bau&a1=1&a2=3

Interesanntes zur Astronomie + über APO´s, Liebhaber, Restaurier und Meister - Pimper alter Schätzchen, 

von Hannes    dem Gründer zweier Astrostammtische, in Düsseldorf und Stuttgart!

http://amateurastronomie.com/

 

6.Verschiedene Artikel, Flash-Animationen, z.B. Gesichtsfeldsimulator

http://www.greier-greiner.at/hc/
Eine der besten Seiten für umfassende + anschauliche Astronomie - Infos

http://www.zudensternen.de/index.html Astro infos zu Teleskopen und Zubehör für Einsteiger sehr gut dargestellt, vom Skywatcher - Teleskopshop!

http://taunus-astronomie.blogspot.de/2000/11/sternkarten-atlanten.htmlTaunus - Astronomie eine Seite mit vielen interessanten Infos

Kurzbericht zur Russentonne MTO 11-CA
http://www.svenwienstein.de/HTML/mto_11-ca.html

https://astro-foren.de/index.php?user-post-list/269-g2-astro/


Größenvergleiche der Himmelskörper

Das Größenverhältnis von Planeten, Sonne und Sternen

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Größenverhältnis von Sonne und Sternen

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Bild aus > https://www.marspages.eu/index.php?page=610&printview=1 <

 

 

 


Interessante Teleskope!

Interessanter Reise Dobson von Hofheim Instruments entdeckt

Auf der ATT in Essen 2004 und den schon zahlreich gesammelten Eindrücken in den Gängen, viel mir nach kurzem durchatmen am Eingang zur Ausstellungshalle ein kleiner Dobson auf, der gerade „entfaltet“ wurde. Aber der Strom der Besucher schwemmte mich zuerst in eine andere Richtung. Nach einer Weile ebbte der Zustrom etwas ab und ich fand zurück, zu dem Stand des nur kurz erblickten Leichtbau – Dobson. Das dort Gesehene, veranlasste mich mit dem Einverständnis des Ausstellers, Dies hier auf meinen Seiten untern den News zu zeigen. Eine wirklich gelungene Umsetzung eines lang ersehnten Wunsches nach einem lichtstarken, leichten und handlichen Reise – Teleskop, der in der Zukunft sicher viele Freunde finden wird. Auf meinem Wunschzettel ist Er schon vermerkt.

Zitat : Aus einer Pressemitteilung: Hofheim, vom 18. Mai 2004

Hofheim Instruments präsentiert industriell gefertigte 20cm-Reise-Dobsons:
Leichter, kompakter und edler.

Hofheim Instruments, ein neues Unternehmen in der Nähe von Frankfurt, hat auf der Ausstellung ATT in Essen seinen 8-Zoll-Reise-Dobson erstmals der Öffentlichkeit präsentiert und dabei bei den Besuchern für viel Aufsehen und positive Resonanz gesorgt.

„Auf unserem Stand hatten wir aus der ersten Serienproduktion drei Exemplare unseres Reise - Dobsons ausgestellt,“ berichtet Firmengründer Joachim Tennigkeit und folgert „Wir haben mit diesem Teleskop vielen Amateuren wohl schlagartig einen Traum erfüllt, unser Stand war ab der ersten Minute entsprechend gefüllt.“

Den 20cm-Dobson kann man ohne Werkzeug bequem in ein nur 8kg leichtes, sehr kompaktes Handgepäckstück verwandeln, das sogar mit an Bord eines Flugzeugs genommen werden kann. Am Urlaubsort entsteht dann in kurzer Aufbauzeit ein F/4-Newton in Gitterbauweise mit 2-Zoll-Drehfokussierer und klassischer Dobson-Montierung.

Bei der Produktentwicklung wurde strengstens darauf geachtet, das optische Leistungsvermögen so zu optimieren, dass ein möglichst großer Hauptspiegel, geringster Platzbedarf und niedrigstes Gewicht miteinander harmonieren. So können zum Beispiel die Gitterstäbe zusammengeklappt und in der Transportbox sicher verstaut werden - für sie benötigt man keinen zusätzlichen Koffer. Trotz der Zielsetzung, ein leistungsstarkes „Komplett-Teleskop am Handgelenk“ für Deep-Sky-(Flug-)Reisende zu produzieren machen auch Planetenbeobachtungen bei hohen Vergrößerungen viel Spaß.

An das Erscheinungsbild, das Design, wurden höchste Qualitätsmaßstäbe gesetzt. Herausgekommen ist ein optisches Präzisionsinstrument, das zu den Dingen modernen Stilempfindens gehört, die man gerne und immer wieder auch einfach nur anschaut: das Reiseteleskop überzeugt durch Geradlinigkeit in Form, Farbauswahl, Klarheit, Reduktion auf das Wesentliche und die hochwertigen Materialien wie Birke-Multiplex-Holz, Formica-Teflon-Kombinationen, Aluminium und Edelstahl.

Tennigkeit, der auf 35 Jahre aktive Amateurastronomie und Teleskop-Selbstbau, fachliche Qualifikation in der Materie (u.a. Astronomie-Studium in Bochum) und nicht zuletzt 20 Jahre Berufserfahrungen auf Geschäftsführungsebene zurückblickt: „Bei einer so breiten Wissensbasis musste einfach früher oder später der Schritt zur Firmengründung folgen, zumal ich auf Reisen den Sternenhimmel ohne Lichtverschmutzung nächtelang auch selber genießen wollte.“

Die meisten Teile werden in Deutschland hergestellt, die erstklassigen Spiegel stammen aus Fernost. Geliefert wird das Reiseteleskop zum Einführungspreis von ( Damals 965,00 € ) zuzüglich Versandkosten. In Kürze werden auch genau angepasste Zusatzteile für den 8-Zoll-Reise-Dobson angeboten. Unter anderem werden dann ein aufsteckbares Friktionssystem zum Gewichtsausgleich beim Einsatz schwerer Okulare, eine Anti-Streulicht-Hülle, ein 1,25“ Adapter und ein passender Peilsucher zum Zubehörprogramm gehören. Nähere Informationen sind erhältlich bei:

Hofheim Instruments M. Tennigkeit, Hattersheimerstr. 29a, 65719 Hofheim. Tel.: 06192-22333, E-Mail: joatenn@aol.com.

Besser kann ich es nicht ausführen um dieses tolle Teleskop Vorzustellen, nur noch angemessen kommentieren!

Auf Reisen im handlicher Box als Handgepäc

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....................................Ein kompaktes Teleskop der Sonderklasse !

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...................................................................................Auspacken und fix aufgebaut.

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Ein funktionelles und durchdachtes Design, was sich auch im Detail sofort zeigt...

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... und fachmännische Handarbeit auch sofort erkennen lässt.

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Mein 12" Reisedobson

Dobson Selbstbau mit einfacher "Heimwerker - Ausrüstung"

Ich habe einen 12" Dobson mit gutem Suprax - Spiegel im teilbarem Alutubus und habe viel Freude damit bei Beobachtungen unter dunklem Himmel.
Der Transport ist mit meinem 5 türigem PKW kein Problem, doch bei Urlaubsfahrten muss Er wegen Platzmangel zu Hause bleiben.

Ein klein-bauender Reisedobsen ca. 400 x 400 x 300 mm würde hier Abhilfe schaffen.

Da ich noch einen 12" GSO BK7 Spiegel habe, der aber durch falschen Einbau, in den teilbaren Alu - Tubus beim Tubushersteller oder Lieferanten, einen Muschelbruch auf der Rückseite erlitten hat.

 Siehe Foto: Der Beschädigung von der Bescädigung

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Sieht aus wie ein Einschuss und stammt von den Stellschrauben der Spiegelzelle, auf die Er beim Einbau scheinbar draufgeknallt ist.

Damit wurde aber an mich ausgeliefert!
Nach Reklamation mit Fotos und einer Umbestellung auf einen Suprax - Spiegel, sollte ich die "Scherbe" behalten und nicht kostenpflichtig zurücksenden!

Prima!!!
So schlummerte Er nun seid Juni 2004 in meinem Astroschrank verpackt und wartete auf einen Einfall.
Der kam dann mit Carglass und Co lassen grüßen sowie Glasreparatursets, die man heute überall bekommt.

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und nach der Reparatur, mit einem Schleifstein wieder matt geschliffen. 


So repariert, wurde der Spiegel bei warmen und kalten Temperaturen am Stern getestet, mehrmals um ca.90° gedreht und zeigte dabei keinen Unterschied in den Sternscheibchen.

Nun konnten Skizzen für einen 12" Reisedobson hergestellt werden und dann der Bau beginnen.

Da nicht Jeder so wie ich über Kreissäge und Oberfräse verfügt, wollte ich ausprobieren, wie man dabei mit einfachen Heimwerker Werkzeugen auskommen kann.

Auch sollte kein Material für die Rockerbox und Spiegelzelle gekauft werden. Daher verwendete ich Verpackungsmaterial, dass in vielen Firmen und Speditionen so wie
auf meinem Arbeitsplatz, in verschiedenen Dimensionen, Größe und Stärken anfällt.

Auch den Arbeitstisch stellte ich aus leicht verfügbaren preiswerten Teilen selbst her.
Oben 16 mm Holzplatte 60x100 cm und unten 16x40X120 cm über die Quertreben fest auf 2 Tapeziererböcke (Stück 3,- € beim Baumarkt) verschraubt.

D e r  " W e r k z e u g p a r k "

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Dazu verschiedene Bohrer, Stichsägeblätter Feilen, Raspeln, kleine Schleifmaus sowie Schleifpapier grob und fein.

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Die Rockerbox schon gebeizt, Höhenräder (= Hörner) und Hut sind für den Feinschliff fertig.

So wurde gearbeitet:

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Meine alte Stichsäge eine SKILL, war an der Halterung für die Parallelführung stabiler als diese im Bild, auch musste ich die Gewinde-Bohrungen für Halter und Alu - Knotenblech nicht selbst bohren.

Damit lässt sich auf einer stabilen Unterlage, je nach zu sägender Materialstärke, am Drehpunkt der gewünschte Radius aussägen.

Zuerst wurde die benötigten Rechtecke auf die Holzplatten gezeichnet und entlang einer Alu Abziehleiste mit der Stichsäge ausgesägt.
In der Stichsäge wurde ein Flacheisen montiert damit dann um eine Drehpunkt herum mit einem Kurvensägeblatt, die Kreissegmente ausgesägt werden konnten.
Die Aussparungen in der Rockerbox und den Hörnern, wurden mit einem dünnen Eddingstift aufgezeichnet, mit Bohrmaschine und passenden Kreisausschneidern im (Dosenbohrer) genau platziert je 3 Löcher damit gebohrt.

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An den aufgezeichneten Linien, konnte dann der Rest mit der Stichsäge leicht ausgesägt werden. Danach mit Holzraspel, Holzfeile sauber entlang der Linien in Form gebracht und mit Schmirgelleinen und Schleifschwamm fein bearbeitet.

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In Seitenteile und Boden, mit der Leistensäge oder Stichsäge und Stechspeitel wurden Nut und Zapfen angefertigt, mit der Holzfeile dann so genau wie möglich bearbeitet.
Bein Zusammenbau später wird alles eingezapft und verleimt.

Und so wurde mit den einfachen Hilfsmitteln weiter gearbeitet:

Die beiden Platten mit den Höhenlagern werden zusammen geschraubt oder in Schraubstock eingespannt und abwechselnd von beiden Seiten aus mit der Raspel bearbeitet.
Zwischendurch öfter mal mit einem Winkel prüfen, ob man gerade arbeitet!
Wenn nicht!
Die Standposition und die Armstellung korrigieren!
Ein Bein vorn auf das Werkstück zeigend, das Andere ca.70° seitwärts daneben.
Daumen und Zeigefinger vorne auf der Raspel und die andere Hand fest am Griff, beim nach vorne schieben kontrollierten Druck und entlasten beim Rückhohlen.

Die beste Arbeitsposition in der Höhe erreicht man, wenn Ellenbogen und die geschlossene Faust zwischen der zu bearbeitender Fläche und dem Kinn passen.

Die Aussparungen in den Hörnern und den Höhenrädern bearbeitet man, in dem man Schmiergelleinen mit Reißnägeln auf eine 30 - 40cm lange 20x10mm Holzleiste einmal über die Spitze geführt aufspannt, für die geraden Flächen. Das Griffende kann man mit draufgewickeltem Kreppband griffiger gestalten.
Für die Rundungen, Schmiergelleinen auf ein Stück Besenstiel vorne in einen eingesägten Schlitz eingesteckt mit Reißnägel auf dem Kopfstück und Schaft gespannt.
Sind die Platten rechtwinklig grob bearbeitet, Staub wegblasen und einen Streifen 60 oder 80ziger Schmiergelleinen, mit doppelseitigem Klebeband, in die Rundung der Höhenlager kleben.

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Nun kann man, mit den vorher auch grob nach selben Verfahren bearbeiteten und auch zusammen geschraubten Hörnern, durch schaukelnde und schiebe Bewegung die Hörner grob einschleifen, bis die Radien deckend sind.

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Klebt man das Schmiergelleinen, auf die Rundung der Hörner so lassen sich nun die Höhenlager genau so einschleifen. Das wiederholt man mit feinerer Körnung.

Für den Hut wurden 2 Holzringe mit der Stichsäge gefertigt, diesmal wurde die Stichsäge unter den Arbeitstisch montiert.
Die quadratisch zurecht geschnittenen Holzplatten, dann mit einer Schraube mittig so auf den Tisch geschraubt, dass sich die Platten mit einer 10mm Bohrung über
das Sägeblatt gestülpt durch drehen leicht aussägen lassen.

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Der Hut wurde auch mit Nut und Zapfen zusammengefügt, wobei die Methode bei 3; 6; und 9 Uhr besser geeignet sind als mein erster versuch bei 12 Uhr.

Die Platten für den Okularauszug wurde innen an den Ringen befestigt, um Diesen möglich kurz bauen zu können. Eine Verstärkung dieser Platte durch senkrecht verleimte Leisten könnte nötig sein, was noch zu testen wäre.
Der Hut wird innen noch mit 1 mm Buchensperrholz rundum bis zur Auszugsplatte verkleidet.

Die kleine Schleifmaus, Foto oben im ersten Beitrag, hält für diese Arbeiten verschiedene Aufsätze, die an der Spitze ausgetauscht werden können bereit.

http://www.g2-astronomie.de/phpbb2/userpix/3_Schleifmaus_Zustze_1.jpg

Achtung! Die Maus verträgt keinen allzu starken Arbeitsdruck und quittiert das, mit dem Bruch der Schwingelemente - Beinchen. Nach dem ich Diese dann, mit der Heißklebpistole wieder repariert hatte, hält sie bei mäßigerem Arbeitsdruck bis heute.
Zu starker Druck erwärmt auch das Schmirgelleinen zu stark so dass es schneller abnutzt.

Nun sollte man ja meinen mit Werkzeugmaschinen Kreissäge, Hobel oder Oberfräse gehen alle diese Arbeiten erheblich schneller, stimmt aber oft nicht!

Denn Arbeiten die man mit Handwerkzeug freihändig erledigen kann, müssen beim Maschineneinsatz für jede Arbeit eingerichtet und die Werkstücke immer festgeklemmt werden.

Auch sollte man schon eine gewisse Sicherheit mit der Handhabung solcher Maschinen haben, denn allzu oft macht sich eine zu schnell abgelegte Maschine, oder ein nicht genug gesichertes Werkstück auf eine unheilvolle Reise. Da ist aller höchste Vorsicht geboten!

Unfallgefahr!

Ist so eine Maschine einmal eingerichtet könnte man in kurzer Zeit jetzt eine Massenfertigung starten.
Aber Pech gehabt! Wir haben ja nur zwei Hörner und zwei Höhenlager. Ätsch!!!

Also nicht verzagen mit einfachem Werkzeug geht schon Einiges!
Durch eine gute Vorbereitung und der Einteilung, wann die verschiedenen Arbeiten erledigt werden sollen / können.
Mit ausmessen, aufzeichnen, bohren, sägen, raspeln und schleifen, ist man in der Lage, selbst für ein „Erstlingswerk“ gut damit zu recht zu kommen.

Nächste Bauphase ist in Arbeit!

Hier unten schon mal die kostenlosen Materialien für meine Spiegelbox!
Alles Reststücke von Verpackungs- Containern aus 7 mm starkem und harten Sperrholz.

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Und hier festes 1,2mm Sperrholz zu Herstellung von Sonnenfiltern für meinen geschlossenen 12“ Dobson und mein C8!

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Aber das gibt dann einen extra Bericht!

Nächste Bauphase ist in Arbeit!