G2 - Astro - Tipp 4

G²-Astro Tipp 4

Wie geht exaktes Ausrichten für Montierungen ohne Polsucher

Man richtet ein Teleskop so wie früher zur Erdachse aus!

Wo Poslsucher und Goto wenig verbreitet oder noch gar nicht verfügbar waren. wurde mit einfachem Kompass und Fadenkreuzokular ausgerichtet! Fadenkreuz - Okular Selbstbau:

http://www.emling-online.de/faden.html

Da Montierungen, ohne Polsucher bei Einsteigern und als Reisemontierung weite Verbreitung finden, hier eine einfache Aufstell - Prozedur dafür. z.B. auf Nordhalbkugel so:

Mit dem Kompass an 2 Punkten von 3m Distanz auf einer Linie auf dem Boden in Nord - Südrichtung einmessen und anzeichnen. Diese 2 Punkte also mit einer Linie verbinden. 1 m vor dem Nordende dieser Linie, wird eine ca. 2m lange Linie rechtwinklig zur Nord - Südlinie, auf dem Boden gezeichnet.

Zwei Beine vom Stativ werden auf dieser Linie gestellt. Das dritte Süd - Stativbein, liegt gegenüber einer Markierung > großes ( N ) oder einer Festststellschraube für Horrizontales drehen ( zur Erdbeobachtung ) am Montierungssockel. Dieses Süd - Stativbein kommt nun auf die Nord - Südlinie in Richtung Süden, das ( N ). oder der Horizontal - Schraube, zeigen dann die Nordseite an!

Die Montierung sollte nun direkt über der Kreuzung der beiden Linien stehen, die etwas geneigte Stundenachse zeigt mit der Höhenachse (Deklinationsachse) und der Telekopaufnahme zum Pol (in den Fall hier nach Norden).

Das ist auf beiden Erdhälften gleich!

Jetzt muss an der Polachse die genaue geographische Breite des Beobachtungsplatzes eingestellt werden. Diesen bekommt man über internet z.B. bei google Earth. Auf der Südhalbkugel endsprechend verfahren, das dritte Montierungsbein zeigt dort aber nach Norden! Mit dem Fadenkreuzokular, kann man nun an hellen Sternen nach der Scheinermethode, an allen Plätzen der Erde, das Teleskop so genau ausrichten, dass damit sogar Sternfeldfotografie möglich ist.

Hier 4 nteressante Links zum Aufstellen und Beobachtungshilfe, für Kleines und Gotoloses Gerät: > https://13parsec.de/index.php/einsteiger-guide/montierung-einscheinern?showall=1 http://www.waa.at/apo/frt/main.html#K5

https://www.baader-planetarium.de/montierungen/htm/scheiner.htm

https://www.ursusmajor.ch/tipps-tricks-hinweise/einscheinern-einer-aequatorialen-montierung/index.html

 

https://lexikon.astronomie.info/

Ich hatte lange Jahre so meine kleine Reisemontierung, mit einachsiger Nachführung so ausgerichtet, um Fotos mit bis zu 200 mm Objektiven zu machen. Ein 3m Gliedermaßstab um das Bodenkreuz auch auf der Ferienhaus Terrasse auszulegen half mir dabei!

 


G2 - Astro Tipp 3

G2-Astro Tipp 3

Guter Einblick oder ständig Fokussieren ! / ?

Nach vielen Anfragen, Diskussionen bei Astrotreffs oder an Beobachtungsabenden, möchte ich hier von meinen Erfahrungen zum Fokussieren berichten!

Dazu schrieb ich mal auf einen solchen Hilferuf wie: Ich kriege nicht richtig scharfgestellt, ich suche ständig durch drehen den besten Fokus!

Der Grund für oft zu schnelle Urteile: Mein Teleskop ist sicher nix! Hat nicht alle Ursachen nur in der Optik oder Mechanik! Martin Elsässer sagte öfters richtig, wie wichtig ein gut positionierter und ruhiger Okulareinblick ist! Dass wird zwar zur Kenntnis genommen, aber oft dann sein eigenes Verhalten am Okular unterschätzt!

Die Position für den besten Einblick hat sehr enge Grenzen! Die meisten Okulare sind da sehr unterschiedlich empfindlich, was die Einblickposition betrifft. Man kann sich aber selber helfen den sicheren Einblick besser zu halten, dazu sollte man:

1. eine Sitzgelegenheit benutzen, in der Höhe verstellbar, denn wir schwanken im Stehen doch sehr, damit man wirklich auch die Chance hat das Auge in der richtigen Position und zwar parallel + gerade über Okulareinblick bringen kann.

Nachgeführte Teleskope sind hier stärker im Vorteil als manche glauben, es entscheidet oft, ob ein Detail gesehen wird oder nicht! Ein nicht verstellbare Hocker führt dazu, das Du meisten schräg auf das Beugungsscheibchen blickst, der ja als Kegel ankommt, spitz durch Fokuspunkt geht dann als Kegel wieder rauskommt, wenn das Auge jetzt nicht gerade da draufblickt, schaust Du immer auf die Fläche eines Kegelschnittes, der auch noch in Bewegung ist! So erwischst Du nur äußerst selten den Schärfepunkt!

Bild wird noch gegen ein Besseres ersetzt!

a = beste Position Zentral von Oben auf den Lichtkegel!

b = ergibt einen Kegelschnitt vom Lichtkegel, erzeugt Unschärfen und man ist gewillt ständig nachzufokussieren!

c = außerhalb der Lichtkegelachse, so sucht man ständig nach der richtigen Einblickposition  

2. Das Freie und das beobachtende Auge frei von Störungen aus dem Umfeld zu halten. Dazu kann man eine Augenklappe, für das freie Auge, sowie eine dunkle Umgebung für das sehende Auge schaffen, z. B. mit einer Sichtblende aus Tuch oder ein schwarzer Schirm um auch Streulicht aus der Ferne abzuhalten.

Oder bei einem hellen Newtontubus ein Stück schwarze Velourfolie in einem weiten Bereich um den Okularauszug kleben. Von komplett schwarzen Tuben halte ich aber nix, da ich schon +70° C bei Astrotreffs darauf gemessen habe, und dann ein sonst hervorragender ED - Refraktor nun einen Bilderbuchmäßigen Dreiecks Asti zeigte!

So am Okularauszug positioniert, mach ich es schon seit Jahren, wenn ich Mondformationen + Planeten beobachte! oder zeichne! Warum der Aufwand? > Erst wenn das Auge bei der Beobachtung, weitgehend frei von solchen Ablenkungen ist, stellt sich der richtige Seheindruck ein. Denn der Schärfepunkt vom Auge, wandert stetig unkontrolliert von Detail zu Detail, im Okularfeld umher.

Bei mir beruhigt Es sich das nach ca. 15 - 20 Minuten. Die Augenklappe, ermöglicht es Dir erst vollkommen unverkrampft, ohne das andere Auge zu lange zukneifen zu müssen, für längere Zeit zu beobachten. Von Minute zu Minute merkt man dann geradezu, wie dem Auge immer mehr Details offenbar werden. Und jede Teleskopgröße hat da Bereiche, wo das zum Tragen kommt!

Bei Jupiter die Wolkenstreifen, der große Rote Fleck oder die Monde selbst neben dem Planeten, in der Beweungung schon nach 20- 30 Minuten erkennbar und die Mondschatten vor den Jupiterwolken.

Und man wundert sich z.B. warum einem die Sichtung der Jupitermonde über den Wolkenstreifen, anders als die Schatten von Diesen, so oft nicht gelungen ist, obwohl es mit der Teleskopöffnung doch leicht möglich sein sollte!

Ob am Planeten, Mond oder Kugelsternhaufen es ist immer das Gleiche, da das Auge nicht mehr hin und her springt im Sehfeld, erfasst man nun Details die man zuvor nie gesehen hat. Es scheint so als hätte man Öffnung dazu gewonnen, in Wirklichkeit aber, hat man erst jetzt das Mögliche mit seinem Teleskop gesehen. Deshalb ist hier, der geschubste Newton im Nachteil, der das Auge nicht zur Ruhe kommen lässt! Das kann man mit immer mehr Öffnung nur bedingt wettmachen, da hier dem Auge zuviel Helligkeit angeboten wird, oder das stärker wirkende Seeing, wieder die Details verschluckt! Die zunehmenden Seeingprobleme reduzieren dann zunehmend wieder die Einsatzfähigkeit der größeren Öffnung!

So zum Beispiel am Mond, mit dem "Kleinen Mondatlas" von Antonin Rükl http://www.amazon.de/Kleiner-Mondatlas-Mondkarten-jedes-Fernrohr/dp/3938469161

Mit dem arbeite ich schon seid 1985 und habe immer noch nicht alles gesehen, was darin aufgezeigt wird. Auf dem Mond zeigen sich Rillen und Buckel, winzige beleuchtete Bergspitzen. Man kann durch die Beschreibungen den Mond nach den kleinsten, mit dem Teleskop noch sichtbaren Kratern suchen. Heute, wenn man will auch mit noch besseren Mondkarten aus dem Web!. . . . . . Bei den Kugelsternhaufen, treten die helleren Sterne über dem Zentrum stärker hervor und vermitteln so, mit den Lichtschwächeren zum Rand der Kugel hin, den plastischen Eindruck. Ja das ist ein wirklicher Kugelsternhaufen er schwebt dierkt vor dem Hintergrund. Lezteres wird mit dem Binoansatz erst richtig plastisch!

Hört sich vielleicht so an, als muss man den Faktor "ruhiger Einblick" nicht wirklich, so wichtig nehmen! Es gibt Leute die haben weniger Probleme, weil sich ihr Auge darauf einstellt den Fokus zu finden, oder Sie merken oder wissen es garnicht, dass es noch besser geht! Aber wer es einmal so bei einer guten Durchsicht erlebt hat, wird genau den Sehgenuss immer wieder suchen.  

Dann kan man sowas mit klenem Teleskop zeichnen! Hier die Mond – Zeichnung vom 11.09.2014 aus Hürth – Germany von 23 Ur 15 – 23 Uhr 50

mit 70 / 700mm " Lidl Teleskop " auf stabilisierter Original Astro 3 Montierung EQ3 - 1 + Antriebsmotor

 

Die Krater Cleomedes; Burckhardt, Peirce + Swift, mit Vergrößerung von 100 -194 Fach Wie komme ich darauf?

Dazu ist ein einfacher Nachführmotor für ca. 40,- Euro Sinnvoll, ermöglicht Der doch erst die Beobachtung, ohne dauerndem hantieren an den Antriebswellen!

Der Tipp, von einem Uhrmacher hier vor Ort brachte mich darauf, der sich extra eine einstellbare Lupen Brille mit einklappbaren 2x; 4x; 8x; Vergrößerungen, mit einer totalen Augenabdeckung für das andere Auge angefertigt hat! Weil Ihm die Details verschwammen, da das Auge mit der Klemmlupe immer zutränte und Er dadurch immer wieder eine zeitlang absetzen musste!

Seitdem kann Er sich Stundenlang auf die Restaurierarbeit konzentrieren! Den gleichen Tipp bekam ich schon 1971 von Hans Oberndorfer an Bayerischen Volkssternwarte München, > https://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Oberndorfer  > bei einem seiner Astronomie - Kurse dort! Ich hatte mit dem 114/900mm Quelle Newton, Jahrelang Mond und Planeten beobachtet und Schwierigkeiten gehabt das zu sehen, was in den Astrobüchern und Zeitschriften für diese Öffnung als Sichtbarkeitsgrenze beschrieben wurde. Erst mit den oben geschilderten Maßnahmen, zeigte sich sofort am ersten Abend ein durchschlagender Erfolg! So gelang meine erste Sichtung von Ganimed´s Mondkugel über den Wolkenbändern, mit dem nachfolgendem Mondschatten 45min später! Es gelang mir neben den Mondkrater Sabine und Ritter, die drei Krater der ersten Mondfahrer sicher zu finden, Armstrong, Aldrin und Collins!

Später mit meinem 125 / 1300 Lichtenknecker Refraktor und beseren Okularen, fand ich kleinste Kater in anderen Kratern, Rillen, schmale und auch extrem flache Täler und Buckel. Ich begann Ihre Dimensionen einzuschätzen und deren Maße in anderer Fachliteratur zu suchen. Wurde ich nicht fündig begann ich mit einem alten Messokular aus Wetzlar, die Schattenlängen die Berghöhen oder Rillenbreiten auszumessen. und mit bekannten Rillen - und Krater - Maßen zu vergleichen.

Was recht genau gelang, wie ich später an besseren Mondatlanten feststellen konnte! Dann folgten die Beobachtungen, mit dem gebraucht von Vehrenberg angeschaftem Orangen C8 in gleicher Weise, fasst bis zum Exzess wurde auch damit ausgelotet was geht!

Die nächsten Jahre, stöberte ich auf dem Mond allem nach was ich an Interessantem, in dem kleinen Mondatlas von Atonin Rükl und aus anderen Quellen fand! Jetzt mit größer Optik 12" Newton, geht es wieder von neuem los die Grenzen auszuloten. Aber schon die ersten Beobachtungen zeigten, er wird sicher weniger von Zuhause aus eingesetzt, eine Nachführung dafür muss auch her! Ich weiß dadurch jedenfalls recht gut, ab wann und ob ich etwas sehe, und kann sofort beurteilen, ob ein flüchtiger Einblick eines Interessierten, an meinem Telskop die Details erfasst hat oder nicht! Auf Nachfragen nach dem Detail, ( kleiner Krater links oder die Rille darunter ) stellt sich immer heraus, nein das sah ich nicht! Bei nochmaligem sehen mit der Anleitung, kam dann sofort der Seherfolg!

Ich wünsche Euch viel Erfolg, auch es mit dieser Methode mal auszuprobieren. nach diesen Grenzen zu Suchen!

 


G2 - Astro Tipp: 2

G2 - Astro Tipp: 2

 

Wenn der Auszug wackelt oder nicht mittig zur optischen Achse sitzt.

Die Okularauszüge, bei preiswerten Einsteiger Web + Kaufhausteleskopen, wackeln besonders oft schon von Anfag an oder nach kurzem Gebrauch.

Besonders aber wenn schwereres Zubehör (wie schwere Okulare, Binoansatz oder Kameras) verwendet wird. Bei Billiggeräten sind oft keine Zentrierungshilfen verbaut, dann wird das einfach mit ausreichen zähem Fett, mit Plastik oder Filzstreifen versucht mittig zu halten.

Die in ihnen verbauten Kunststoffplättchen, die zum zentrieren gedacht sind, brechen oder verschleißen sehr schnell, was dann zu mehr Spiel und starkem kippeln am Auszug führt. Wird nun das Spiel am Auszugsrohr durch Verschleiß zu groß und nur durch nachjustieren der Befestigungsschrauben am Auszugantrieb behoben, schiebt man das Innenrohr aus der Mitte.

Die Folge davon ist, das Okular sitzt nicht mehr auf der optischen Achse. Aber meist wird schon das kippeln, des nur mit einer Schraube gehaltene Okulars von Einsteiger nicht sofort wahrgenommen.

Es ist aber vorhanden und führt zu einer schlechten Abbildung z.B. am Planeten, da man ja jetzt nicht auf das runde Abbild des Lichtkegels schaut, sondern auf einen leicht schrägen Kegelschnitt was dann zu Unschärfen führt und man so die vorhandene Abbildungschärfe des Teleskops verschenkt. Man ist von der Teleskopleistung enttäuscht.

Der Tipp kann das Fokuskippen bei Ganzmetall - Okularauszägen dauerhaft und justierbar eliminieren. Hier ein Foto - Beispiel, an einem Quelle Refraktor 60/910 mit Klappspiegelsucher. Der Okularauszug aus Aluguss ist recht stabil und hat ein verchromtes Innenrohr aus Metall. Der kann dann so wie auf der Skizze und dem Foto verbessert werden, Links auf dem Foto sieht man den Okularauszug mit den montierten Nylonschrauben und das verchromte Tauchrohr

 

         

 

 

Ich habe meinen 1975 so umgebaut, danach war das Tauchrohr erstmals mittig zur optischen Achse, wackelfrei und leichtgängig und arbeitet bis heute noch sehr gut. An Mond und Planeten setze ich sogar 1,25" Plössel Okulare + Barlow mit einem Adapter 24,5 mm auf 1,25" ein, wenn ich nur kurze Zeit beobachten will, steht fertig aufgebaut in meiner Sternwachte, ist in fünf Minuten auf der Terrasse im Einsatz und ich möchte Ihn nicht missen. Wer G²-Astro Tipp 1 + 2 an seinem Einsteiger oder Kaufhausteleskop anwendet wird mit besseren Bildern und ruhigerem Einblick belohnt.

Nachtrag: Heute wird auch oft verchromter Kunststoff bei Fernost Okularauszügen verwendet, der verschleißt zu schnell und kann deshalb nicht mit der hier gezeigten Methode mit Schrauben ausgebaut werden. Hier lässt sich nur durch häufiges austauschen der Kunststoffstreifen (mehrere Lagen Tesafilm) oder Teflonstereifen Abhilfe schaffen und das vorhandene Spiel reduzieren. Oder ein besserer Okularauszug bei einem Teleskopmarkt preiswert aus der Bastelkiste erwerben und anbauen. Das geht aber nicht bei Cat Teleskopen die dort eine Festeigbaute Linse im Okularauszug haben!  


G2 - Astro - Tipp 1

Teils selbst hergestellt und ausprobiert, wird laufend erweitert!

G²-Astro Tipp: 1

Teleskop, - und Montierungszittern sowie Wackelstativ muss nicht sein!

Bei Einsteiger Teleskopen, ist oft die Kombination Montierung, Stativ und Teleskop, nicht ausreichend Stabil um gute Beobachtungen zu ermöglichen.
Durch produktionsbedingte technische Mängel Ihr Potenzial nicht ausnutzen können!

Wer sein Teleskop selber kauft, könnte im Vorfeld klären das Er was ausreihend stabiles kauft.
Alle die ein Teleskop geschenkt bekommen oder möglichst preiswert, oder auch gebraucht einkaufen, müssen also erst mal so damit zurechtkommen!

Um dennoch tolle Beobachtungen machen zu können hier einige Verbesserungen die dazu helfen können!

 

Beispiele:

Das Teleskop schwingt seitlich in jeder Lage (Montierungsspiel; Summe aus der gesamten Konstruktion und dem Stativ). Auch stört das leichte zittern sehr beim fokussieren, so das es schwer ist überhaupt ein Objekt vernünftig einzustellen.
Bei vielen dieser Montierungen hat sich herausgestellt, dass durch behutsames nachziehen und einstellen der Montierungsteile gemäß der Montierungsbeschreibung, der größte Wackelbetrag aus den Verbindungsstellen Montierung, Stativflansch und Stativ kamen.

Aber nicht gleich verzweifeln, hier Wege zur Lösung:

1.) Wackeln:
Zwischen Montierung und Stativflansch, ist zur leichteren Azimuteinstellung oft ein dünnes Kunststoffscheibchen um die zentrale Befestigungsschraube gelegt. Dieses Scheibchen ist im Durchmesser zu klein, dadurch kann der Montierungsfuß auf dem Stativflansch in allen Richtungen einige Zehntel mm kippen, was dann schon dazu führt, dass ein Beobachtungsobjekt aus dem Gesichtsfeld kippt. Auch das zähe Fett dazwischen ändert daran nichts. Manchmal ist auch an der Zentralschraube eine Tellerfeder oder ein Federring unterhalb des Stativflansches montiert, was aber denselben Fehler verursacht.

Lösung:
Die Kunststoffscheibe, sollte durch eine Scheibe mit vollem Montierungsfuß - Durchmesser ersetzen oder ganz weglassen werden und nur das Fett als Gleitmittel verwenden. Bitte auszuprobieren was bei den verschiedenen Montierungen besser ist. Die Zentrale Befestigungsschraube nach jeder notwendigen Teleskopausrichtung wieder fest anziehen.

2.) Zittern:
Starken Schwingungen und das ewige zittern beim fokussieren und nachführen von Hand, verderben einem den Spaß an höheren Vergrößerungen die man bei Mond und Planeten braucht.

Lösung:
Eine kleine leere Flasche, mit etwas Schnur und 1 bis 2 Einweggummis, je nach Teleskop Durchmesser, rutschfest am Tubus befestigen. Die Schnur zwischen den Stativbeinen und der Okularablage durchführen, solange mit Wasser befüllen und am Tubus verschieben bis die optimale Position, Gewicht und gute Handhabung gefunden sind und dann mit diesen Werten eine endgültige Lösung ( Metall,- oder Steingewicht ) hergestellten.

 

Die Fotos, zeigen eine einfache Lösung an einem nun schon 53 Jahre altem Quelle 60 / 910 mm Refraktor, mit der original Montierung aber neuem Stativ.

 

Die vorher starken Schwingungen und das ewige zittern beim fokussieren und nachführen werden dadurch so stark reduziert das es wieder Spaß macht, mit diesem einfachen Geräten per Handnachführung auf Sonne und Mond spazieren zu fahren. Aber auch Planeten, Sternhaufen und helle Nebel können wieder mit Erfolg aufgesucht werden und es erstaunt dann immer wieder, was bei ruhigerem Blickfeld schon alles mit 60mm Öffnung sichtbar ist.

Das ist natürlich auch an 76 /700mmm oder dem immer noch hervorragent geeigneten 114/900mm Einsteiger Newton verwendbar! Der von einigen Liferanten auf der Astro 3  = EQ 3-1 Montierung zu haben ist! Leider sind aber auch 114 / 900mm Modelle mit viel mehr Kunststoff - Bauteillen am Markt, die oft  Tubusring und Fangspiegelhalter aus einem Guss verbaut haben, die FS - Streben sind noch dicker und nicht mehr justierbar sind! Hier hängt man dann nur noch von der Fertigungsgüte ab!

Viel Spaß beim Basteln!
Verbesserungen am Stativ folgen in einem weiteren einfachem Basteltipp!

1a = Einfacher Gummi Einweckring um den Tubus gelegt und mit Tesaband fixiert, dient zur elastischen Verbindung mit der Nylonschnur.

3b = Durchführung durch die Okularablage nahe der Mitte sollte so groß sein das Nylonschnur mit der Schlaufe hindurch passen 12-15 mm. Die Bohrung sollte zum besseren Gleiten mit einer geeigneten harten Kunststofftülle oder Metallbuchse (aus dem Baumarkt > Abteilung> Lampenfassung, Tür- und Schubladenbeschläge) ausgekleidet werden)

2a = Da zwischen ist häufig die kleine Kunststoffscheibe, die für das Kippeln verantwortlich ist.

2b = Dort sitzt oft eine Tellerfeder oder ein Federring unter der Schraube die nach dem ausrichten unbedingt fest angezogen werden muss.
Eine Sterngriffschraube oder eine große Flügelschraube, wären hier zur Bedienung ohne Werkzeugeinsatz eine gute Lösung.

4. = Anstelle der Zentralschraube, ist eine längere Gewindestange mit Sterngriff verwendbar.
Die eine durchbohrte entsprechend starke große Holz, Metallplatte ( inPfannenähnlicher Form z.B. Metall Blumenuntersetzer ) oder fester 1,5 cm dicker Kunststoffscheibe, ca. 15cm unterhalb der Montierung fest mit Schrauben gegen die Stativbeine geklemmt. Durch anschrauben von 2cm Holz oder Kunststoffklötzchen an der Scheibe, passend zwischen den Stativbeinen, kann auch dort nochmal stabilisiert werden!

 

Das mindert die Verdrehung, der recht dünnen Stativbeine an dieser Stelle, durch den großen Hebel des Teleskops.

Mit Streusplitt gefüllte Stativbeine ( Gips oder Zementbeton kann durch Feuchtigkeit das Alu zersetzen!) verlagern den Schwerpunkt weiter nach unten, was wiederum der Stabilität zugute kommt.

 

Zu weiteren > G2 - Astro - Tipps:

G²-Astro Tipp 2

Wenn der Auszug wackelt oder nicht mittig zur optischen Achse sitzt.

 

G2-Astro Tipp 3

Guter Einblick oder ständig Fokussieren ! / ?

 

G2 - Astro - Tipp 4

Wie geht exaktes Ausrichten für Montierungen ohne Polsucher

 

G2 - Astro - Tipp 5

Einfache SCT Kollimation durch die Duncan Methode!

 

G2 - Astro - Tipp 6

Teilkreise! benutzen als > "no - money - Goto"

 

G2 - Astro - Tipp 7

Tubus > Turbolenzen; Seeing und Feuchtigkeit!

 

G2 - Astro - Tipp 8

Einstellen eines Justierlasers

 

Wird laufend Fortgesetzt und ergänzt!

 

 


Montage - Beispiele und Anleitung zur G2 - Astro - Säulen - Montage!

Beispiele und Anleitung zur Montage G2 - Astro - Säulen!

 

Ausführlichen Montagebeschreibungen, für fest im Fundament und eine wieder demontierbare Aufstellung, auf festen Betonplatten!

Unten ist ein Foto von meiner Säule, noch mit einfacher Steuerung zur Feinverstellung in beiden Achsen, für meine Wachter - Astronom II Montierung. Hier aber noch mit dem dünneren 3mm Vierkantrohr, sonst aber gleich wie die runde G2 - Astrosäule unten.

Betonsockel Beispiel: Auf einem 1200x1200x1000mm Fundament, ragt meine 600 mm hohe + 500mm dicke Rundsäule in meine Sternwarte, darauf ist die Metallsäule, in eine 700mm hohe konische Betonsäule einbetoniert. Für lange Refraktoren, wäre eine höhere Rundsäule oder Konussäule von ca. 800 - 1000 mm nötig!

Hier nun ein Einbaubeispiel meiner G2-Astro – Säule in der Sternwarte, und die Schalung für den Konussockel, mit den bruchsicheren abgeflachten Ecken! Bilder in der Mitte! > >

 

                                                     

Links eine 1200mm und Rechts eine 900mm Hohe G2 - Astrosäule

Die Säulen sind zum Einbetonieren, oder zum Aufstellen auf ein Betonfundament oder einem Betondeckel ( Sickergrubendeckel ) dann auf einem Kiesbett lagernd gedacht.

Die Schalung für den Beton - Konussockel kann auch Passgenau mit zwei halben Beton - Konussockel - Teilen zum anschrauben ausgeführt werden. Die dann mit vier 12mm VA - Schrauben um die Säule gelegt und zusammengeschraubt wird!

Die unterschiedlichen Formen brechen jegliche Art von Schwingungen und sind deshalb gleich hohen galtten Rundsäulen weit überlegen!

Die Schwingungen brechen sich also sehr schnell, an den wechselnden und gegeneinander verdrehten Formen, des gesamten Fundament + Säulenköpers. Aus meiner Erfahrung heraus, bringt keine andere Aufstellungsart, derart gute Ergebnisse. Durchgehende 100 cm – 150 cm lange ungestützte Rundsäulen, aus Stahl, oder 200 - 300 mm Dicke aus Beton, dieser Höhen sind da weit anfälliger. Die Stahlsäule selbst, wird am Besten zur Dämpfung mit Sand und Basalt - Splitt gefüllt.

Bei 250 facher Vergrößerung und einem Schlag, mit einem 2 Kg Hammer gegen den konischen Fuß der Säule, war im 10 mm Doppelfadenkreuz - Nachführokular, nur ein minimales kaum erkennbares sehr kurzes Zittern sichtbar, die aber den Stern nie aus dem Nachführquadrat brachten. Also Handanlegen oder mal mit dem Fuß dagegenstoßen, zeigt hier garnichts an zittern! Ein am Haus, schnell vorbeifahrender großer Radlader zeigte keine, visuell erkennbaren Schwingungen im Fadenkreuzokular!

 

An einer Astrosäule, die auf einem 1m – 1,2 m großen und 15cm dickem Betondeckel, der auf einem Dm. 160 cm breitem und 30 cm tiefen Kiesbett ruhte! > > > Weiterer Aufbau, wie oben bei meiner Säule beschrieben, brachte ein gleich gutes Ergebnis.

Diese Deckel findet man bei ebay für 10 – 35,- Euro

Sie eignen sich auch hervorragend für den Einsatz auf Terrassen und Balkonen, da man damit sehr nahe an die Brüstung rankommt und dort für mittlere Refraktoren; SC´s ; RC ; und MAK´s bestens geeignet sind. Da Sie mit einer Regentonne voll Basaltsplitt, auf 60 cm Betonplatte oder an und abschraubbarem Betonsockel versehen werden.

Der Aufbau im Garten oder auf Balkon und Terasse

Eine Astrosäule, wird auf einem 1m – 1,2 m großen und 15cm dickem Betondeckel, der auf einem Dm. 160 cm breitem und 30 cm tiefen Kiesbett Fest aber auch demontierbar aufgebaut!

Darauf wurden dann rundherum berührungsfrei zur Säule, Gewegplatten auf ( a ) Antirutsch / Dämpfungsplatten auf Basaltsplitt, oder Bruchsand verlegt. Dadurch übertragen sich keine Schritte auf die Säule!

Die G2 - Astro - Säule hat so im Garten aufgebaut einen Vorteil, gegenüber den anderen viel teureren Astro - Säulen, 1. im Preis und gegenüber den Selbstbau Betonsäulen in den Kanalrohren, wegen der vollen einfachen Demontierbarkeit zu allen Zeiten! > > >

Regentonnen - Säule vom Basaltplitt leeren, Säule vom Kanaldeckel abschrauben, mittelgroben Basaltsplitt und Gummimatten weg, Kanaldeckel raus; Boden glätten, dann den Rollrasen drauf, anwalzen, gießen und fertig! > > > So erklärt, kann man das auch einem Vemieter beibringen, Eine aufstellen zu lassen!

 

Die G2 - Astro - Stahlsäule, wird mit 4 Stück 2 Komponennten Flüssigkeits - Gewindedübel von 12 - 14mm auf dem Fundament, dem Sickergrubendeckel oder dem kleineren Balkondeckel montiert. > > Da diese wassedicht sind und die Platten nicht sprengen können, wie die normalen Spreitzdübel! > > Vorher anzeichnen und passend bohren, Dübel rein und mit den Gewindstangen durch Eindrehen vermischen und aushärten lassen.

Auf einem festen Balkon / Terrasse, genügt eine 15cm dicke Betonplatte, von ca. 60 cm Durchmesser.

( Die kann man vor Ort, aus einem gemisch aus Botonestrisch und groben Basaltsplitt selbst gießen. > > > In einen abgeschnittenen 18cm Hohen geraden Kustofffassboden, oder direkt auf die ( a ) Antirutsch / Dämpfungsplatten, in einen stark beschwerten gleich hohen Holzkasten ) gießen! > > > Beschweren, in dem man über die Ecken ein Brett legt, darauf je einen vollen Wassereimer, damit der Holzrahmen beim gießen nicht hoch und wegschwimmt!

(a) In Baumärkten, habe ich so genannte Antirutschplatten / Dämpfungsplatten 300X300x15-20mm aus schwarzem Gummigranulat gesehen, ähnlich der Schwingungsdämpfern aus dem industriellen Bereich, die sich hervorragend dazu eignen!

Zur Montage wird dann, die Säule auf einen weiches Bett Zementmörtel gesetzt, Muttern beidrehen und dann mit den Stellschrauben, die Säule mit Wasserwage oder Libelle genau ausgerichtet, dann mit den Haltemuttern fest angezogen und Mörtel trocknen kassen!

Darauf aufbauend nun die Rundsäule 60cm hoch, aus einem 50 Liter rundem Farbeimer, mit mittig ausgeschnittenem Boden, mit breitem Ring Montagekleber auf die trockene Betonplatte kleben. Dann mit Splitt befüllen und oben mit einer glatten Schicht Estrischbeton so bedeken, das Regenwasser ablaufen kann.

Oder mit einer umgedrehter konischen Regentonne, als Rundsäule und der Deckel, mit einem Mittenloch und vier Einschnitten für die Knotenbleche, so über die runde Stahlsäule schieben, das man Sie mit breitem Ring Montagekleber auf die trokenen Betonplatte kleben kann.

Oben an dem schmäleren, ehemaligem Fassboden, werden zum befüllen mit Splitt nun zwei 50mm runde Löcher gebort. Dann mit Spitt dicht gepackt befüllen und die Löcher mit zwei 50mm Dm. Abfluss - Verschlußstopfen wieder verschließen!

Was so auf festen Standard - Terassen immer geht und auf normalen Beton - Balkonen bei ca. max. 200 Kg Gesamtgewicht sicher und gut getragen wird! > > > Wiegt weniger, als eine Familie beim Grillen, die um einen kleinen Tisch sitzen! > > Ein Standardbalkon, soll ja nach Statiker Faustregel, eine maximale Belastung von 300Kg pro Quadratmeter tragen!    

Die Montierung wurde zur dauernden Lagerung im Garten, Balkon oder Terasse, nachher mit einem grünen Regenfass, auf den am der Metallsäule angebrachten Fassdeckel, mittels Spannring gesichchert und gut geschützt aufbewahrt! Darin sind zwei 2KG Säcke Trockenmittel angehängt, die wärend jeder Beobachtung wieder im ( Backofen ) getrocknet werden, sonst laufend ca. alle 2 - 3 Wochen!

 


Urlaub in Mombasa / Kenia

Ein erster Urlaub 2007 in Kenia nur mit Fernglas bewaffnet hat mich dazu angeregt auch den Weihnachts Urlaub und Folgende in Mombasa zuverbringen! So mietete ich dort ein Haus für längere Zeit, um mehr Bewegungsfreiheit in den nächsten je ca. 30 tägigen Ferien zu haben.

Der Bungalow mit großem Wohnzimmer, 3 weitere Zimmer, Küche; Bad mit Wanne und extra Dusche neben WC; Vorratsraum und der Küsche 87qm mit kleinem Vorgarten auf 253qm Grundstück.
Ein Nachbar schaut von der Mauer aus zu, wer denn da einzieht!

Strandbilder

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Ein Teil vom freien Strand in Mombasa zwischen den großfächigen Hotelanlagen.

Zum nächten Urlaub wollte ich dann ein 5" Maksutov - Teleskop mitnehmen!

Für meinen dritten Besuch in Mombasa - Kenia, habe ich mir beim ATH 2008 in Hückelhoven einen Skywatcher Maksutov SKM 127 mm Öffnung - 1500 mm Brennweite als Kompakt - Instrument zum Messepreis vom Händler, für die NexStar GT Monierung gekauft. Und nahm dafür einige Okularen und Fllter von zu Hause mit. Das Stativ dazu wollte ich mir vor Ort dann selber bauen!

Dieser soll mit der NexStar GT und einem Satz Okularen dann vor Ort in der Ferienwohnung bei den Verwandten in Mombasa verbleiben.
Bei einem Aufenthalt von 28 Tagen, sollte es trotz der Regenzeit wohl genug Gelegenheiten zum beobachten geben.

Die NexStar GT mit Montierungs - Flansch und die Steuerung fanden im Koffer Platz, da ja bei Condor 30kg erlaubt waren.
Der 127 mm Maksutov ging mit den Okularen als Handgepäck mit in den Flieger.

Ich kam mit meinen zwei Koffern auf 51 Kg also 21 Kg Übergepäck, nur gut das ein Koffer, mit dem gesamten Inhalt dabei in Kenia bleibt.
Auch geschah es ohne jede Absicht, das der Skywatcher Maksutov in seiner Tasche auf dem Boden stehend, gar nicht mitgewogen wurde.
Am Zoll in Mombasa ging dann nach "gutem Zureden" alles glatt!

Ein Holstativ für eine NexStar GT Montierung!

Nach dem Alles ausgepackt war, schaute ich mir den MAK genau an Transport gut überstenden, also war klar, das ich mir nun vor Ort ein Stativ bauen musste!

Am zweiten Tag in Mombasa, habe ich dann bei einem der zahlreichen Schreinereien und Holzhändler die man hier findet, entsprechende Hartholzlatten bestellt.
Ich wollte alles etwas robuster bauen, als das was man sonst so kennt, da ich ja in angemessener Höhe zur Optik beobachten wollte.
Darum wählte ich je zwei 60x30x1200 mm Holzlatten für jedes Stativbein außen und je ein 50x30x1000 mm für den verschiebbaren Teil.

Als mir die Latten gebracht wurden und ich sie entgegen nahm, wurde mir schnell klar, das hier Hartholz (eine Art Mahagoni) nicht nur hart, sonder auch
"sau schwer" ist, kaum zu tragen!

Also war erst mal abspecken angesagt! Was mit der, im Koffer mitgenommenen, Handkreissäge und dem Werkzeugkasten keine große Sache war!

Hier die Werkbank, die ich mir leztes Mal hier, schon vorsorglich mit premitivsten Werzeug gebaut hatte. Hier im Bild von 2010, beim Bau eines Strandkorbes gebaut aus 16mm Sperrholzplatten.

Einige Bilder vom Bau sind weiter unten zu sehen

Darauf schnitt ich mir, nun aus nur 3 der glelieferten Latten, die Stativbeine zurecht! Selbst die nun abgespeckten Latten für das Stativ sind noch ziemlich schwer!

Von links nach rechts eine der angelieferten Latten und die daraus geschnittenen Seiten und Mittel - Stativbeine. Hier in der Mitte und Rechts in Groß eines der Spannbänder, aus Blech noch ungebogen, mit aufgeschweißtem Gewindeträger, rechts ist dann ein fertiges Stativbein zusehen.

An den folgenden Tage, präsentierte sich der Himmel über Ostafrika wieder in voller Schönheit, so das ich es nicht erwachten konnte, das Stativ entlich nutzen können.
Aber so musste erstmal der Anblick mit blossem Auge und mit meinem kleinen 8x40 Fernglas genügen.

Dabei stellte ich fest, dass sich das Keruz des Südens sich beinahe genau über einen nicht weit vom Haus abstehenden Hölzernen Strommast drehte.
Das könnte helfen, die NexStar GT Montierung schon vor Eintritt der Dunkelheit, ausreichend genau genug nach Süden auszurichten.
Nach dem das Stativ zusammengebaut war, sich Alles gut und leichtgänging verstellen ließ, kam auch gleich die NexStar GT Montierung darauf.

Hier nun das fertige Stativ beim ersten Einsatz!

Der Erbauer des Stativs hinter der Montierung, mit der Spur eines Glühwürmchens über dem Kopf, also bestimmt kein Heiligenschein!

 

  Das Kreuz des Südens Mai 2009 : Foto 8 sec. mit Panasonic  DMC - FZ20 12X Zoom Kamera bei ca. 80mm vom Vortag, mit liegender Kamera

von der Grundstücksmauer aus, auf einem Handtuch!

Die NexStar GT Montierung fertig ausgerichtet auf dem hohen Stativ, als erstes wurde Saturn in Visier genommen, bevor er von einer hohen Palme verdeckt wurde. Das Stativ erwies sich als äußerst stabil, hier noch ohne Ablageplatte nur mit Gliederketten untereinander verspannt!Die ersten Beobachtungen, brachten auch gleich wieder einen herrlichen Anblick des Südhimmels im Mai 2009An den nächsten Tagen konnten wieder herrliche Beobachtungen gemacht werden! Die Kugelsternhaufen, Sternansammlungen, mit den eingebetteten Dunkelwolken, sowie um Mitternacht die ganzen Objekte rund um den Skorpion, zeigen das selbst ein F12 Teleskop unter gutem Himmel, nur wenige Deep Sky Objekte nicht darstellen kann. Es konnten die Kugelsternhaufen und Gasnebel bis an die Grenze vergrößert werden, die dann erst viele Details erkennen ließen. Für Deep Sky kaum geeigneten MAK gilt dann nicht! Aber das hatte mir ja der Besuch auf Mauritius mit der 100/1000 Russentonne schon gezeigt!

http://www.g2-astronomie.de/mit-der-russentonne-nach-mauritius/

 

Der Gewinn an den Beobachtungsobjekten ist aber mit dem 5" Skywatcher Maksutov deutlich sichtbar, da zeigte sich das Er über eine sehr gute Optik verfügt. Deutliche Trennung an Doppelsternen und konzentrische Abbildung beim Sterntest.
Auch habe ich wieder einen 0,5 Reducer im 2"/ T2 Adapter, mit angeschraubtem Baader - Zenitprisma eingesetzt, um ein größeres Gesichtsfeld zu erhalten.

Das erleichtert das Aufsuchen nach Dunkelwolken in den hellen Sternwolken der Milchstraße. Das ergibt ca. 2,2° Gesichtsfeld, Dunkelwolken und größere Gasnebel können damit gut überblickt oder abgefahren werden! Danach kann man die dann bei anderen Vergrößerungen genauer betrachten.

32mm Super - Plössl Ohne und mit 0,5 Ruducer
> Focal Ratio: 5.91 > Magnification: 23.44x > Field of View: 2.22° > Exit Pupil: 5.42mm

 

William Optics - 1,25mm > UWAN - 16mm mit 82° mit 0,5 Reducer zeigt M45 vergrößert > 5.91 Magnification: 46.88x > Field of View: 1.75° > Exit Pupil: 2.71mm

 

Erstellt mit: > http://astronomy.tools/calculators/field_of_view/ <

Der Reducher macht den lanbrennweitigen MAK zum DeepSky Teleskop, trotz der immer vernembaren Einwände, da anders als beim SC hier keine extra Korrektur nötig ist!

Auch vignetteiert hier nichts wie bei der verwendung von 2" Zenitspigel mit 2" Okularen!

Damit waren dann alle Gasnebel von M20 bis M16 ( bei uns in Europa links oberhalb ) des Skorpion und die viele Dunkelwolken in den dichten Milchtstraßenregion eindrucksvoll zu sehen. Prachtvoll zeigte sich dann auch M11 und M22 hier in Kenia fasst im Zenit.

In meinen Ferien, vom 19. Februar bis 13. März 2012 in Kenia konnte ich in Mombasa einige Beobachtungen mit Feldstecher und Teleskop machen.
Da es früh dunkel wird, muss man das Teleskop recht schnell erst nach Sonnenuntergang aufstellen damit es sich nicht noch unnötig aufheizt.
Nach mehreren Tagen mit mäßiger Durchsicht, kamen einige Tage mit zeitweise besseren Bedingungen und ab Anfang März nach Wolkendurchzug auch ruhigere Luft.
So entschloss ich mich mal wieder am Teleskop zu zeichnen.
Mombasa / Stadtteil Bamburi 4° 0′ 18.72″ S, 39° 42′ 16.37″ E

Hier die Zeichnungen Freihand ohne Schablone auf Druckerpapier, durch verschiedene Okulare und Filter mit Maksutov SKM 127 / 1500 von Skywatcher.

Venus

 

Mars

 

Jupiter

Hier Bilder vom Bau eines Strandkorbes!

Natürlich einem dem Landangepasstem Anschtrisch!

 

Aber außer Arbeit, wurde auch von den vielen Naturschönheiten, so einiges angeschaut!

Hier Tierbilder aus dem Haller Park, der auf den renaturierten Fläschen eines großen Kalksteinbruch in Ortsteil Bamburi von Dr. René Haller, einem Schweizer Naturwissenschaftler geplant wurde, der die Besitzer der Kalksteingrube ca. 200-400m gelegen, mittlerweile aber nahe  dem Stadtgebiet liegt, dazu überedete, dieses große Erholungs,- und Wildtiergehege, heute ein Wahrzeichen von Mombasa, dort anzulegen!

Der später noch verschiedene Naturschutzprojekte initiierte und zwischenzeitlich als Vorsitzender des Kenya Wildlife Service (KWS), der die Nationalparks in Kenia betreut, tätig war.

Die Parkanlagen sind Futtermäsig größtenteils Selbsversorger und Wassertechnisch vollkommen autark, dazu ist eine eigene Fischzucht und ein komplettes natüerliches Wasser- Recycling durch Riselfläschen und natubelassenem Sumpfwald und Schilfteiche angelegt!

Das machte natürlich rchtig Lust auf eine Safäri zum Tsavo-East-Nationalpark.

Wir hatten mit Schwager Ennog, der deutsch spricht, als Fahrer mit seinem Allrad SUBARU einen versierten Führer, Der so erzählte Er, nur private Safari - Fahrten mit 3 Personen, bei Familien mit Kindern von 6 -14 Jahre auch mal 4 Personen unternahm! Der sagte Denen, nehmt pro Person 2-3 Portionen Studentenfutter oder Nuts - Riegel und 3 Flaschen Wasser a. 1 Liter pro Person mit. Denn ich fahre langsam und rase nicht, wie die Parkführer in ihren Bussen und Jeep´s und vertrauen Sie mir was die Ziele angeht, am Abend werden Sie verstehen warum! > Nur auf langen extremen Rippelpisten muss man ca. 55Km/h fahren, sonst fallen irgendwann die Türen ab! <

So Futter und Wasserflaschen waren schon zu Hause verstaut und auch bei der Hinfahrt bis hier schon nötig!

Hier am Tor, begannen also die 3 Tage Safari in eine Lodge mit Wohnzelten, unter festem Holzdach

und die waren privat gebucht, für die Hälfte vom Touristen - Hotelpreis! mit 2 übernachtungen mit 2 übernachtungen, Wohin wir dann also zuerst fuhren. Aber unterwegs sollten wir schon einigen tollen Tier zusehen kriegen, auf der Fahrt bis zur Lodge, ca. 45 Km von Eingang entfernt, wo wir dann gegen 17:00 ankamen. Das Licht reichte nach dem Einchecken, dann gerade noch für einen Orintierungs - Rundgang durch die Lodge, dann brach die Dunkelheit schnell herein. Und schon wurde zum Dinner geleutet!

Nach dem Essen wurde dann mit dem Fernglas vom Liegestuhl aus noch 2,5 Stunden der total dunkle Himmel bei sher guter durchsicht beobachtet nur leichtes flimmern war an hellen sternen zu beobachten aber die vilelen Objekte, rund um Skorpion waren wieder sehr gut zu sehen!

Am nächsten Tag Fotos mit Blick vom Swimmingpool aus, zu einem der Grillnischen in Richtung, dem gewachsenen Laubdach über der Speiseterasse!

Blick auf unser übedachtes Wohn und Schlafzellt, Innen mit einem 2 . Weißem Leinen Innezelt und Stabilen Betten, mit Moskito Vollschutz und festem gemauert und gekacheltem Bad + WC, sowie eine Kochstelle mit Gas und Kühlschrank!

Das Schlafzelt ist nur 8m vom Pool entfernt, na dann gibs ne Arschbommbe zum Morgen!

Da hier nix die Tageswärme zurückstrahlt sind die Nächte mit Ventilator ertträglich, Am Tag 30° C im Schatten Abens, bei klarem Himmel gegen 22:00 Uhr zwischen 23° - 18° C.

Ennog; Belindah und ich noch beim Frühstück! So nun gehts aber auch gleich los! Hühner Sanwitch, gekochte Eier, Snaks und Wasser genug, sind in der 12V Elektro Kühlbox für den langen Tag verstaut. Eine erste Runde von ca. 85 Km Sandpiste liegt nun vor uns, bin schon gespannt was und Alles vor die Felstecher und Foto - Linsen kommt!

Diese Haupt - Pisten sind in der Mitte höher angelegt und fallen nach beiden Seiten zu einem flachen Graben hin ab. Dann folgt eine Böschung hoch ins Umland die wie ein Damm geformt ist, dann wieder leicht abfällt. Alle ca. alle 300 - 500m ist die Böschung extra dem Straßengefälle folgend unterbrochen und führt langezogen so ins Umland, damit bei Regen, wenn die Straße zum Fluss wird dies Wasser dorthin anfließen kann!

Die Giraffen und die Zebras sichern gekonnt nach beiden Seiten, Storch und Büffel sind da gelassener!

Der Gepart macht sich zur Pirsch bereit, der Antilopen Bock bleibt wachsam

Die Elefanten sind nur ca. 4m von userem Wagen, der ja tiefer fährt entfernt, Der einsame ganz lansame fahrende PKW, bringt Sie, troz dem das Junge dabei sind, nicht aus der Ruhe! Durch den gelegendlichen Wasserflus, halten sich viele Tiere danach gerne an den Böschungen auf, weil es dort länger frisches Grün gibt!

Die Antilopen halte sich neben diesen Lichtungen doch derne im Dickicht auf aber so das immer einige nach allen Seiten sichern und Andere auf der Wiese fressen!

Bei Fahrten von 1 bis 4 Km in etliche Seitenwege, sahen wir Antilopen und Springböcke im Unterholz, aber auch Nashorn Dung! Ein sicherers Signal, wenn man keine Beulen in Kotflügel oder Türen mag, sich nicht allzulange dort aufzuhalten!

Der Vogel Strauß mach sich empört von dannen, der Elefand nimmt so ein einzelnes Fahrzeug gelassen und raschelt nur mal mit den Büschen!

Der Gepard schaut beleidigt nach der Beute, wieder wurde Er von der rasender Safari - Meute, mit bis zu 30 Fahrzeugen beim auflauern gehindert. Einen morts Hunger und bald ist es schon zu heiß zum rennen!

Die gute Parklandkarte mit der Kennzeinung, half uns die Orte zufinden, wo die Elefanten und all die anderen Tiere sein sollten!

Na, ampeln braut es hier keine, so ein Koloss weiß das Er hier Vorrang hat!

 

So die Straße ist nun frei zu den Giraffen, die wohl noch beim 2. Frühstück sind.

Die Sekretärs Vögel suchen rechts und links der Straße nach Eidechsen und Schlangen die man noch beim Aufwäremen erwischen könnte!

Pernhuhn und Kudu - Antilope, Einer sucht trockene Samen und kleine Insekten der andere bevorzugt amliebsten frische Gräser und Kreuter.

Das Perlhuhn schaut nur kurz auf, ganz ohne Scheu vor dem lansam anrollendem Fahrzeug, das in nur ca. 5m neben dem Seitenfenster stoppte und lässt sich in aller Ruhe fotografieren.

Hier sieht man die Taktik der Parkführer in den Safari - Jeep´s und Kleinbussen mit Beobachtungs - Plattformen, Sie kennen viele Wildwechsel und funken dann ihre Kollegen an, die dann auch sogleich dahin düsen. Die Tiere kennen das Spiel aber auch schon und machen sich ab in die Büsche!

Den Parkführern bleibt aber gar keine andere Wahl, wie mir berichtet wurde, denn die Safarigäste würden gar nicht verstehen, warum sie irgenwo in der Pampa warten sollten, anstantt die Zeit zu nutzen um zu den Tieren zu fahren. Und das Wird auch lautstark eingefordert. So konnten wir, einer nicht leisen "Untredung" an der Rezeption "lauschen" wo wehement angeklagt wurde was Er in der 3Tage - Safari, jetzt alles nicht hatte fotografiern können!

"So was aber auch, da baut man den Tieren so ein schönes Refugium, und die halten sich nicht mal an die auf der Karte vezeichneten Plätze, noch an die Fotozeiten." > " Soowass!!! Das ist doch die, totale Undankbarkeit," klang es hinter mir lautstark, "geh doch in den Duisburger Zoo, dort wird pünktlich gefressen und geschi ..." Das kam von Einem, Der wohl die Herkunft am Dialekt erkannt hatte. Ruckartig nach Luft schnappend zog "Er" unter Beifall brummelnd, wenig erfreut von der Bühne!

Wir waren da eindeutig besser dran, denn unser Fahrer Ennog war mit seinem SUBARU gut geländegängig und fuhr mit uns, jenseits der vielen Jeep´s und Busse öfters auch mal, 200 - 1000m weit in eine der vielen Seitenwege und wartete bis die Meute vorbei war. Dann fuhr Er mit uns langsam den Seitenwegen nach oder in die andere Richtung und dort sind Alle die Fotos direkt, oder sehr nahe an den Straßen - Randgebieten endstanden. Denn entwerder trafen wir dort auf die geflohenen Tiere, oder Sie kamen wieder zurück in den Schatten der großen Bäume an den Straßen!

So wie die Löwen, die sich beim ausgewisenen Löwenbaum in sicherer Entfernung ca. 250m zur Piste aufhalten, sobalt sich aber die Sonne auf den Weg zum Höchsstand macht, legen die sich dort nieder und holen Kraft für die Jagt wenn die Safari - Toristen weg sind!

Da sind die Termiten mit ihre klimatisierten Unterkunft, richtig gut raus, wenn da nicht, in der Dämmerung die Ameisenbären, mit der langen kebrigen Zungen den Nachmittagschschlaf stören. Oder die Geparde und Löwen den Hügel als Ausguck erklimmen, oder den zum schärfen der Krallen nutzen würden, und auch auf das Markieren mit ihrem Duftwasser verzichten würden!

Gegen Nachmitag drängen die Elefanten in Lockeren Guppen zum Fluss!

Hier mit 12 Fach Zoom aus ca. 450m Entfernung

Dann mit dem elektronischen Zoom, selbe Gruppe bei ca. 1600mm Brennweite, Kamera auf dem Autodach liegend, leider bei zu hoher DIN Zahl!

Schon am Esten Abend hatten wir die Einlassung von Ennog verstanden, denn wir hatten bei 37 Tiergruppen und Einzelgängern 478 Aufnahmen mit 2 Kameras gemacht. Die von der Lumix gemachten und speziel die, mit 12 und 40 fach Zoom, schauten wir uns dann am Aben an einem Fernseher in der Spielerecke direckt an. Im Nu hatten wir regen Zulauf, von erstaunten Safarigängern, was wir da und in welch großen Zahl, alles auf der Speicherkarte hatten! Einer hatte mitgezählt und sagte 37 Tiegruppen an einem Tag, seid Ihr verbotenener Weise zu Fuss unterwegs gewesen.

Nein, auf vielen Fotos war eindeutig die Straßenböschung zu sehen, wir hatten uns nur mit unserem Wagen, nicht dem Pulk von Kleinbussen angeschlossen und waren 1 Stunde früher gestartet!

 

Auch der zweite Tag und der halbe Rüchreise Tag, brachten noch sehr viele herlichen Beobachtungen mit Fernglas und Kamera, nur Einige konnten daher noch in den schon recht langen Bericht gelangen!

Großen Dank an den guten Ennog, der uns durch diese tolle Safari führte, mit herrlichen Beobachtungen und nun mehr als 940 eimnaligen Tier und Landschaftsfotos !

Gruß Günter


Mit der Russentonne nach Mauritius

* Mauritius * > Ein Juwel im Indischen Ozean!

Einfach Bilderbuchmäßig war dann auch direkt der erste Sonenuntergang!

Wer aber, wie wir erstmals auf die Südhälfte unseres Planeten in Urlaub reist, kann aber nicht ohne Beobachtungen des Südlichen Himmels Heim kehren. Also reiste natürlich das vorbereitete Astronomisches Reisegepäck mit. Siehe auch eine Russentonne lernt fliegen.

http://www.g2-astronomie.de/eine-russentonne-lernt-fliegen/

Aller Guten Ding sind Drei!

MTO 100 / 1000 „Russentonne“, Borg Fokussierer & Celestron NexStar SLT Goto Montierung:

NexStar - Goto Nachführung ein starkes Team.

Die Beobachtung im Frühjahr mit der Russentonne, an DeepSky Objekten und dem Reducer waren auch mit nicht so extremen Ww. Okularen sehr gut.
Aber auch die preiswerten Super Plössl 25 mm, 32 mm und 40 mm bringen daran hervorragende Schärfe.
An den Planeten glänzten auch die TS Ww 9 - 15 mm und die TS WA von 10 - 25 mm.
Ausschlaggebend war aber bei Allen die bessere Fokussierung mit dem Borg Fokussierer.

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Eine Russentonne lernt fliegen!

Da soll es hingehen, zur Sonne unter Palmen, zum baden, tauchen zu den Korallenriffen und ausgibig den Südlichen Sternhimmel anschauen, nach Mauritius der Perle im Indischen - Ozean!

Foto aus Grand Baie, Mauritius vom 8.06.2005 gegen 20,30 Uhr mit LUMIX DMC – FZ20 – 36 - 430 mm f = 2,8

Jeder, der Astronomie betreibt und in die Ferien fliegt, wird nicht gerne ohne Teleskop reisen und ein Feldstecher ist auf die Dauer zu wenig.
Bisher habe ich immer meine so genannten Astrourlaube, mit dem PKW in Europa verbracht, da war immer genug Platz für den Comet Catcher und das MTO 100/1000 auf EQ5 montiert, nebst zwei Alukoffern mit Zubehör. Aber jetzt war Mauritius das Reiseziel und dafür ist diese Ausrüstung zu groß!
Es war zwar nicht als Astrourlaub geplant, aber wenn mal schon mal unter südlichem Sternenhimmel ist, wäre es schade nichts zum anschauen dabei zuhaben.

Also ein flugtaugliches Teleskop muss her!

Da stellt sich aber gleich die Frage: welches, wie groß und wie montiert?
Neukauf oder vorhandenes anpassen?

Also in den Astro - Foren die entsprechenden Berichte, Tipps und Hinweise gelesen und ausgewertet.

a) ... Ein kleiner MAK mit Astro1-3 oder komplett mit Steuerung montiert wäre gut.
b) ... Oder auch ein kleiner ED – Refraktor! Der wäre dann auch fotografisch zu nutzen, wird empfohlen.
c) ... Da wäre am besten ein 8“ Falt – Dobson in Zollstockbauweise der ist kompakt, leicht und zeigt Dir Alles.
d) ... Und wie viel darf es denn kosten! Und, usw. …usw.!

Genug! Eine Entscheidung war jetzt angesagt!

Also was will ich, was hab ich und was lässt sich daraus machen.
Die Urlaubsmitte fällt auf Neumond, ab 20 Uhr ist es dort die ganze Nacht Stockdunkel, da geht also einiges.
1. ... Planeten beobachten 5 sind dort z. Zeit sichtbar.
2. ... Sternhaufen und Planetarische Nebel.
3. ... Deep Sky Objekte des Südens

 

Mond am Rande nur gegen Urlaubsende, Sonne nur auf den Pelz.
Ich entschied mich für a) und ein kleiner Feldstecher ist so wieso immer dabei!

b) Wäre auch gut gewesen, aber nicht vorhanden und bei fotografischer Nutzung, zu große Anforderung an Montierung und Gerätschaft zur zur Steuerung und Bildsicherung.
c) Wahrscheinlich das Beste was man zum beobachten dort hin mitnehmen könnte, nicht vorhanden! Aber ich werde ernsthaft über einen Eigenbau nachdenken.

Ein MAK, ist mit dem MTO 100 / 1000 ja vorhanden und mit der M42 mm / 20 mm Feinfokussierung von Borg, ist Er den sonst so verkauften 100 mm MAKs und SCs, an optischer Qualität und an Einsatzvielfalt überlegen.

 

Der ist ans Reisen ja schon gewöhnt, also bestens auch als kleines Gepäck für Flugreisen geeignet! Alles muss aber einen Reisetrolley passen

Eine Astro 3 wäre auch vorhanden, der Antrieb in Deklination geht aber zu grob und zu schwer und eine Optimierung, verspricht da nicht eine erhebliche Besserung.

So viel denn mein Augenmerk auf eine NexStar GT Montierung, die ist kompakt und war gerade noch recht günstig, mit dem ATT – Rabatt zu haben.
Die Goto - Steuerung, kann mir beim auffinden der Objekte südlich vom Äquator helfen, dort die möglichen Verwechslungen mit gleichförmigen Sternkonstellationen zu vermeiden, (wie z.B. Pfeil oder Herkules usw.). Oder auch nur etwas Ordnung schaffen, in der Fülle von schwächeren Sternen die dort, die Orientierung erschweren. Das war mir schon inTunesien und Ägypten Bei den Himmels - Beobachtungen dort aufgefallen! Man hat Schwirigkeiten die bekannten Stenbilder auf anhieb abzugrenzen!

Sowie eine Drehbare Sternkarte des Südhimmels, um bei der anderen Aufgangsrichtung, die den Erstbesucher der Südhemisphäre, durch die auf dem Kopf stehenden bekannten Sternbildern verwirren könnte.

Als 1,25“ Okular – Zubehör würden Super Plössl 32mm; UW 20; 15; 9 mm, eine TS – Barlow, ein CLS – Filter mitgenommen.

Und das Sky – Watcher 7 – 21 mm Vario – Okular für den selben Zweck. Nun war ich schon gespannt, was ich damit alles einfange.
Aber erst musste ich noch den Mac, an die Schnellspannschiene der nun eingetroffenen NexStar – GT montieren. Dazu hatte ich mir vorher schon überlegt, es mit einem entsprechenden Ausschnitt, aus einem geeignet großem 3 mm starkem Alu Rohr zu versuchen, der auch den Lichtpunktsucher und eine Kamera tragen könnte.

Zum Schluss packte ich noch den für eine CCD Kamera gekauften Einschraubbahren 0,5x fokal Reducer ein. Den wollte einfach mal an der Russentonne Testen, an den fasst im Zenitstehenden Gasnebel und Sternhaufen und um die Vergrößerungspalette damit noch etwas für großfläschige Objekte zu vergrößeren.

Damit war ich nun für die Russentonne mit und ohne Bildfeldebner und mit den Möglichkeiten, der TS – Barlow und dem 0,5 Fach Einschraubreducer, recht passabel versorgt.

 

Sicherer Halter für die Russentonne und den Leuchtpunktsucher.

 

 

 

Der ausgeschnittenen Halter ist im Durchmesser so viel größer als der Mac, damit genügen Abstand zum Fokussierring ist, aber auch die langen Fotoschrauben zum befestigen noch passen. Mit Rohrstücken als Unterlegflächen, wurde die Distanz bis zu den Fotogewinden unterlegt, die mit Stabelitt – Express auf das Aluringstück aufgeklebt wurden. Zum Ausgleich der Rundung von den Unterlegflächen zu den Fotogewinden wurden ca. 3 mm dicke harte Lederstücke von einem alten Gürtel aufgeklebt. Es ist dadurch ein sehr feste und rutschfreie Verbindung zu den beiden Fotogewinden der Russentonne entstanden. Alle Teile wurden ausgesägt und vor dem Zusammenbau entgratet, gebohrt, Gewinde geschnitten und lackiert.B

 

 

 

 

 

Hier fertig zusammengebaut mit Borg Fokussierer und Lichtenknecker Z31 Zenitspiegel am 4" MAK bereit für den ersten Einsatz.

 

Ach nur noch 5 Stunden bis zum Abflug, jetzt aber schnell alles einpacken! Ob alles in den Trolli passt?

 

Der erste Komplettaufbau fand dann erst auf Mauritius statt.

Mit dem M42 mm Feinfokussierer von Borg, ist dieser kleine MAK dann fertig, mit der NexStar GT > Goto - Montierung, Beide passen als Einheit gut zusammen.
Mit einem flach bauenden 2" Zenitspiegel ist er dann sogar voll 2“ tauglich ist.

Mit der Russentonne nach Mauritius!
http://www.g2-astronomie.de/phpbb2/viewtopic.php?t=16

 

 

 

 

 

 


Astro-Urlaub 2004 zum Venustransit in den bayrischen Wald

Astro-Urlaub 2004 zum Venustransit in den bayrischen Wald!

Fest geplant waren:
Der Venustransit am 8.6. bei der Sternwarte Grünbichel von Werner Wimmer!
und der Astrotreff am 18.6-20.6 in Unterauerkiel!

Zwölf tolle Beobachtungstage für Sonne Mond und Sterne!

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Astroferien im bayrischen Wald

1. Astroferien im bayrischen Wald

Ferienwohnung für Astroferien gesucht und gefunden!

Bei einem Ausflug zum Glasdorf Arnbruck, von Regen aus in Richtung Bodenmais. Da ich nicht wieder durch die Stadt wollte, befuhren wir ein paar Nebenstraßen über Böbrach und sahen das Hinweisschild auf Ferienwohnungen der Familie Wolfgang Hofmann, in Unterauerkiel, im Kreis Böbrach. Abseits von der großen Hauptstraße, führte der Weg, sofort steil bergauf und nach ca. 600 m und zwei Kurven waren wir oben auf dem Bergsattel. Hinter einer kleinen Waldschneise sahen wir schon das Haus.

Mein zweiter Blick viel sofort auf die große freie Wiese auf den Bergsattel, die bis zum Haus reichte. Von dort konnte das tiefer liegende Dorf nicht eingesehen werden, also ein idealer astronomischer Beobachtungsplatz. Vor und hinter dem
Bergsattel fällt das Gelände sofort wieder ab, so das, abendlicher Dunst schnell ins Tal abziehen kann.
Nach freundlicher Begrüßung durch Frau Hofmann, konnten wir die im Haus befindlichen 3 Ferienwohnungen besichtigen. Diese gerade fertig gestellten Wohnungen, bieten unterschiedlich für 2-5 Personen Platz und sind geschmackvoll eingerichtet, zu äußerst moderaten Preisen.

Ansicht vom Garten aus und ein paar Wohnungsbeispiele

Wohnung 1 ca. 55qm für 2 Personen Wohnküche, Dusche + WC = 36,-€ pro Tag

Wohnung 2 ca.65 qm für 2-4 Personen 2 Schlafzimmer, Wohnküche, Dusche + WC = 38,- € für 2 und 3,- € für jede weitere Person.

Wohnung 3 ca. 90 qm für 2-5 Personen Wohnzimmer, Küche, Esszimmer Bad +WC 40- € für 2 und 3,- € für jede weitere Person.

Zuzüglich Kurabgabe 0,80 € pro Pers. und Tag ab 6 Jahren.
Außerhalb der Ferienzeiten minus 10%
Bei weniger als 4 Übernachtungen werden 15,- € für Reinigungskosten berechnet.
Stand: Juli 2012

Das ist auch für Familien mit Kindern ein gutes Angebot, denn Platz zum Spielen und toben, ist ausreichen und fern von Verkehrsstraßen vorhanden.
Und der ganze Naturpark bayrischer Wald, mit den tollsten Ortschaften und der Glasstraße zwischen Freyung, Grafenau, Regen, Zwiesel und Bodenmais stehen für Ausflüge und Besichtigungen weit offen. Für den Einkauf in der Nähe, Unterhaltung, Sport und Restaurantbesuche bietet Böbrach vielfältige Möglichkeiten.

Nach soviel Information, musste ich endlich die Frage nach dem tollen Beobachtungsplatz stellen den ich vor dem Haus gesehen hatte. Inzwischen war auch Herr Hoffman gekommen, und nach etwas Erklärung, was denn Astrobesessene Urlauber so alles nächtens an Ihren Teleskopen treiben, wurde ein Beobachtungsabend vereinbart. Zwei Astrofreunde von der „Astronomischen Vereinigung mittlerer bayrischer Wald“, folgten der Einladung und so konnten wir, bei mäßigem Astro -Wetter zumindest noch den Mond für einen ersten Eindruck einstellen.

Panoramabild vom Beobachtungsplatz von Ost- Südwest aus 4 Fotos montiert

Danach bestätigte uns Familie Hofmann, das Sie, gerne auch Astro-Urlauber in Ihrem Hause begrüßen würden und zum beobachten die nur 50m entfernte große Wiese zur Verfügung stehe. Bei ausreichend Interesse, kann dann auch ein fester Beobachtungsplatz eingerichtet werden.
Hier kann man Hobby und Urlaub, mit der Familie und, oder Freunden, auf das Beste verbinden. Nirgendwo sonst findet man im Umkreis von 60 Km soviel Möglichkeiten zum besichtigen, zum Landschaft erkunden und um die urbayrische Gastfreundlichkeit zu genießen.