G2 – Astro – Tipp 6

Teilkreise! benutzen als > „no – money – Goto“

An Alle die gerne mal die Teilkeise an ihrem Teleskop benutzen möchten. Ein Beispiel um DeepSky Objekte einzustellen. Wir haben als Vorbereitung ja schon, das Teleskop eingenordet, mit Kompass (Dosenlibelle oder Wasserwaage) in die Waage gesetzt. Die Polhöhe auf die geografischen Breite des Beobachtungsortes eingestellt. Und den Deklinations Teilkreis dann auf 0°waagerecht 90° senkrecht eingestellt. „Leitstern – Align“ Als Ausgangspunkt wird nun ein heller Stern in der Nähe des gesuchten Objektes eingestellt. z.B. für die Spiralgalaxis M66 im Löwen nehmen wir Regulus, seine Koordinaten entnehmen wir einem Sternkatalog, Planetariumsprogram oder einer Astro – App! also ( +12° 13´ ) , am Deklinations ( Höhen )Teilkreis einstellen! Regulus wird erst mit dem Sucher aufgesucht und dann in die Mitte eines 20 – 10 mm Okulargesichtsfeldes oder mitten ins Fadenkreuzes gesetzt, bei nun eingeschaltetem Nachführungsantrieb. Dann vergleicht man die im Sternkatalog angegebene Deklination, ( +12° 13´ ) mit der auf dem Teilkreis angezeigten. Stimmen die Werte nicht überein, muss die Fernrohraufstellung berichtigt werden. ( +12° 13`) am Teilkreis einstellen und durch nivellieren der Stativbeine, den Stern zurück auf das Fadenkreuz hohlen, wenn die Polhöhe richtig eingestellt war. Je genauer man das und die folgenden Schritte macht, je genauer sind die eingestellten Objekte im 28 – 35 mm Großfeld Okular dann nahe der Mitte zusehen. Nun wird an der Rektaszensionsachse der Teilkreis gelöst, (kleine Madenschraube) und der Teilkreis mit der Hand gedreht bis der Wert von Regulus ( 10h 5m ) am Index eingestellt ist. Dann sofort mit der Madenschraube den Rek. – Teilkreis wieder festsetzen! Bei einigen Montierungen, hat der Teilkreis keine extra Feststellschraube, lässt sich aber mit der Hand verdrehen und wird dann durch die Reibung in der Passung der Achse, durch den Antrieb wieder mitgenommen) Regelus ist nun im Okular mittig zusehenund wieddurch den Antrieb dort gehalten Direkt danach Stundenachs – Klemme lösen!

Die Stundenachse muss nun zügig mit dem Teleskop, soweit gedreht werden, bis der Stundenwinkel von M66 ( 11h 17m) am Indexring der Stundenachs ( oder Teilstrich) ablesbar ist. Dann schnell wieder fesrklemmen! Nun wird die Deklinations – Achse gelöst und von M66 die Deklinations – Höhe > > ( +13 ° 17` ) eingestellt. Die gesuchte Galaxis wird nun in einem 32mm Plössl oder 60°- 80° Großfeld = Weitwinkel = Ww. Okular sichtbar zu finden sein. Bei bedarf muss man M66 oder jedes andere so eingestellte Objekt in die Bildfeldmitte holen, war Sie seitlich zu sehen, korrigiert man den Retakzension – Teilkreis ( Stundenkreis ) wieder mit gelösten Madenschraube dein Rek. = Stundenring genau auf > 11h 17m < einstellen! Dann sofort mit der Madenschraube den Rek. – Teilkreis wieder festsetzen, so das Er sich mit dem Stundenachsen – Antrieb ohne großen Verzug wieder mitdreht. Es kann so jetzt beliebig lang beobachtet werden, denn der geklemmte Teilkreis wird ja durch den Antrieb mitgenommen und zeigt seine eingestellte Position am Himmel, während sich die Erde unter M66 weiter dreht. Ein neues Objekt wird eingestellt indem man die Achs – Klemmung löst, das Teleskop zügig auf den neuen Stundenwinkel dreht und anschließend den Teilkreis wieder klemmt. Die neue Deklination einstellen nicht vergessen! So kann man sich am Himmel von Objekt zu Objekt weiterhangeln, wobei jeweils das alte Objekt als Leitstern dienen kann. Minimale Aufstellfehler des Teleskops, fallen mit dieser Methode kaum ins Gewicht. Möchte man aber in eine ganz andere Richtung schauen, sucht man sich dort wieder eine neuen Leitstern mit bekannten oder nachgeschauten Koordinaten aus. Also das sogenannte „Leitstern – Align“ Wer es mal damit versucht, dem wünsche ich einen schönen und interessanten Beobachtungsabend!

Das kann man auch vorher am Tage an 3 weite entferten verschiedene von einander entfernten Landmarken, trainieren: Z.B. von Ost bis West eine Kirchtumspitze; das Kirchendachende vom Kirchenschiffs; die Stommastspitze und Baumspitze schräg darunter; der Handy Funkmaßt auf dem Hügel und die Tankstellen Reklameschild seitwärts weit daraunter!

So haben wir 6 Objekte mit verschiedenen Koordinaten, Die Kirchenspitze soll nun unsr erster Leitstern sein, da 15° Abstand zueinander = 1 Stunde können wir den Positionen von Ost bis West die Rek. Werte für unseren Übung zuortnen. Deklinationswerte ergeben sich ja dur die verschieden Höhen der Landmarken. Auch hier muss man sich beeilen die Rek. – Werte für die Leitsternmarken einzustellen, nur das sichjetzt nicht derHimmel dreht, sonder die Montierung flott von den eingestellten Landmarken weg bewegt!

Einziger Unterschied wir haben nicht viel Zeit da neu angefahrene Objekt in der Okularmitte zu betrachten bevor der antriebes aus dem Okulargesichtfeld gerückt hat! Also ist prezises flottes Handeln bei den Einstellungen an der Stundenscheibe gefragt und schnelles einstellen der Dek. ( = Landmarkenhöhe ) undkontrolieren am Okular nötig! Aber schult Uns das hier im hellen beim Training, reibungslos und Bedinungssicher, kommt uns das in der Nacht dann vol zu Gute!

Wer es kann, Der verwendet die Teilkreise auf die „akademische Weise durch ausrechnen der Sternzeit usw“, siehe die speziellen Anleitungen dazu im Montierungshandbuch oder im Web.

Ich aber habe so 12 Jahre lang, Hunderte von Objkten von 6 mag. – 11,8 mag. = ( Magnitude = Sterngrößen / Sternhelligkeiten ) die ich sehen wollte, aus dem Jahrbuch “ Der Sternen Himmel “ von Robert A. Naef, unter “ Auslese lohneder Objekte“ und den Koerdinaten aus dem “ Atlas of the Heavens > Atlas Coeli 1950.0 “ sowie dem großem “ Atlas stellarum 1950.0 “ von Hans Vehrenberg, mit dem Koedinaten Netz entnommen und mit den Teilkreisen so eingestellt und aufgesucht!

Auch wurden mit dem “ Naef “ so die 4 größten, Objekt aus dem Astridengürtel Ceres ; Pallas; Juno; und Vesta, zwischen Mars und Jupiter aufgesucht. Mansche fand ich mehrmals, Alle aber erst nach ca. 7 Jahren!