Größenvergleiche der Himmelskörper

Das Größenverhältnis von Planeten, Sonne und Sternen

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Größenverhältnis von Sonne und Sternen

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Bild aus > https://www.marspages.eu/index.php?page=610&printview=1 <

 

 

 


Interessante Teleskope!

Interessanter Reise Dobson von Hofheim Instruments entdeckt

Auf der ATT in Essen 2004 und den schon zahlreich gesammelten Eindrücken in den Gängen, viel mir nach kurzem durchatmen am Eingang zur Ausstellungshalle ein kleiner Dobson auf, der gerade „entfaltet“ wurde. Aber der Strom der Besucher schwemmte mich zuerst in eine andere Richtung. Nach einer Weile ebbte der Zustrom etwas ab und ich fand zurück, zu dem Stand des nur kurz erblickten Leichtbau – Dobson. Das dort Gesehene, veranlasste mich mit dem Einverständnis des Ausstellers, Dies hier auf meinen Seiten untern den News zu zeigen. Eine wirklich gelungene Umsetzung eines lang ersehnten Wunsches nach einem lichtstarken, leichten und handlichen Reise – Teleskop, der in der Zukunft sicher viele Freunde finden wird. Auf meinem Wunschzettel ist Er schon vermerkt.

Zitat : Aus einer Pressemitteilung: Hofheim, vom 18. Mai 2004

Hofheim Instruments präsentiert industriell gefertigte 20cm-Reise-Dobsons:
Leichter, kompakter und edler.

Hofheim Instruments, ein neues Unternehmen in der Nähe von Frankfurt, hat auf der Ausstellung ATT in Essen seinen 8-Zoll-Reise-Dobson erstmals der Öffentlichkeit präsentiert und dabei bei den Besuchern für viel Aufsehen und positive Resonanz gesorgt.

„Auf unserem Stand hatten wir aus der ersten Serienproduktion drei Exemplare unseres Reise - Dobsons ausgestellt,“ berichtet Firmengründer Joachim Tennigkeit und folgert „Wir haben mit diesem Teleskop vielen Amateuren wohl schlagartig einen Traum erfüllt, unser Stand war ab der ersten Minute entsprechend gefüllt.“

Den 20cm-Dobson kann man ohne Werkzeug bequem in ein nur 8kg leichtes, sehr kompaktes Handgepäckstück verwandeln, das sogar mit an Bord eines Flugzeugs genommen werden kann. Am Urlaubsort entsteht dann in kurzer Aufbauzeit ein F/4-Newton in Gitterbauweise mit 2-Zoll-Drehfokussierer und klassischer Dobson-Montierung.

Bei der Produktentwicklung wurde strengstens darauf geachtet, das optische Leistungsvermögen so zu optimieren, dass ein möglichst großer Hauptspiegel, geringster Platzbedarf und niedrigstes Gewicht miteinander harmonieren. So können zum Beispiel die Gitterstäbe zusammengeklappt und in der Transportbox sicher verstaut werden - für sie benötigt man keinen zusätzlichen Koffer. Trotz der Zielsetzung, ein leistungsstarkes „Komplett-Teleskop am Handgelenk“ für Deep-Sky-(Flug-)Reisende zu produzieren machen auch Planetenbeobachtungen bei hohen Vergrößerungen viel Spaß.

An das Erscheinungsbild, das Design, wurden höchste Qualitätsmaßstäbe gesetzt. Herausgekommen ist ein optisches Präzisionsinstrument, das zu den Dingen modernen Stilempfindens gehört, die man gerne und immer wieder auch einfach nur anschaut: das Reiseteleskop überzeugt durch Geradlinigkeit in Form, Farbauswahl, Klarheit, Reduktion auf das Wesentliche und die hochwertigen Materialien wie Birke-Multiplex-Holz, Formica-Teflon-Kombinationen, Aluminium und Edelstahl.

Tennigkeit, der auf 35 Jahre aktive Amateurastronomie und Teleskop-Selbstbau, fachliche Qualifikation in der Materie (u.a. Astronomie-Studium in Bochum) und nicht zuletzt 20 Jahre Berufserfahrungen auf Geschäftsführungsebene zurückblickt: „Bei einer so breiten Wissensbasis musste einfach früher oder später der Schritt zur Firmengründung folgen, zumal ich auf Reisen den Sternenhimmel ohne Lichtverschmutzung nächtelang auch selber genießen wollte.“

Die meisten Teile werden in Deutschland hergestellt, die erstklassigen Spiegel stammen aus Fernost. Geliefert wird das Reiseteleskop zum Einführungspreis von ( Damals 965,00 € ) zuzüglich Versandkosten. In Kürze werden auch genau angepasste Zusatzteile für den 8-Zoll-Reise-Dobson angeboten. Unter anderem werden dann ein aufsteckbares Friktionssystem zum Gewichtsausgleich beim Einsatz schwerer Okulare, eine Anti-Streulicht-Hülle, ein 1,25“ Adapter und ein passender Peilsucher zum Zubehörprogramm gehören. Nähere Informationen sind erhältlich bei:

Hofheim Instruments M. Tennigkeit, Hattersheimerstr. 29a, 65719 Hofheim. Tel.: 06192-22333, E-Mail: joatenn@aol.com.

Besser kann ich es nicht ausführen um dieses tolle Teleskop Vorzustellen, nur noch angemessen kommentieren!

Auf Reisen im handlicher Box als Handgepäc

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....................................Ein kompaktes Teleskop der Sonderklasse !

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...................................................................................Auspacken und fix aufgebaut.

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Ein funktionelles und durchdachtes Design, was sich auch im Detail sofort zeigt...

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... und fachmännische Handarbeit auch sofort erkennen lässt.

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Mein 12" Reisedobson

Dobson Selbstbau mit einfacher "Heimwerker - Ausrüstung"

Ich habe einen 12" Dobson mit gutem Suprax - Spiegel im teilbarem Alutubus und habe viel Freude damit bei Beobachtungen unter dunklem Himmel.
Der Transport ist mit meinem 5 türigem PKW kein Problem, doch bei Urlaubsfahrten muss Er wegen Platzmangel zu Hause bleiben.

Ein klein-bauender Reisedobsen ca. 400 x 400 x 300 mm würde hier Abhilfe schaffen.

Da ich noch einen 12" GSO BK7 Spiegel habe, der aber durch falschen Einbau, in den teilbaren Alu - Tubus beim Tubushersteller oder Lieferanten, einen Muschelbruch auf der Rückseite erlitten hat.

 Siehe Foto: Der Beschädigung von der Bescädigung

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Sieht aus wie ein Einschuss und stammt von den Stellschrauben der Spiegelzelle, auf die Er beim Einbau scheinbar draufgeknallt ist.

Damit wurde aber an mich ausgeliefert!
Nach Reklamation mit Fotos und einer Umbestellung auf einen Suprax - Spiegel, sollte ich die "Scherbe" behalten und nicht kostenpflichtig zurücksenden!

Prima!!!
So schlummerte Er nun seid Juni 2004 in meinem Astroschrank verpackt und wartete auf einen Einfall.
Der kam dann mit Carglass und Co lassen grüßen sowie Glasreparatursets, die man heute überall bekommt.

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und nach der Reparatur, mit einem Schleifstein wieder matt geschliffen. 


So repariert, wurde der Spiegel bei warmen und kalten Temperaturen am Stern getestet, mehrmals um ca.90° gedreht und zeigte dabei keinen Unterschied in den Sternscheibchen.

Nun konnten Skizzen für einen 12" Reisedobson hergestellt werden und dann der Bau beginnen.

Da nicht Jeder so wie ich über Kreissäge und Oberfräse verfügt, wollte ich ausprobieren, wie man dabei mit einfachen Heimwerker Werkzeugen auskommen kann.

Auch sollte kein Material für die Rockerbox und Spiegelzelle gekauft werden. Daher verwendete ich Verpackungsmaterial, dass in vielen Firmen und Speditionen so wie
auf meinem Arbeitsplatz, in verschiedenen Dimensionen, Größe und Stärken anfällt.

Auch den Arbeitstisch stellte ich aus leicht verfügbaren preiswerten Teilen selbst her.
Oben 16 mm Holzplatte 60x100 cm und unten 16x40X120 cm über die Quertreben fest auf 2 Tapeziererböcke (Stück 3,- € beim Baumarkt) verschraubt.

D e r  " W e r k z e u g p a r k "

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Dazu verschiedene Bohrer, Stichsägeblätter Feilen, Raspeln, kleine Schleifmaus sowie Schleifpapier grob und fein.

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Die Rockerbox schon gebeizt, Höhenräder (= Hörner) und Hut sind für den Feinschliff fertig.

So wurde gearbeitet:

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Meine alte Stichsäge eine SKILL, war an der Halterung für die Parallelführung stabiler als diese im Bild, auch musste ich die Gewinde-Bohrungen für Halter und Alu - Knotenblech nicht selbst bohren.

Damit lässt sich auf einer stabilen Unterlage, je nach zu sägender Materialstärke, am Drehpunkt der gewünschte Radius aussägen.

Zuerst wurde die benötigten Rechtecke auf die Holzplatten gezeichnet und entlang einer Alu Abziehleiste mit der Stichsäge ausgesägt.
In der Stichsäge wurde ein Flacheisen montiert damit dann um eine Drehpunkt herum mit einem Kurvensägeblatt, die Kreissegmente ausgesägt werden konnten.
Die Aussparungen in der Rockerbox und den Hörnern, wurden mit einem dünnen Eddingstift aufgezeichnet, mit Bohrmaschine und passenden Kreisausschneidern im (Dosenbohrer) genau platziert je 3 Löcher damit gebohrt.

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An den aufgezeichneten Linien, konnte dann der Rest mit der Stichsäge leicht ausgesägt werden. Danach mit Holzraspel, Holzfeile sauber entlang der Linien in Form gebracht und mit Schmirgelleinen und Schleifschwamm fein bearbeitet.

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In Seitenteile und Boden, mit der Leistensäge oder Stichsäge und Stechspeitel wurden Nut und Zapfen angefertigt, mit der Holzfeile dann so genau wie möglich bearbeitet.
Bein Zusammenbau später wird alles eingezapft und verleimt.

Und so wurde mit den einfachen Hilfsmitteln weiter gearbeitet:

Die beiden Platten mit den Höhenlagern werden zusammen geschraubt oder in Schraubstock eingespannt und abwechselnd von beiden Seiten aus mit der Raspel bearbeitet.
Zwischendurch öfter mal mit einem Winkel prüfen, ob man gerade arbeitet!
Wenn nicht!
Die Standposition und die Armstellung korrigieren!
Ein Bein vorn auf das Werkstück zeigend, das Andere ca.70° seitwärts daneben.
Daumen und Zeigefinger vorne auf der Raspel und die andere Hand fest am Griff, beim nach vorne schieben kontrollierten Druck und entlasten beim Rückhohlen.

Die beste Arbeitsposition in der Höhe erreicht man, wenn Ellenbogen und die geschlossene Faust zwischen der zu bearbeitender Fläche und dem Kinn passen.

Die Aussparungen in den Hörnern und den Höhenrädern bearbeitet man, in dem man Schmiergelleinen mit Reißnägeln auf eine 30 - 40cm lange 20x10mm Holzleiste einmal über die Spitze geführt aufspannt, für die geraden Flächen. Das Griffende kann man mit draufgewickeltem Kreppband griffiger gestalten.
Für die Rundungen, Schmiergelleinen auf ein Stück Besenstiel vorne in einen eingesägten Schlitz eingesteckt mit Reißnägel auf dem Kopfstück und Schaft gespannt.
Sind die Platten rechtwinklig grob bearbeitet, Staub wegblasen und einen Streifen 60 oder 80ziger Schmiergelleinen, mit doppelseitigem Klebeband, in die Rundung der Höhenlager kleben.

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Nun kann man, mit den vorher auch grob nach selben Verfahren bearbeiteten und auch zusammen geschraubten Hörnern, durch schaukelnde und schiebe Bewegung die Hörner grob einschleifen, bis die Radien deckend sind.

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Klebt man das Schmiergelleinen, auf die Rundung der Hörner so lassen sich nun die Höhenlager genau so einschleifen. Das wiederholt man mit feinerer Körnung.

Für den Hut wurden 2 Holzringe mit der Stichsäge gefertigt, diesmal wurde die Stichsäge unter den Arbeitstisch montiert.
Die quadratisch zurecht geschnittenen Holzplatten, dann mit einer Schraube mittig so auf den Tisch geschraubt, dass sich die Platten mit einer 10mm Bohrung über
das Sägeblatt gestülpt durch drehen leicht aussägen lassen.

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Der Hut wurde auch mit Nut und Zapfen zusammengefügt, wobei die Methode bei 3; 6; und 9 Uhr besser geeignet sind als mein erster versuch bei 12 Uhr.

Die Platten für den Okularauszug wurde innen an den Ringen befestigt, um Diesen möglich kurz bauen zu können. Eine Verstärkung dieser Platte durch senkrecht verleimte Leisten könnte nötig sein, was noch zu testen wäre.
Der Hut wird innen noch mit 1 mm Buchensperrholz rundum bis zur Auszugsplatte verkleidet.

Die kleine Schleifmaus, Foto oben im ersten Beitrag, hält für diese Arbeiten verschiedene Aufsätze, die an der Spitze ausgetauscht werden können bereit.

http://www.g2-astronomie.de/phpbb2/userpix/3_Schleifmaus_Zustze_1.jpg

Achtung! Die Maus verträgt keinen allzu starken Arbeitsdruck und quittiert das, mit dem Bruch der Schwingelemente - Beinchen. Nach dem ich Diese dann, mit der Heißklebpistole wieder repariert hatte, hält sie bei mäßigerem Arbeitsdruck bis heute.
Zu starker Druck erwärmt auch das Schmirgelleinen zu stark so dass es schneller abnutzt.

Nun sollte man ja meinen mit Werkzeugmaschinen Kreissäge, Hobel oder Oberfräse gehen alle diese Arbeiten erheblich schneller, stimmt aber oft nicht!

Denn Arbeiten die man mit Handwerkzeug freihändig erledigen kann, müssen beim Maschineneinsatz für jede Arbeit eingerichtet und die Werkstücke immer festgeklemmt werden.

Auch sollte man schon eine gewisse Sicherheit mit der Handhabung solcher Maschinen haben, denn allzu oft macht sich eine zu schnell abgelegte Maschine, oder ein nicht genug gesichertes Werkstück auf eine unheilvolle Reise. Da ist aller höchste Vorsicht geboten!

Unfallgefahr!

Ist so eine Maschine einmal eingerichtet könnte man in kurzer Zeit jetzt eine Massenfertigung starten.
Aber Pech gehabt! Wir haben ja nur zwei Hörner und zwei Höhenlager. Ätsch!!!

Also nicht verzagen mit einfachem Werkzeug geht schon Einiges!
Durch eine gute Vorbereitung und der Einteilung, wann die verschiedenen Arbeiten erledigt werden sollen / können.
Mit ausmessen, aufzeichnen, bohren, sägen, raspeln und schleifen, ist man in der Lage, selbst für ein „Erstlingswerk“ gut damit zu recht zu kommen.

Nächste Bauphase ist in Arbeit!

Hier unten schon mal die kostenlosen Materialien für meine Spiegelbox!
Alles Reststücke von Verpackungs- Containern aus 7 mm starkem und harten Sperrholz.

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Und hier festes 1,2mm Sperrholz zu Herstellung von Sonnenfiltern für meinen geschlossenen 12“ Dobson und mein C8!

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Aber das gibt dann einen extra Bericht!

Nächste Bauphase ist in Arbeit!


Sonnenfilter Selbstbau

Verschiedenen Sonnenfilter selbst gemacht

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Noch in Arbeit


Dobson Montierung Selbstbau + Umbau

Dobson Montierung verstärken!

Eine Dobson - Montierung hier z.B. von Skywatcher

mit solchen Stützkeilen auf beiden Seiten ist eine gutes Verstärkung leicht machbar!

Dazu werden die Positionen auf den Seitenholmen angezeichnet, damit man die Befestigungsbohrungen mittig eingebracht werden können.

dann mit solchen Schrauben verschrauben
http://www.ebay.de/itm/TRESPO-Holzschrauben-9086-TORX-4-8x25-bis-4-8x60-EDELSTAHL-VA2-Fassadenschrauben-/401264741910?var=&hash=item5d6d3e0e16:m:mOFR15o7HpeIXW2LdVelEJw
der Flachkopf kann mehr Druck ausüben ohne sich in das Material einzudrücken!

Wird fortgesetzt!


Selbstbau - Idee für eine Faltkuppel

Anleitung zum Bau einer Faltkuppel z.B. für einen 25" Dobsen!

Die gibt es zu kaufen
http://nimax-img.de/Produktbilder/zoom/43648_1/PrimaLuceLab-Faltkuppel-Shell.jpg
http://nimax-img.de/Produktbilder/zoom/43648_2/Die-Faltkuppel-kann-von-nur-einer-Person-geoeffnet-werden-.jpg

Man kann sowas auch selbst bauen, hiermit!

Variante 1 > Zweiteilig:

https://www.mcm-systeme.de/PVC-Rohr-25-mm-PN-10-5-m?gclid=CIep9Ym40ccCFcHnGwodXt4NTw

Solches PVC Rohr, wird in Dänemark und Spanien zum Bau von Treibhäusern verwendet dort werden Erdspieße auf die Enden gesteckt.

Daraus werden die 11 Kuppel - Spriegel passend gefertigt

Für die Spriegel werden Halter aus ca. 160mm langem 29 mm Dm / mit 2mm Wandstärke Alurohr oder 28mm Dm / mit 1,5mm Wandstärke,
http://www.aluservice.de/lieferprogramm/rundrohre.html
http://www.aluservice.de/lieferprogramm/rundrohre.html > Legierung AL 99,5 leicht formbar
je 2 Halter, passender Länge gefertigt.

Die in einem Presswerkzeug, ( bestehend aus einem Stück U - Eisen 45 x 35 x 5mm mit ca. 30- 32 mm Innenmaß und einem Stück 30x 20mm Flachstahl,
mit stark abgerundeten Kannten besteht, ( damit ein sanfter Übergang zum Rohr zustande kommt + um Knick - Kannten zu vermeiden. ) > http://thumbs.ebaystatic.com/images/m/mmwWJlb8zyKSAYBA21JglIA/s-l225.jpg )
> Darin wird das Alurohr auf einer länge von 60mm zusammengedrückt. Zum einlegen in das Presswerkzeug, wird das Rohr vorher mit einem
großen Hammer = >500g etwas platt geklopft!

Zum pressen kann ein sehr großer Schraubstock, oder ein Balken, ein Wagenheber zwischen zwei stabilen Wänden ( Kellerflur ) verwendet werden!

In die so gefertigten Halter, werden in die platte Seite 12mm Löcher gebohrt, dann diese Halterösen am Schleifstein etwas runden!

Dann diese Halterösen auf das angeraute saubere PVC Rohr stecken und verkleben
http://bindulin-shop.de/de/produkt/kleber/bindulin_sofortkleber-gel_3g_tube__SK3G.html
http://bindulin-shop.de/de/produkt/kleber/bindulin_sofortkleber_3g_tube__SK3.html

Zur Verstärkung kann man vorher in die PVC Rohre, ein gut passendes Stück ( mit Leinöl geschütztes ) Rundholz einpassen / einkleben.

Für die Montage der Spriegel, wird auf je einem 700mm langen Stück U - Eisen 60 x 40 x 6mm >
http://thumbs.ebaystatic.com/images/m/melr6TO1GdvDAhbvpy4XYHw/s-l225.jpg >
Eine U - Förmige 10 mm dicke Stahlplatte, oben halbrund mit 500mm Radius, mit der geraden Seite mittig, der Länge nach aufgeschweißt.

In die 600mm U - Eisen werden an den Enden 12mm Bohrungen angebracht!

In diesen Spriegel - Träger werden auf den Halbkreis der Stahlplatte, 15 mm vom Rand je 9 X 12mm Bohrungen verteilt gebohrt.

( OPTION für den mobilen Einsatz :
Der Spriegelhalter kann mit der offenen U - Seite in der Boden gedrückt und mit Bodennägeln gesichert werden! )

Für eine Sternwarte werden die Spriegelhalter über eine ca. 1,20 -1,50m hohe Sternwarten - Brüstung gestülpt und an einem besonders
stabil ausgeführtem Teil davon, daran befestigt!

Die einzelnen Spriegel können nun an den Spriegelhalter mit geeigneten Schrauben und Distanzstücken befestigt werden.
Eine Seit bekommt einen 5. Spriegel, 150 mm vom 4ten!

Zur Beplanung kann man gut LKW Planen verwenden,
https://www.google.de/search?q=LKW+Planen+bilder&client=safari&rls=en&tbm=isch&tbo=u&source=univ&sa

Die man Selber, oder passend nähen lassen kann!

LKW Planen - Maßanfertigungen
http://planenundzelte.rtrk.de/?scid=36049&kw=8351688&pub_cr_id=74635097712

Zur Dichtung der beiden Kuppellhälften, wird in einer Seite der Plane hinter dem 5ten Spriegel ein 20 x 1mm breites Stahlband eingenäht!

An der anderen Kuppelseite hat die Plane einen 180 mm Überhang, in der bei 130 mm beginnend ein Gummimagnetband und davor
eine starke Schnur eingenäht wird.
http://www.planmagnet.net/magnetbaender/?gclid=CP6msdHT0ccCFagKwwodRhUH8g

Für den 4ten = letzten Spriegel wird eine nach unten leicht verschobene Tasche genäht, dadurch stehet der Überhang leicht hoch, so das
Er über die 5 Spriegelseite ( andere Kuppel ) gleiten kann.

Der 4te Sprigel ist etwas länger so das Er leicht über den 5ten der Anderen Kuppelhälfte reicht!

Dann wird mit dem Seil das Magnetband zum Stahlband gedrückt!
Die ganze Sternwarte sollte von unten gut belüftet sein den Lufteintritt kann man mit
hier mit gegen ungeziefer schützen:
http://www.insektenschutz-systeme.eu/Edelstahlgewebe

Zur Absicherung einer solche Sternwarte kann man 3 frei monierte Bewgungsmelder verwenden,
> https://www.google.de/search?q=bewegungsmelder&client=safari&rls=en&tbm=isch&tbo=u&source=univ&sa=X&ved= <
die dann an ein Handy den Alarm melden, gleichzeitig kann man auf die Kuppel
gerichtete IR - Kameras starten! Nach 30-45 sec, wenn es nicht per Handy gestoppt wird, erhellen dann Scheinwerfer das Gelände!

Das dürfte sicher Preiswerter, als eine gekaufte Planenkuppel sein!
Wenn ich mir die Beschläge von "den zu Kaufenden" so anschaue, dann sicher auch noch stabiler!

Ich hoffe, die extra knapp gehaltene Anleitung ist trotzdem verständlich und alle Links funktionieren!

Ich stehe für Nachfragen gerne zur Verfügung

hier die einfachen Skizzen:

Man braucht natürlich mindestens 11 Spriegel, denn 2 liegen ja noch auf der Brüstung und werden dort festgeklemmt!

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Rechts sind die Spriegel liegend, also aufgeklappt zu sehen, links die Aufrechtstehenden bei geschlossener Kuppel!

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Die Spriegel werden mit mehreren angenähten Segmenten mit Klettverschluss an der Plane befestigt.

Zur Dichtung der beiden Kuppellhälften, wird in einer Seite der Plane
hinter dem 5ten Spriegel ein 20 x 1mm breites Stahlband eingenäht!

Der Spriegel hinter dem Magnetband sollte vollends in eine genähte
Tasche eingeschoben werden, damit er dicht in den Mulde liegt!

Es können noch je zwei Handschlaufen aus starker Schnur an bei den
Seiten, so in die Plane eingenäht werden, dass man damit die Plane zum
öffnen

der Kuppel etwas vom Magneten anheben kann!

Auch ist zu testen viele Magnestreifen - Stücke nötig werden, um die Plane stark genung zu halten!

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Kuppelauflage auf der Brüstung mit Schnellspann Verschlüssen.

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So sollten die Spriegelhalter ungefähr nach den Pressen aussehen.

Die Schräge daran wird durch eine geeignete Schräge am Pressdruckwerkstück erreicht.

Um zu verhindern, dass sich auch der Rohransatz verformt, sollte dort
ein passend abgeschrägtes Stück Rundholz eingesetzt werden, das mit
einem

Bolzen/ Nagel durchs Alurohr hindurch beim pressen gesichert wird!

Kommt das Flachstück durchs pressen, nicht genau so flach wie in der
Skizze heraus, sonder ist mehr mittig liegend, ist das auch nicht
tragisch, dann

muss man es mit Distanzstücken oder U- Scheiben, bis zur Auflage am Spriegelhalter ausgleichen!

Die Maße sind der Größe der geplanten Faltkuppel anzupassen, besonders
bei dem Spriegelträger sollte der Platzbedarf der Spriegelhalter
berücksichtigt werden!

Sind größere Kuppeln als 3 m geplant, z.B. bis 4,5 m kann man auch bis
10m PVC Rohrlängen haben, oder es sind dann auch Rohre mit Muffe
einsetzbar.

Die dann verklebt zwischen zwei Klettverschlusshalter zu liegen kommt!

Darüber kann das Alles auch für 30 - 35 mm PVC - Rohr und das Alurohr
für die Halter und Presswerkzeug entsprechend zu vergrößern!

Variante 2 > Einteilig:

Bei der Einteiligen Kuppel, ist eine Einmann Bedienung nur möglich, wenn
das Kuppelgewicht 18 - 25 Kg nicht übersteigt, dafür muss dann aber
Rohr und Plane extrem leicht + dünn sein.

Wie mir ein LKW - Planen Hersteller mitteilte, würde das aufziehen an
nur einem Spriegelrohr von einer solchen leichten Kuppel dieses dünne,
eine Rohr extrem belastet bei öffnen.

Aber würde das bei zu dünnem Material aber einer auf Jahre hin stabilen Wetterfestigkeit entgegen stehen!

Deshalb ist die Kraftverteilung auf die ersten 2 oder 3 Spriegelreihen
durch extra eingenähte Verbindungslaschen sicher zu stellen!

Die 2-3 Spriegel werden dann von einem bxtra Bedienungsbügel zusammen bewegt!

Eine Kuppel mit LKW Planen:

Die Lebensdauer der LKW Planen je nach Anwendung und Einsatzgebiet liegt
zwischen 15 und 20 Jahren. Durch die erhöhte UV Stabilität und dem
Grundgewebeträger aus Polyester erfährt die Plane einen Langzeitschutz.

Herkömmliche Planen haben eine Lebensdauer von ca. 2 Jahren.

Bei einem Flächengewicht von 680 g/m². macht das für eine fertige 3 - 4 m
Kuppelplane ca. 18 - 25 kg, Rohre und Spriegelhalter noch mal ca. 18
Kg,

zu schwer für eine Einarm / Einmann Bedienung!

Dafür überlege ich mir noch einen einfachen leicht zu bauende Handkurbel
- Antrieb am Drehpunkt, z.b. über ein Fahrrad - Hinterrad mit 3 Gang
Nabenschaltung über einen Kettenantrieb mit Sicherheitsrast!

Die Kuppel sollte damit für Jeden leichtgängig zu bedienen sein!


C8 > 1 : 6 Micro Fokusknopf <

Feinfokussierer für ein C8

Verschiedene Halter für 1:6 untersezte Fokussierantriebe:

Mit kleinem Heimwerker Werkzeug herstellbar!

Werkzeug dafür sind: Bohrmaschine, Feilen und Bandschleifer

Aus einem Streifen Alublech 80 x 30 x 1,5 mm

wird ein Halter für den 1:6 untersezte Fokussierantrieb!

 

Es ist so mit der Hand recht leicht, die angezeichnete Form auch.

Der kleinere Radius wird im Schraubstock mit einer groben Feile quer
symmetrisch mit dem eigenen Augenmaß zurecht zu schleifen. zum Werkstück bearbeitet.

Mit einer Unterlegscheibe kann man die schon erreichte Kreisform…………Die Feinanpassung geht leichter Freihand mit Halbrund,- Rund,- oder Flachfeile kontrollieren.

So kann man die Konturen überall gut feinbearbeiten und werden. Die Kannten werden danach mit eine scharfen Messer fein entgratet.
dann rundum mit einer feinen Feile längs zum Alublech geglättet.

Man sollte aber, da es heiß wird, ein Gefäß mit Wasser zum abkühlen
des Alubleches bereitstellen.

Das dengeln mit dem Stößel gibt dem Material eine schöne Oberfläche, härtet Alu und beseitigt alle Bearbeitungsspuren.
Das anschließendes Richten + Gläten ist leicht, kein Problem

Gebogen ist das kleine Winkelchen jetzt äußerst stabil.

Variante 1, für SC und Mak mit Spiegelfokussierung Materialkosten ohne Beize 27,- Euro
Mit einem Knopfautomat 1:6 von Conrad

Wird fortgesetzt!


Die 2" ED Barlow am 12" Dobson

Test mit der 2" ED Barlow am 12" 7 F5 Dobson

Gestern am 25.02.2006 habe ich meinen 12" / F5 Dobson nach nur kurzen Beobachtungen an der Sonne, und auf der Terrasse abgedeckt stehen lassen da ich erst abends mehr Zeit hatte. Nach dem die Sonne von der Terrasse weg war, wurde abgedeckt 3 Stunden später gegen 8 Uhr öffnete ich den Okularkoffer der auch schon eine Weile draußen war und stellte auf M42 ein, der für mich jetzt in bester Position erreichbar war. Schon nach dem ersten Blick stellte ich fest heute geht was! Die Luftfeuchte war gering, es war kein Tau auf dem Terrassentisch und das blieb auch bis 1,30 Uhr so.

Also 2" TS WA 32 mm eingesteckt und los! Sofort nach dem scharf stellen, kam wieder der aha Moment, wenn man M 42 mit den weit ausgedehnten Schwingen sieht und das Trapez in die Gesichtfeldmitte holt. Danach montierte ich den 2“ OIII Filter ans Okular, jetzt waren die Strukturen in der Dunkelwolke und den Schwingen noch weiter zu verfolgen und traten stärker hervor.
Da ich ja höhere Vergrößerungen bei großem Gesichtsfeld probieren wollte, kam jetzt die 2“ TS Barlow zum Einsatz.

Das steigerte den Bildeindruck, bei jetzt knapp 94 Facher Vergrößerung noch mal in der Wahrnehmung der Details. In den Wolkenpartien und im Trapez, wo jetzt die E - Komponente mit leichtem Abstand sichtbar wurde. Das Bildfeld ist aber noch so groß, das es das ganze helle Zentrum um das Trapez, die davon ausgehende Dunkelwolke bis zum, dem Herkules ähnlichen Sternviereck mit drei fast gleich hellen Sternen, bis zu den deutlich erkennbaren Sinusbögen in der kräftig leuchtenden Schwinge.
Danach wurde der OIII Filter in die 1,25“ Reduktion eingeschraubt und mit dem TS SWM 20 mm Okular weiter bei 150 Fach beobachtet.

Jetzt hätte man mit dem Finger zwischen den Trapezkomponente fahren können. E - war jetzt deutlich mit dunklem Abstand getrennt F- aber war nur Blickweise gegen 10 Uhr zu sehen, was wohl an dem nicht von Fremdlicht freiem Standort lag. Ein Blick, auf einen helleren defokusierten Stern zeigte, im Rohr war Ruhe, was durch die angebrachte isolierende Sonnenschutzhülle aus dem Autozubehör) sichergestellt war. Die höheren Luftschichten waren aber durch den Sonnentag noch stark in Bewegung. Ich fuhr also an M42 mit dieser Vergrößerung die ganzen sichtbaren Nebelteile ab.

An dem in dem inzwischen geholten Labtop, prägte ich mir an diesem Foto von „jenso1982 „ die Details ein, um sie dann am Okular identifizieren zu können.

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http://forum.astronomie.de/phpapps/ubbthreads/showflat.php/Cat/0/Number/374361/an/0/page/3#374361 leider ist das Bild in diesem Beitrag nicht mehr zu sehen, aber hier bei mir!

Orientiert habe ich mich an den helleren Sternformationen im diesem tollen Nebelfoto. So konnte ich ausloten wie weit man die Nebelteile am Teleskop verfolgen kann.

Mit dem TS SWM 15 mm wurde dann bei 200 Fach nur kurz probiert, was aber nur an sehr kontrastreichen Partien einen minimalen Vorteil brachte.
Mein schwarzer Sichtschirm, den ich inzwischen aufgestellt hatte, um alles Seitenlicht abzuhalten und meine Augenklappe halfen wieder sehr dabei.

Ich staune jedes Mal, was alles zu erkenne ist wenn man entspannt sitzend und abgeschirmt beobachten kann. Orion sank jetzt langsam tiefer, was durch die nicht mehr eindeutig wahrzunehmen Komponente F, schon die Luftunruhen in Richtung Horizont anzeigte.
Da Saturn jetzt schön hoch stand, ging es da weiter auch mit der 2“ Barlow und den SWM Okularen. Den hatte ich um 20,38 Uhr schon mal aufs Korn genommen, wo ich mit einem Baader 25 mm Projektionsokular mit großer 27 mm Augenlinse die Verwendbarkeit am F5 Newton überprüfen wollte.

Gerade hatte ich scharf gestellt und die Cassinische Teilung ins Blickfeld genommen, huschte für etwas länger als 1 Sekunde ein kleiner Satellit durch Bildfeld rechts an Saturn vorbei mit 2 helle Stellen als länglicher Punkt. Wie auch später um 21,12 Uhr als ich zwischendurch nochmal zum Saturn geschwenkt hatte, da huschte ein kleiner aber punktfömiger Satellit links an Saturn vorbei.

Ich bemerkte aber dabei, dass Saturn immer noch von einem kleinen Halo umgeben war, was ich später in größere Höhe nicht mehr so störend vermutete. Der dort vielleicht durch gestreutes Licht vom hellen Saturn, an Eiskristallen in der Höhe entsteht.

Gegen 22,30 Uhr, war die Halo jetzt in größerer Höhe nicht mehr so ausgeprägt, aber immer noch sichtbar und lies so die ganz hohen Vergrößerungen an diesem Abend nicht zu.
Ich probierte also verschiedene Kombinationen Okulare, Vergrößerungen und Filter aus.

Erstaunlicherweise waren durch die Kombi 2“ Barlow und SWM 20 mm, 15 mm und mein altes Lichtenecker Ww. 17,5 mm in Verbindung mit dem OIII Filter die Haloeffekte weg und Teilung, der Schatten auf dem Ring und Wolkenstreifen sowie die dunklere Polregion waren jetzt scharf erkennbar.

Da ich ja große Gesichtsfeder beim beobachten am Dobson teste wollte war wichtig, das ich diese Details scharf sehen konnte. Also setzte ich den Saturn an den rechten Bildrand damit er die Mitte das Gesichtsfeld durchquerte und zählte die Sekunden bis er am anderen Bildrand ankommt. Dabei wollte ich testen ab wann sich die Sichtbarkeit der Details im Ring verschlechtert.

Ergebnis:
Bei 150 Fach, durch das SWM 20 mm mit 2x Barlow hat man ca. 135 Sekunden Zeit um den Saturn zu beobachten. Details ohne Verlust sichtbar bis halbe Ringbreite zum Bildrand.

Bei 171 Fach, durch das 17,5 mit 2x Barlow sind es ca. 123 Sekunden. Details Verlustfrei Sichtbar fast bis zum Bildrand.
Bei 200 Fach, durch SWM 15 mm mit 2x Barlow sind es ca. 114 Sekunden Details Sichtbar bis 3/4 Ringbreite zum Bildrand.

Ein Widescan Okular 13mm brachte es bei 230 Fach auf 128 Sekunden der Schärfebereich war aber nicht viel größer als bei dem SWM 15mm wenn gleich auf der Achse einen "Deut" schärfer.

Eine sehr große Hilfe dabei war, dass leichtere Fokussieren mit der angebauten 1 zu 6 Untersetzung am Okularauszug, so feinfühlig lässt sich damit jetzt der Fokus finden.

Die Beobachtung in den großen Gesichtfeldern bei Vergrößerungen im bereich von 150 – 250 Fach, sind mit der Kombi Ww. Okular und Barlow sicher, ein Weg und eine Alternative. Wenn schon vorhanden, auch preiswert seine Ausrüstung auszureizen, ohne teure Hochvergrößernde Okulare mit oft viel schlechterem Einblick anzuschaffen.

Denn das Dilemma an preiswerten lichtstarken Teleskopen, teure Okulare verwenden zu müssen um in eine derartigen Beobachtungsgenus zu kommen, bring ja so manschen Taschegeldbezieher an den Rand der Verzweiflung. Die wollen es dann mit dem ,999zigsten Strähl wieder ausgleichen.

Wer allerdings auf das letzte an Vergrößerung und großem Gesichtfeld jenseits von 300 Fach nicht verzichten kann, muss es sich im wahrsten Sinne erkaufen. Dafür sind dann aber auch die paar Ausnahmetage und dunkelsten Beobachtungsplätze erforderlich.

Im DeepSky – Bereich ist es nach meiner Meinung an Stenhaufen und hellen Nebeln auch so ein Genuss mit großem Gesichtsfeld, gutem Einblick und hoher Vergrößerung die Details zu erkunden.
Gegen 1,30 Uhr war mir langsam Kalt und ich war so müde, dass mir das Scharfstellen der Augen schon recht schwer fiel und es
nicht am fokussieren lag wie ich erst dachte.
Natürlich hab ich auch M44 neben dem Saturn gesehen und noch ausgiebig beobachtet.

War auch recht anstrengend die „Peilerei “ und ich machte Schluss.


Was zeigt mir so ein FH 70/900mm Einsteiger - Linsenteleskop

Dehalb möcht ich hier in lockerrer Form, dafür spezielle Beobachtungsbeiträge Einstellen !

Mondzeichnung und Sternbedeckung

Da gestern am 11.09.2014 der Himmel mal ohne Wolken war, holte ich das Lidl Teleskop 70 / 900 mm auf Astro 3 Montierung mit dem einfachen Nachführmotor auf die Terrasse, um zu sehen ob damit was geht!

Da ja z. Zeit auf vielen Foren wieder so oft gefragt wird, was kann man denn mit so einem kleinem Teleskop alles sehen und wie richte ich's eigentlich überhaupt aus.
Ich stellte es einfach hin und richtete wie immer, das Südbein vom Stativ nach einer weit entfernten Dachkannte, wie ich dachte, grob durch anpeilen aus.

( Was man sich bei noch ausreichend Helligkeit, vorher mit einem Kompas ausrichtet und dann nach der Scheiner Methode feinjustiert!
http://www.g2-astronomie.de/phpbb2/viewtopic.php?t=55 )

Ohne große weitere Kontrolle, peilte ich den Mond an, mit eingeschaltetem Motor und steckte dann sofort ein neues 17mm TS WA Okular rein, weil ich es testen wollte.

Das Bild war recht gut, so dachte ich mach mal eine Zeichnung mit dem kleinen Gerät um auch zu zeigen was denn damit geht!

Also Rotlichlampe und 2 Bleistifte, noch ein 9mm Plössl, eine 2x TS Barlow und später dann noch das 3,6mm Kellner nachgeholt + Zeichenbrett, ran an´s Werk!

Ohne vorher nachzuschauen was gezeichnet werden soll, Alles hat man doch nicht im Kopf, suchte ich einfach was Interessantes aus, dass kannste ja morgen machen dachte ich.

Die Montierung lief so gut in RA; dass ich in einer halben Stunde nur einmal nachstellen musste, nur in Dek; wurde der Mond mit der Hand abgefahren, in Ra; habe ich mich nur mit dem Poti mit + > - über den Mond bewegt.

Nach dem groben platzieren der Kater und Bergstrukturen, begann ich dann gegen 23 Uhr 15 mit dem einbringen der erkannten einzelnen Feinheiten, als mich dann gegen ca, 23 Uhr 48, plötzlich ein Lichtreflex im Okular aufmerksam werden ließ!

Also Rundumblick im Okulargesichtsfeld wo das her kommt!
Für mich war die Zeichnung nun fertig!
Denn jetzt musste ich erst mal nachschauen was ich denn da erwischt hatte!

Das Ende einer Sternbedeckung! Der vermeintliche Störreflex kam zu meine Überraschung vom 4,3 mag. hellen Stern Omi / Psc > SAO 110 110, der gerade um diese Zeit seine Bedeckung durch dem Mond hinter sich hatte!

Das war mal eine kleine Freude, nach der langen Schlechtweterpause, ich war unerwartet live dabei!

Die Astro 3 Montierung war an dem Abend ohne Wind, mit einem hängenden 10Kg Gewicht unter dem Stativ, ausreichet stabil und hat selbst nach Okularwechseln, dass Objekt nicht verloren
So ein Teleskop mit 700 - 1000 mm Brennweite von 70 - 114 mm Öffnung, ist mit 3 Okulare 32mm ( bei Refraktoren ab 80mm auch mit 2" ) ; 17mm; 8-9mm sowie eine 1,5 - 2 Fach Barlowlinse, bestens bestückt für einen sinnvollen Einstieg.
Ein weiter Vergrößerungsbereich wird damit abgedeckt!

Hier aber die "fast fertige Zeichnung"!
Von 23 Ur 15 - 23 Uhr 50

Image

Die Krater Cleomedes; Burckhardt, Peirce + Swift
Mit Vergrößerung von 100 -194 Fach.

 

Auch das geht mit dem " Lidl - Scope " an DeepSky Fotos

Das Ganze wurde auf der Astro 3 Montierung und dem einfachen Nachführmoter und meinen Stabiliesirungs - Maßnahmen aus den G2 - Astro Tipps gemacht!

Aber bei M 101 war die visuelle Leitsternsuche der kniffligste Teil, mit einer Positionirung auf einen helleren Stern in der Nähe wurde das Objekt mehrmals verfehlt! Anderes Objekt nehmen? Nee!

Durch die Russentonne als kurzes Gegengwicht angebaut, mit dem 0,5 Reducer an der Vixen GA2 Nachführeinheit, konnte die Montierung dann doch immer wieder richtig, abseits der Sensormitte auf den nur ca. 12,3 mag. hellen Stern, links in der Ecke positioniert werden!

Hat zwar einen ganzen Tag mehr Vorbereitung gekostet, aber jetzt wollte ich es genau so durchziehen! Die Handhabung vom Kamera und Teleskop wurde dann am Tag noch ausgibig trainiert, damit in der Nacht dann auch alles gut gelingt!

Die Montierung war dann so gut eingenordet, das erst nach ca. 28 Minuten kleine Korrekturen nötig wurden! > > >

Zum Einnorden folgt unter G2-Astro Tipps noch ein Bericht!

Damit waren jetzt die 15 Minütigen 2 - 3 Sec. Aufnahme - Sitzungen, kein Problem bei der späteren Bildzentrierung. So nun konnte das Projekt doch wie gedacht beginnen!

M101 > im Großen Bären, ein erstes Test - Summenbild, wurde aber noch gemacht! Jetzt nur noch auf gutes Wetter für des Vorhaben hoffen!

Ein erstes Test - Summenbild ca. 9000 X 2 sec. nicht Endbearbeitet!

M101 > im Großen Bären aus je 16.200 X 2 + 3 sec. Aufnahmen, doppelt verarbeitet und hier beschnitten und Stark vergrößert wiedergegeben.

Hier nochmal mit einer anderen Bearbeitung des gleichen Summenbildes

Aufgenommen mit FH 70/700mm Refraktor, vor und nach Ostern 2019, in je 18 Sitzungen zu ca. 15 Minuten, an 6 Tagen. Mit 0,5 Reducer und gekühlter Meade DSI- I – Color Imager, bearbeitet mit AutoStar Suite, 90% verwendet!

Farbanpassung und vergrößert mit Micrograf Picture Publisher 10, die Lichter wurden stärker angehoben um Datails stärker zu betonen! Astroprofis können das sichern noch Besser!

Auch das ist also mit dem FH 70 / 700mm Refraktor und der kleinen Montierung möglich, wenn man die Aufnahme - Technik nur richtig daran anpasst! Dazu muss man dann aber auch bereit sein, sich insgesammt doch 9 Stunden hinter dem Okularauszug zu positionieren!

Das war auch meine bisher längste Fotositzung! > Wäre ich ein ausgewisener Astro Fotograf, hätte man mit besserem Gerät, die Zeit natürlich sinvoller für ein Top Foto investiert! > Aber das war ja nie mein Ziel, ich wollte ja mal zeigen was mit bescheiden Mitteln möglich ist! Und es darum schade wäre, so lange zu warten, bis man sich eine viel teurere Ausrüstung leisten kann!

Nur Ausdauer und Übung macht hier den Meister!

Die lange Fotositzung war dann auch der Anlass zu diesem Bateltipp!

http://wp.g2-astronomie.de/motor-fuer-eq1-2-und-astro3-eq3-1/

Wird noch ergänzend fortgesetzt!

 


Forschung im Universum verständlich erklärt!

Nach Prof Heinz Haber, nun weitere geniale Erklärer des Weltraumes!

Hier, Prof Dr Hanns Ruder, den ich 2006 mal als Gasthöhrer in Thübingen erleben durfte, Der in seiner " Pensionärzeit " aber so richtig erst in Form kam, aber leider 17. 10. 2015 schon viel zu früh verstorben ist!
Wer mal gefragt wird, woher wissen und messen die Astronomen und Astrophysiker das denn alles, womit die rechnen und worüber Sie berichten!
Der sollte auf dieses Video verweisen, hier bekommt Er dann ein Astrophysikalisches Fundament gelegt!

https://www.youtube.com/watch?v=Opm9JfRyUEw#t=2782.132050462

https://www.youtube.com/watch?v=Opm9JfRyUEw#t=2782.13205046

Man wundert sich wie einfach ER diese komplizierten Zusammenhänge verständlich rüber bringt! Einfach genial!

Ich denke immer, nur Einer der wunderbar erklären kann, bekommt auch die Resonanzen von den Studenten zurück, wovon dann beide profitieren, bin aber mir sicher, der Erklärer lernt dabei am meisten!
Denn erst der konstruktiver Widerspruch, ermöglicht Einem die eigene Ideen schon im Kopf zu verifizieren, dabei hilft dann besonders der Plapperer, der seine Gedanken auf der Zunge trägt! Deshalb sind gute Docktorväter meist auch gute Zuhörer!

Weiter werden hier in lockere folge hinzugefügt!

Josef M. Gasner presentiert Prof Dr Hanns Ruder > Gravitationswellen?

https://www.youtube.com/watch?v=1ROtbWH6FqU

Und Noch ein Genialer Erklärer: > Josef M. Gasner

https://www.youtube.com/watch?v=oXHMx260NS8

deutscher Astronom, Mathematiker, Physiker und Sachbuchautor.

Fotsetzung folgt!