Zur Sonnenfinsternis 99

Die Sofi 99, die letzte Totale über Deutschland im 2. Jahrtausend!

Große Hoffnung, kein Loch in den Wolken und doch viel Spaß!
Die Vorbereitungen dazu liefen, mit Kontakt zu unserem Urlaubs Freund von Grichenland Jürgen aus Beilstein, bei Heilbronn seid ca. 8 Tagen mit Bestellungen der Sofibrillen, dann auch anfertigen der verschidenen Sonnenfilter, für Teleskop und Video-Kamera! Bald war alle zusammengestellt und für die Fahrt verpakt!

Da wir für 8,00 Uhr am Bahnhof Heilbron verabredet waren, ging die Fahrt entsprechend früh in Hürth los, was dann auch mit geringem Verkehr gut passte.

Dort angekommen und Jürgen schon an der Straßenecke zum Parplatz stand und dort einstegenkonnte, ging es flott Stadtauswärts!

So jetzt zu noch einen geeigneten Beobachtungsplatz in den Weinbergen anfahren, der war gegen 10,30 Uhr bei ??? gefunden und es hörte auch auf zu Regnen. Durch wechselnde Wolkenlöcher, war dann auch mal die Sonne zu sehen, also Alles aufbauen und warten.

Teleskope aufstellen und einrichten, sitzen auch die Sonnefilter richtig? > Mangels Sonne, schaut Henjek nach den Ameisen? aber dafür wäre das die falsche Einblickrichtung!

Bild fehlt noch

Günter u. Jürgen am Comet-Catcher + Mac 100-1000mm und Patrick mit 60-910mm an der Videocam!

Und hier Henjek, Jürgen und Günter, wenn doch der Blick zum Himmel die Woklen verschieben könnte

Es wird schon klappen mit der Sofi signalisierte ermunterndes Schulterklopfen . . . . weiter ohne zusätzlichen Kommentar.

Die waren dabei Jürgen, Patrick und Henjek, aber die Sonne nur selten!

Ja 60 / 910mm Quelle Refraktor mit aufgesattelter Saba - Videokamera, der 140 /500mm Comet Catcher für die SLR Kamra mit Dia Flm sind bereit! Nur noch eine viertel Stunde, wir warten!

Dann eine zarte Woklenlücke, der Erste Kontakt war schon vobei, nun reißen die Woklen ein klein wenig auf,

Das Loch vergrößert sich !

Es braucht nur nach kurze Zeit bis zur vollen Bedeckung, der Totalität!

Die Bedeckung kam schneller als uns Allen lieb war, aber anders als geplant. > Was ist das! Unser Wolkenloch zieht weiter, bald sind wir wieder raus, Da die wolken verdünnten sich nochmal, na, na, Na > Naaaaaaa > Neiiin!

eDoch es war weitergezogen und nicht wider aufgeklart!, neitvoll schauten wir dem Wolkenloch nach, wie es sich dem Hügel, der anderen Nekarseite näherte und dort richtig groß wurde, als die Wolken diesen Bergrücken überstreichte! Das gegeüberliegende Nakarufer mit der Freien Wiese über den Weinreben leuchtete gleißend Gelbgrün zu Uns rüber und wir sahen im Fernglas die jubelden Besucher der Wiese dadrüben. Sofi in unsren Breiten ist halt wie Lotto!

Na, Die werden schöne Fotos von der Totalität haben da drüben, wir hatten nur Dise! Aber es war doch einguterTag der uns trotzdem viel Spas gemacht hat! > Jetz verstehe ich den Antrieb von Stabhochsprung - Sportlern schon besser . . . ! Ein irres Gefühl beim Aufsteigen . . .

Mein Sohn Patrik nimmt schon mal Fühlung auf, wird wohl auf der Rückfahrt der Fahrer sein!

Mein Schwager Hernjek , kein Soli - Mafioso !

Heh, was guckst Du Schwager!

Henjek sagt und? Halbe Sonne? sonst nix!


G2 - Astro - Tipp 4

G²-Astro Tipp 4

Wie geht exaktes Ausrichten für Montierungen ohne Polsucher Man richtet ein Teleskop so wie früher zur Erdachse aus! Wo Poslsucher und Goto wenig verbreitet oder noch gar nicht verfügbar waren. wurde mit einfachem Kompass und Fadenkreuzokular ausgerichtet! Fadenkreuz - Okular Selbstbau: http://www.emling-online.de/faden.html Da Montierungen, ohne Polsucher bei Einsteigern und als Reisemontierung weite Verbreitung finden, hier eine einfache Aufstell - Prozedur dafür. z.B. auf Nordhalbkugel so: Mit dem Kompass an 2 Punkten von 3m Distanz auf einer Linie auf dem Boden in Nord - Südrichtung einmessen und anzeichnen. Diese 2 Punkte also mit einer Linie verbinden. 1 m vor dem Nordende dieser Linie, wird eine ca. 2m lange Linie rechtwinklig zur Nord - Südlinie, auf dem Boden gezeichnet. Zwei Beine vom Stativ werden auf dieser Linie gestellt. Das dritte Süd - Stativbein, liegt gegenüber einer Markierung > großes ( N ) oder einer Festststellschraube für Horrizontales drehen ( zur Erdbeobachtung ) am Montierungssockel. Dieses Süd - Stativbein kommt nun auf die Nord - Südlinie in Richtung Süden, das ( N ). oder der Horizontal - Schraube, zeigen dann die Nordseite an! Die Montierung sollte nun direkt über der Kreuzung der beiden Linien stehen, die etwas geneigte Stundenachse zeigt mit der Höhenachse (Deklinationsachse) und der Telekopaufnahme zum Pol (in den Fall hier nach Norden). Das ist auf beiden Erdhälften gleich! Jetzt muss an der Polachse die genaue geographische Breite des Beobachtungsplatzes eingestellt werden. Diesen bekommt man über internet z.B. bei google Earth. Auf der Südhalbkugel endsprechend verfahren, das dritte Montierungsbein zeigt dort aber nach Norden! Mit dem Fadenkreuzokular, kann man nun an hellen Sternen nach der Scheinermethode, an allen Plätzen der Erde, das Teleskop so genau ausrichten, dass damit sogar Sternfeldfotografie möglich ist.

Hier 4 nteressante Links zum Aufstellen und Beobachtungshilfe, für Kleines und Gotoloses Gerät: > https://13parsec.de/index.php/einsteiger-guide/montierung-einscheinern?showall=1 http://www.waa.at/apo/frt/main.html#K5

https://www.baader-planetarium.de/montierungen/htm/scheiner.htm

https://www.ursusmajor.ch/tipps-tricks-hinweise/einscheinern-einer-aequatorialen-montierung/index.html

 

https://lexikon.astronomie.info/

Ich hatte lange Jahre so meine kleine Reisemontierung, mit einachsiger Nachführung so ausgerichtet, um Fotos mit bis zu 200 mm Objektiven zu machen. Ein 3m Gliedermaßstab um das Bodenkreuz auch auf der Ferienhaus Terrasse auszulegen half mir dabei!